GP Belgien: Formel 1-Experten wundern sich über Bestrafung Hamiltons

Experten der Formel-1 sehen die Strafe gegen den WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton letzten Sonntag beim Großen Preis von Belgien als parteiisch an. McLaren-Mercedes ist momentan dabei, den eingelegten Protest gegen das Urteil plausibel zu begründen. 

„Es gab schon früher den Verdacht, dass Ferrari von der FIA bevorteilt wird. Ich habe es nie geglaubt. Aber jetzt ist es so klar, alle haben es am Fernseher gesehen; Ferrari wird bevorteilt“, erörterte der dreimalige Weltmeister Niki Lauda gegenüber der „Bild“. Der Experte Hans-Joachim Stuck glaubt auch, dass die Scuderia begünstigt wird: „Es hat zu oft den Anschein, dass Ferrari auf Kosten von Mercedes bevorzugt wird.“

Felipe Massa sieht die nachträgliche Bestrafung asl gerechtfertigt an. Klar, der Brasilianer hat dadurch ja auch gewonnen. „Solche Vorfälle wurden schon oft in den Fahrerbriefings thematisiert. Es wurde jedes Mal klar gesagt, dass man nach den Abkürzungen die ursprünglichen Positionen wiederherstellen und die Vorteile wieder zurückgeben muss“, erklärte der Ferrari-Pilot. „Wäre Lewis wie vorgeschrieben durch die Schikane gefahren, dann hätte er Kimi auf der nachfolgenden kurzen Gerade wohl kaum überholen können.“

Mercedes-Sportchef Norbert Haug denkt aber, dass die Bestrafung wieder rückgängig gemacht wird: „Ich kann keine Vorteilsnahme sehen. In dem Fall war Lewis um Lichtjahre schneller. Er war der beste Mann.“

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