Neuer DTM-Chef Berger will mehr Spektakel bei den Rennen

Hockenheim – Der neue Chef Gerhard Berger will im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) zukünftig für mehr Spektakel sorgen.

«Ich glaube, dass die Rennen noch etwas spektakulärer sein könnten. Wie wir das erreichen wollen, kann ich noch nicht genau sagen», sagte der 57-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Da müssen wir noch ein bisschen denken.» Dass beim Saisonstart auf dem Hockenheimring am 6. und 7. Mai nur 18 Fahrzeuge am Start stehen, hält Berger für die untere Grenze. «Mehr Autos wären besser. Eine Zahl Mitte 20 wäre ideal», sagte der ehemalige Formel-1-Fahrer aus Österreich.

Grundsätzlich sei die Tourenwagen-Serie aber gut aufgestellt. «Gut und durchdacht ist auch das technische Konzept der Serie. Da ist schon viel Gehirnschmalz drin», betonte Berger. Tiefgreifende Änderungen werde es eher mittelfristig geben.

«Reglementsthemen müssen wohl überlegt sein. Hier hat die DTM in der Vergangenheit schon vieles richtig gemacht», sagte Berger. «Deswegen muss man behutsam an die Themen rangehen und sich gut überlegen, bevor man einen konkreten Vorschlag macht. Das ist eher mittelfristig zu sehen, also 2018, 2019.»

Fotocredits: Erwin Scheriau
(dpa)

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