MotoGP-Pilot Folger wird beim Heim-Grand-Prix Zweiter

Hohenstein-Ernstthal – Motorrad-Pilot Jonas Folger ist beim Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring in der MotoGP-Klasse sensationell auf Platz zwei gefahren.

Der 23 Jahre alte Neuling aus Schwindegg musste sich bei seinem ersten Podestplatz in der Königsklasse nur Weltmeister Marc Marquéz aus Spanien geschlagen geben. Folger führte zwischenzeitlich sogar das Feld an. Dritter wurde der Spanier Dani Pedrosa.

Es war der erste Podestplatz eines deutschen MotoGP-Piloten seit vier Jahren. Zuletzt war Stefan Bradl am 21. Juli 2013 in Laguna Seca hinter Marquéz Zweiter geworden. Den letzten deutschen Sieg auf dem Sachsenring hatte Sandro Cortese im Juli 2012 in der Moto3 gefeiert.

Marquéz baute seine einmalige Sachsenring-Siegesserie aus. Der Spanier feierte mit seinem zweiten Saisonerfolg klassenübergreifend seinen achten Sieg in Serie auf dem Sachsenring und übernahm die WM-Führung.

Philipp Öttl fuhr in der Moto3-Klasse auf einen starken fünften Platz gefahren. Der 21-Jährige sicherte sich damit sein zweitbestes Saisonergebnis. Den Sieg in dem bis zum Schluss spannenden Rennen holte sich WM-Spitzenreiter Joan Mir aus Spanien, der mit seinem fünften Saisonerfolg seine WM-Führung ausbaute. Auf dem Podium beim letzten Rennen vor der Sommerpause standen zudem als Zweiter sein Honda-Markenkollege Romano Fenati aus Italien und der spanische KTM-Pilot Marcos Ramirez als Dritter.

Sandro Cortese ist in der Moto2-Klasse als bester Deutscher auf Rang acht gefahren. Der 27-Jährige hatte trotz Startplatz drei und dem Ausfall zweier Top-Piloten keine Chance auf seinen ersten Podestplatz seit dem 9. April. Am Ende hatte Cortese gut 15 Sekunden Rückstand auf den siegreichen WM-Spitzenreiter Franco Morbidelli aus Italien.

Im letzten Rennen vor der fünfwöchigen Sommerpause kam Corteses Teamkollege Marcel Schrötter beim Heimrennen auf Platz neun. Er lag fast 18 Sekunden hinter der Spitze. Platz zwei mit nur einem Rückstand von 0,066 Sekunden ging an den Portugiesen Miguel Oliveira vor Francesco Bagnaia aus Italien (+ 0,575 Sekunden).

Fotocredits: Hendrik Schmidt
(dpa)

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