Deutsche Motorrad-Asse in Misano chancenlos

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Misano – Ohne den verletzten Marcel Schrötter waren die deutschen Asse beim Großen Preis von San Marino in der Motorrad-Weltmeisterschaft in San Misano nicht konkurrenzfähig.

Die beiden in der Serie verbliebenen Piloten Lukas Tulovic (Eberbach) und Philipp Öttl (Ainring) sahen ihre Rivalen in der Moto2-Klasse am Sonntag nur beim Start und lagen im Ziel auf den Rängen 22 und 23 fast eine Minute hinter Sieger Augusto Fernandez aus Spanien. 

Der einzige deutsche Fahrer, der in der laufenden Saison für Podestplätze gut ist, war nicht am Start. Schrötter hatte am Samstag bei einem Trainingssturz einen vierfachen Schlüsselbeinbruch erlitten. «Ich konnte absolut nichts dagegen machen. Stürze wie diese passieren aber einfach», sagte der 26 Jahre alte Pflugdorfer, der noch am Samstagabend operiert wurde.

Für Schrötters WM-Ambitionen war das vorzeitige Aus in Misano ein heftiger Rückschlag. Aktuell liegt der Bayer auf Rang sieben des Klassements nach 13 von 19 WM-Läufen. Bereits am kommenden Wochenende gastiert die WM in Aragon (Spanien). Unklar ist, ob Schrötter dann schon wieder ins Geschehen eingreifen kann.

In der Moto2-Klasse fing Fernandez praktisch auf der Zielgeraden noch den Italiener Fabio Di Giannantonio ab, der von der Pole gestartet das Rennen praktisch über die gesamte Distanz hinweg angeführt hatte. Fernandez verkürzte den Rückstand in der Gesamtwertung auf seinen Landsmann Alex Marquez, der Dritter wurde, auf 28 Punkte.

In den beiden anderen Rennen in Misano waren erst gar keine Deutschen am Start. In einer spannenden Moto3-Konkurrenz mit zahlreichen Führungswechseln und Stürzen verwies der Japaner Tatsuki Suzuki den Briten John McPhee und Tony Arbolino aus Italien auf die Plätze zwei und drei. Der Italiener Lorenzo Dalla Porta musste sich mit dem achten Rang begnügen, behauptete aber dennoch die Gesamtführung.

In der Moto-GP ist Marc Marquez seinem sechsten Titel in der GP-Klasse ein weiteres Stück näher gekommen. Der Spanier feierte seinen siebten Saisonsieg und baute die ohnehin klare Gesamtführung vor Andrea Dovizioso (Italien), der Sechster wurde, weiter aus. Für Marquez war es schon der 51. Sieg in einem WM-Lauf der Königsklasse. Rang zwei belegte der Franzose Fabio Quartararo, der bis in die Schlussrunde hinein geführt hatte, vor Maverick Vinales aus Spanien. 

Fotocredits: Riccardo Righetti
(dpa)

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