Motorrad-WM zum Saisonstart mit reduziertem Programm

Doha – Mit einem reduzierten Programm und Marcel Schrötter als deutschem Solisten startet die Motorrad-WM-Serie am Wochenende in der Wüste von Katar in die Saison.

Lediglich die beiden kleinen Klassen – Moto2 und Moto3 – sind in Doha dabei; der Saisonauftakt der MotoGP ist aufgrund der Coronavirus-Epidemie verschoben worden.

Der Rennkalender umfasste ursprünglich 20 Veranstaltungen. Jedoch ist der Plan noch vor dem ersten Rennen kräftig durcheinandergewirbelt worden. In Katar fehlt das Herzstück MotoGP, da die Einreisebestimmungen im Wüstenstaat aufgrund von Sars-CoV-2 verschärft worden sind. Die Teams der kleinen Klassen waren für Testfahrten bereits vor Ort, können ihr Programm also absolvieren.

Der Thailand-Grand-Prix, die zweite Rennveranstaltung des Jahres, ist bereits gestrichen worden und soll im Herbst nachgeholt werden. Das dritte Rennen wackelt bedenklich. Anfang April ist Austin in den USA Gastgeber. Es droht eine weitere Absage, sollten die Vereinigten Staaten ihre Einreisebestimmungen in den kommenden Wochen ebenfalls verschärfen.

In der Königsklasse MotoGP gibt es erneut keinen deutschen Fahrer. Jonas Folger fährt 2020 in der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft (IDM). Stefan Bradl kümmert sich bei Honda um die Entwicklung und bestreitet seine dritte Saison als Testpilot.

Einziger deutscher Fixstarter der Saison ist Schrötter in der Moto2. Der 27-Jährige aus Oberbayern stand im Vorjahr drei Mal auf dem Podium und war am Ende Achter. «Die aktuelle Situation ist sehr seltsam. Daher habe ich irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, wenn wir an diesem Wochenende ins erste Saisonrennen gehen», sagte Schrötter.

Fotocredits: Theo Karanikos
(dpa)

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