Schadstoffklassen und Umweltzone – gesund für die Menschheit aber ärgerlich für den Autofahrer

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Mit der zunehmenden Einführung von Umweltzonen und autofreien Sonntagen in deutschen Großstädten wird ein vergessen geglaubtes Thema wieder aktuell: Die PKW-Schadstoffklassen. Man dachte, der leidigen Diskussion um Katalysator-Plakette und Co. entkommen zu sein, aber es gilt offensichtlich: Auch im 21. Jahrhundert werden lediglich die alten Probleme unter anderem Namen wieder eingeführt.

Feinstaub. Sagt Euch das was? Mir auch nicht, ist aber offensichtlich extrem gefährlich. Jedenfalls müssen die sich in Deutschland auf Tour befindenen PKWs seit dem 1. Januar 2008 in rote, gelbe und grüne Kategorien einteilen lassen. Je nachdem, ob ihre Schadstoffwerte modern, durchschnittlich oder altbacken sind. Die Plakette kann man sich für fünf Euro beim TÜV und vielen zertifizierten Werkstätten abholen. Wer ohne Plakette durch die Gegend fährt, der muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Natürlich ist gerade für Gebrauchtwagen-Liebhaber die Feinstaubplakette ein Ärgernis. Bei vielen älteren Autos hilft da nur das Aufrüsten auf einen modernen Abgasstandard, was je nach Modell und Baujahr den Preisvorteil durch den Gebrauchtwagen wieder wettmachen kann. Also unbedingt vorher informieren, damit sich nicht im Nachhinein böse Überraschungen ergeben.

Mit dieser Plakette hat uns das Bundesverkehrsministerium einen weiteren Punkt zum Nachdenken gegeben, bevor wir uns ein neues Auto kaufen. Die können natürlich nichts dafür, die ganze Aktion ist meines Wissens europaweit zur Abgas- und Feinstaubreduzierung angetreten worden. Wobei ich immer noch keine Ahnung habe, was Feinstaub sein soll.

Auch der Wikipedia-Artikel hilft mir nur eingeschränkt weiter. Naja. Zum Glück gibts jetzt eine Plakette dafür.

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