Rost am Kotflügel beseitigen, sonst naht der Anfang vom Ende – kein TüV mehr

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Zwar haben sich die Autos heutzutage wesentlich verbessert, was die Durchrostung anbelangt. Die Autohersteller
sind mittlerweile so weit, dass sie bis zu 10 Jahre Rostgarantie auf Neuwagen geben, dennoch kann Rost das Aus für jedes Fahrzeug bedeuten.

Es bewegen  sich noch Millionen alter und älterer Autos auf unseren Straßen, wo deutlich zu erkennen ist: „Hier nagt der Rost.“ Unaufhaltsam frisst sich der Rost durch das Fahrzeug und beginnt häufig am Unterboden und an den Kotflügeln, da diese dem Spritzwasser am meisten ausgesetzt sind.

Wodurch entsteht Rost?

Durch einen chemischen Prozess! Feuchtigkeit verbindet sich mit Sauerstoff und bringt das Metall zum Rosten. Bevor diese chemische Reaktion beginnt, hat sich unter dem Lack schon Feuchtigkeit durch Steinschlag oder ähnlichem
gebildet. Um hier den Rost professionell zu beseitigen, muss der Kotflügel demontiert und sandgestrahlt werden.
Der Kotflügel muss komplett vom Lack und der Grundierung befreit werden. Nach dem Sandstrahlen wird der Kotflügel grundiert und anschließend lackiert. Ist beim Sandstrahlen nicht jede Stelle frei von Rost, müssen diese Stellen vorher mit einem Rostumwandler bearbeitet und geschliffen werden. Handelt es sich nur um 1-2 kleine
Roststellen, die am Auto ausgebessert werden sollen, wird auch hier an der Roststelle der alte Lack total entfernt.
Handelt es sich um einen Oldtimer mit einem Originallack, klebt man am besten die zu behandelnde Roststelle drumherum ab. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Rostumwandler, oder die Roststelle verzinnen, schleifen, spachteln, grundieren und lackieren. Die dauerhafte Lösung, gerade für einen Oldtimer ist verzinnen. An dieser Stelle wird es nicht wieder rosten.

Und immer daran denken, zuviel Rost kann das AUS beim TüV bedeuten

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