Elektrofahrzeuge: Pläne und Techniken gegen die “Reichweitenangst“

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Elektrofahrzeuge sind die Technik der Zukunft. Dank mangelnder fossiler Ressourcen werden Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnologie immer beliebter. Allerdings ist die oftmals geringe Reichweite dieser Fahrzeuge eins der Hauptargumente, die potentielle Käufer gegen den Erwerb eines solchen Elektroautos anführen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, wie diese Reichweitenangst effektiv bekämpft werden kann.Elektrofahrzeuge: Pläne und Techniken gegen die “Reichweitenangst“

Techniken für mehr Reichweite

Wer sich nicht auf Hybridautos beschränken, sondern vollständig elektrisch unterwegs sein möchte, wird oftmals von der Angst geplagt, mitten auf der Strecke mangels Akkuleistung stehen zu bleiben und keinerlei Möglichkeit zum Laden des Akkus zu haben. Dies hält viele Kunden vom Kauf eines solchen Elektroautos ab. Dies ist auch den Herstellern bekannt, die durch verschiedene Ansätze versuchen diese Probleme in den Griff zu bekommen. Ein wichtiger Faktor hierbei ist vor allem die Verbesserung der bisherigen Batterien, sodass eine höhere Laufleistung dieser Fahrzeuge ermöglicht wird. Bis diese neuen Technologien eingesetzt werden können, wird noch einige Zeit vergehen. Daher werden auch andere Ansätze verfolgt, die mit der heutigen Technologie bereits machbar sind.

Moderne Lösungen für die Reichweitenproblematik

Dank eines Beschlusses der EU müssen die Ladestecker der Elektrofahrzeuge genormt werden. Dies hat zur Folge, dass sich die Menge der potentiellen Ladestationen für Elektroautos deutlich erhöht. So gibt es beispielsweise schon Elektro-Sportwagen wie den Fisker Karma, der in Zusammenarbeit mit Thomaslloyd entwickelt wurde. Dank moderner Systeme lassen sich diese Ladestationen schnell in der Navigation oder über das Handy finden, sodass eine rechtzeitige Aufladung stets möglich sein kann. Auch das Aufladen mittels Induktion wird zurzeit in Korea getestet. Hierbei werden die Fahrzeuge komplett ohne Stecker aufgeladen, sodass durch diese Technik ein Aufladen „on the fly“ ermöglicht wird. Zwar nicht modern, aber gut durchdacht, ist das Angebot verschiedener Hersteller, bei langen Fahrten den Besitzern von Elektrofahrzeugen einen Benziner für längere Strecken zur Verfügung zu stellen.

Viele Ansätze die verfolgt werden können

Alle oben genannten Ansätze sollten weiter verfolgt werden, damit der Absatz und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter steigt. Dank moderner Batterien und einem breiten Netz an Ladestationen ließe sich der Absatz dieser Fahrzeuge deutlich ankurbeln. So können reine Elektroautos die bisherigen Hybridautos verdrängen und für eine saubere Fahrkultur sorgen.


Bild: Fotolia, 26358592, andrea lehmkuhl