PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Archiv: Formel1

McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton und Doppel-Weltmesiter Fernando Alonso waren vor einem Jahr noch erbitterte Feinde, nun hat der frisch gekührte Weltmeister Hamilton in einem Interview verraten, dass die beiden sich eigentlich gut verstehen und dass Alonso der erste war, der dem Briten zu dessen Titel gratulierte. Auch Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Ferrari-Pilot Felipe Massa haben sich nach dem Pöbel-Angriff von Sao Paolo ausgesprochen und waren prompt gemeinsam auf der Piste.

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Ab der kommenden Saison wird der indische Rennstall Force India mit Mercedes-Motoren ausgestatten auf die Jagd nach WM-Punkten gehen. Die magere Ausbeute von bislang null Punkten soll mithilfe deutscher Motoren und britischer Technik deutlich ausgebaut werden.

Vergangenen Freitag hat Force India den Kontrakt mit dem bisherigen Motorenlieferanten Ferrari gekündigt. Heute haben die Inder das bestätigt, was wir alle schon seit Wochen wussten: McLaren Mercedes wird kommende Saison mit den Indern kooperieren. Mercedes liefert die Aggregate, McLaren wird dem Team des Tycoons Vijay Mallya technisch unterstützen. Ein indischer Unternehmer, der in der Formel 1 ganz hoch hinaus will und am liebsten selbst hinterm Lenkrad sitzen würde - ob die Kombination aus Geld, viel Geld und daraus resultierendem, eingekauften Know-How die Inder wirklich nach vorne bringen wird, wage ich zu bezweifeln.

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Weltmeister Lewis Hamilton meinte kürzlich in einem Interview, dass er bis zum Ende seiner Karriere für McLaren-Mercedes fahren will. Auch die Königin gratulierte dem jüngsten Formel-1-Champion aller Zeiten: “Ich sende Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche für Ihren bemerkenswerten und historischen Erfolg.”

Der Silberpfeil-Pilot sagte vor versammelter Mannschaft in den heiligen Hallen von Woking: “Solange ich in der Formel 1 am Start bin, bleibe ich bei McLaren-Mercedes.“ Zirka 1000 Mitarbeiter um Teamchef Ron Dennis vernahmen diese Worte. “Ich liebe das Team und gehe nirgend woanders hin”, meinte Lewis Hamilton weiter.

Der Teamchef fügte hinzu: “Wir haben hier nicht nur einen Champion, sondern gleich 1000 Weltmeister, die einen fantastischen Job machen.”

Der dunkelhäutige Pilot wird nach seinem WM-Triumph derzeit mit Superstars wie Tiger Woods, Kobe Bryant oder Michael Jordan verglichen. Hamilton wird dank seinem Talent nun noch mehr Erfolge zugetraut.

Sogar Rekord-Weltmeister Michael Schumacher denkt, dass der junge Brite seine Erfolge in der Formel 1 wiederholen kann. “Lewis kann besser werden als ich”, fand der siebenmaligen Champion lobende Worte für den neuen Titelträger.


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Massa: “Schumacher, der Schwule”

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Formel1, Kurioses, News

Was war das denn? Auf einer Ferrari-Abschiedsparty in Sao Paulo sollen der Ex-Ferrari-Pilot Rubens Barichello und der aktuelle Vize-Weltmeister, Felipe Massa, unsere Formel-1-Legende Michael Schumacher zu tiefst beleidigt haben.

Laut dem Internetportal “Lancenet” haben die Ferraristi ihre Saison feucht-fröhlich gefeiert - anscheinend zu feucht! Der lange Wegbegleiter Michael Schumachers, Rubens Barichello, soll in einer Bar in Sao Paulo angefangen haben auf portugiesisch “Schumacher, viado” zu singen - frei übersetzt bedeutet dies soviel, wie “Schumacher, der Schwule”. Barichello stand allerdings nicht lange alleine auf der Bühne. Sein Landsmann, Felipe Massa, der sich so oft öffentlich bei Schumacher für die lehrreichen Jahre, die der Brasilianer an der Seite des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters verbringen durfte bedankte, schloss sich prompt dem Honda-Piloten an.

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Das Wechselkarussell in der Formel 1 dreht sich nur drei Tage nach Lewis Hamiltons WM-Titel - nur die Top-Teams halten die Füße still. Was ist los bei McLaren, Ferrari und Co.?

Die drei stärksten Mannschaften, werden 2009 wohl wieder aus den Reihen von McLaren-Mercedes, Ferrari und BMW kommen. Renault und das Red Bull Racing Team werden aus dem Mittelfeld drücken und vielleicht sogar schon kräftig um den Kampf um Platz drei mitmischen. Alle diese Teams haben ihre Stammfahrer aus der letzten Saison bestätigt und werden, zumindest in den Cockpits, unverändert 2009 an den Start gehen. Trotz langer Querelen mit Nick Heidfeld, der seinem Beinamen “Quick” keine Ehre machte, wurde der Vertrag des Mönchengladbachers verlängert. Dass der 31-Jährige ernsthaft um den Titel in der Königsklasse mitfahren wird, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.

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Fernando Alonso will bei Renault bleiben und verlängerte seinen Vertrag  beim französischen Rennstall bis 2010. Damit sind die Spekulationen um einen Wechsel zu Ferrari vorerst beendet.

“Wir sind erfreut, die Arbeit mit ihm fortzusetzen”, verkündete Flavio Briatore.  Zur letzten Saison holte der Renault-Teamchef den Ex-Weltmeister vom McLaren-Mercedes-Rennstall zurück, wo er das interne Duell mit Weltmeister Lewis Hamilton verloren hatte.

“In der Vergangenheit haben wir zwei Weltmeisterschaften gewonnen, genauso aber auch schwere Momente durchlebt, nun sind wir jedoch entschlossen zu zeigen, dass wir zusammen den Erfolg in den kommenden Saisons wiederholen können”, ließ Fernando Alonso in einer Pressemitteilung des Teams heute verlauten.

Auch Teamkollege Nelson Piquet Junior aus Brasilien soll für die kommende Saison wieder als zweiter Fahrer in den Renault-Boliden steigen. “Wir sind glücklich, Fernando und Nelson für die kommende Saison bestätigen zu können”, erörterte Briatore weiter, der in beiden Fahrern eine perfekte Kombination aus Jugend und Erfahrung sieht.


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Deutsche Piloten machen auf sich aufmerksam

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1

Zwei deutsche Haupt-Akteure haben beim Saisonfinale in Sao Paulo für großes Formel-1-Kino gesorgt. Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel und Timo Glock im Toyota brachten den neuen Weltmeister Lewis Hamilton fast um den Weltmeisterschaftstitel. Aber auch insgesamt machten die Deutschen in dieser Saison Hoffnung auf eine aussichtsreiche deutsche Formel-1-Zukunft. weiterlesen »


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Zumindest die Team-Wertung konnten die Roten für sich entscheiden.  In erster Linie natürlich nur ein schwacher Trost, aber ein sehr wichtiger. Vor heimischer Kulisse schaffte es der Brasilianer Felipe Massa den entscheidenden Sieg für die Ferraristi einzufahren und beschert den Italienrn gemeinsam mit seinem Teamkollegen und Ex-Formel-1-Champion Kimi Räikkönen  diesen WM-Titel.

Um die Konstrukteurs-WM zu gewinnen bedarf es zweier Top-Fahrer und eine geschlossenen Team-Leistung. Sowohl McLaren als auch Ferrari erfüllten diesen Anspruch nicht ganz. Heikki Kovalainen ist kein Top-Fahrer für McLaren und die enormen Fehler der Ferrari-Crew, wie das Abreißen des Tankdeckels beim GP von Singapur, sprechen Bände. Trotzdem scheinen zwei gute Fahrer gewichtiger als eine mittelmäßige Mannschaftsleistung zu sein. Hand aufs Herz - Mercedes glänzte in den Rennen auch nicht gerade durch taktische Meisterleistungen. Trotzdem will ich die Leistung der Ferraristi nicht schmälern. Die Formel 1 hat einen verdienten Weltmeister aus Modena.

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Der McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton ist mit 23 Jahren der jüngste Formel-1-Champ aller Zeiten. Der Brite sicherte sich dank eines fünften Platzes beim Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo den Titel des besten Fahrers der Königsklasse des Motorsports.

“Ich glaube das ist noch nicht angekommen, das war das intensivste Rennen meines Lebens. Ich war kurz davor verrückt zu werden”, so beschireb der neue Weltmeister das Rennen in Sao Paulo. Eine Runde vor Schluss lag Lewis Hamilton auf dem sechsten Platz, was Felipe Massa zum Weltmeister gemacht hätte. Doch in der letzten Kurve vor der Start-Ziel-Geraden schaffte es Hamilton noch an Timo Glock vorbeizufahren, der als einziger in einer Regenphase nicht auf Regenreifen wechselte.

In seinem zweiten Jahr in der Formel 1 hat Lewis Hamilton sich die Krone der Königsklasse aufgesetzt. Der Laureus-World-Sports-Award-Sieger des Jahres 2008 komplettiert somit seine ausgezeichnete Leistung dieser Saison, in der er gar fünf Rennen für sich entscheiden konnte und wurde mit 23 Jahren zehn Monaten und 26 Tagen Weltmeister. Hamilton ist somit eines der größten Talente der Motorsport-Geschichte - kein Senna, Schumacher oder Alonso haben es in ihren Karrieren in so jungen Jahren geschafft Weltmeister zu werden. Besonders den bisherigen Rekordhalter und letztjährigen Teamkollegen Hamiltons, Fernando Alonso, dürfte dieser Rekord sehr ärgern. weiterlesen »


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Am kommenden Wochenende kann sich Lewis Hamilton beim Großen Preis von Brasilien zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte machen. Unterstützung wird der 23-Jährige beim Saisonfinale in Sao Paulo auf dem Weg zum möglichen Titel von anderen Piloten nicht erhalten. Nur sein Teamkollege Heikki Kovalainen wird ihm zur Seite stehen.

Besonders sein ehemaliger Teamkollege Fernando Alonso, der in der letzten Saison bei McLaren-Mercedes ein schlechtes Jahr erlebte uns sich im Vergleich zum aufstrebenden Briten benachteiligt fühlte, wird beim GP Brasilien etwas gegen einen Gesamtsieg von Lewis Hamilton haben. Der Spanier wird für seinen alten Freund aus der Kart-Rennzeit Robert Kubica (BMW Sauber) fahren und auch lieber dem Ferrari-Piloten Felipe Massa ganz nach oben aufs Treppchen verhelfen.

Hamilton sollte nun aber gereift sein und sich von Sticheleien anderer Fahrer nicht aus dem Konzept bringen lassen. Sogar Michael Schumacher findet große Worte zu dem Briten. “Er kann größer werden als ich”, sagte der siebenfache Weltmeister in einem BBC-Interview.


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