PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Archiv: Januar, 2010

Das neue Formel 1 Team USF1 hat sich mit Jose Maria Lopez einen kompetenten Piloten gesichert. Wer das andere Cockpit besetzt, ist bislang unklar.


USF1 ist eines der vier neuen F1-Teams, die in der Formel 1 2010 ihr Debüt geben. Den Posten vom Teamchef soll Ken Anderson übernehmen, und als Sportdirektor wird Peter Windsor gehandelt, die gleichzeitig die Gründer und Besitzer des Rennstalls darstellen und über lange Jahre Kenntnisse im Motorsport gesammelt haben. Campos Grand Prix, Virgin Racing und Lotus F1 Racing heißen die übrigen neuen Teams. USF1 ist das erste Formel-1-Team mit US-amerikanischer Lizenz seit Team Haas 1986. Der traditionsreiche Tuner Cosworth wird als Motorenlieferant fungieren und ist damit erstmals seit 2006 wieder in der Formel 1 vertreten. Den Rennwagen konstruiert US F1 in Eigenregie. weiterlesen »


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Colin Edwards – der Texas Tornado

Autor: Nico
abgelegt in: MotoGP

Colin Edwards zog es stets zum Moto Grand-Prix-Sport. Nach zwei Superbike-WM-Titeln und zwei Vizemeisterschaften zwischen Jahren 1999 und 2002 klopften Kawasaki, Yamaha, Ducati und Aprilia bei ihm an.


Colin Edwards trat in der MotoGP Saison 2003 für Aprilia an, was sich angesichts der konkurrenzunfähigen Maschine als Fehlentscheidung herausstellte. Den Auftakt Motorrad-Grand Prix im japanischen Suzuka beendete der „Texas Tornado“ genannte Edwards auf dem sechsten Platz, doch blieb dies sein bestes Saisonergebnis. Die anderen Rennen schloss er mit Rängen zwischen zehn und 15 ab. Die Saison 2004 fuhr der am 27. Februar in Houston geborene Edwards für Honda im Gresini-Team mit dem Vize-Weltmeister Sete Gibernau, erzielte seine beiden ersten Podiumsplätze und wurde schließlich WM-Fünfter. weiterlesen »


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Wie jedesmal nach tödlichen Unfällen im Motorsport erschallt der Ruf nach Sanktionen, besonders dann wenn Zuschauer betroffen waren. Nun ist auf der Rallye Dakar 2010 eine 28-jährige Argentinierin gestorben.

Rallye-Urgestein Walter Röhrl, meldete sich als dreifacher Weltmeister diesbezüglich zu Wort: Wie er der Zeitung „Welt“ mitteilte, werde ein Rallye „wie die Dakar wird nie 100 Prozent sicher sein können.“ Bereits in den 80er-Jahren wurde die wilde Rallye-Klasse der Gruppe B eingestellt, nachdem verheerende Unfälle und Tod von Henri Toivonen sowie dessen Beifahrer Sergio Cresto für Aufsehen gesorgt hatten. Auch hier waren diverse Zuschauer betroffen, die zu nah an der Straße standen oder sich über die wenigen Streckenbegrenzungen hinweg begaben.

Unfall Dakar 2010

Der tödlichen Unfall auf der Dakar 2010 geschah, als Mirco Schultis nach 75 Kilometern in der Prüfung mit seinem Desert Warrior von der Piste abkam und mit einer Zuschauergruppe kollidierte. Je nach Quelle stand diese auf einer nicht für Zuschauer freigegebenen Stelle oder beobachtete den Rallye-Sport von einem Grundstück aus. Vier weitere Menschen trugen bei dem Unfall teilweise schwere Verletzungen davon. Die Frau ist mittlerweile der 59. Todesfall der Rallye Dakar seit deren Debüt im Jahr 1978. Schultis gab danach schockiert auf, wie ein Sprecher in Südamerika betonte, wurde er aber nicht disqualifiziert. Zur „Welt“ sagte der 62-Jährige Röhrl: „Es gibt schon genug Verbote auf der Welt. Man kann aber nur hoffen, dass die Veranstalter der Rallye Dakar die richtigen Lehren aus diesem Unfall ziehen.“

Rallye Verbot laut Röhrl überflüssig

Zu einem Rallye-Verbot oder einem Ausstieg der Automobil-Hersteller erklärte Röhrl gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Dann müssten sich die Hersteller auch nach der Verantwortung für Tote im Straßenverkehr fragen - und dürften keine Autos mehr verkaufen, weil man damit einen Menschen töten kann.“ Der Welt bekundete er die Sinnlosigkeit eines solchen Verbotes: „Überall dort, wo Autos auf ungesicherten Straßen mit hoher Geschwindigkeit an Zuschauern vorbei fahren, sind Zusammenstöße nur eine Frage der Zeit. Alles andere ist illusorisch.“ Doch Sicherungen wie bei Formel 1 oder Nascar sind nicht zu realisieren.


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Seit dem 1. Januar sitzt Giniel de Villiers wieder am Steuer seines Race-Touareg. Sein Job: auf der 32. Rallye Dakar seinen Vorjahres-Titel verteidigen. Wie im letzten Jahr leistet Beifahrer Dirk von Zitzewitz Gesellschaft und fungiert als Navigator.

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