Mögliche Alternative zu Ferrari-Protest gegen Vettel-Strafe

Maranello – Ferrari könnte einem Bericht des Fachmagazins «Autosport» zufolge auch eine Alternative zu einem Einspruch gegen die Fünf-Sekunden-Strafe für Sebastian Vettel beim Großen Preis von Kanada anstreben.

Sollte das italienische Formel-1-Team neue Beweise vorlegen können, die den Rennkommissaren bei der Urteilsfindung in Montréal nicht zur Verfügung gestanden hätten, käme es zu einer erneuten Betrachtung der Situation mit Vettels Manöver in der 48. Runde.

Auf seiner Homepage bezieht sich das Magazin auf Artikel 14.1.1 der sportlichen Regeln des Internationalen Automobilverbandes. Demnach bliebe Ferrari dann für einen Protest statt 96 Stunden 14 Tage nach Rennende Zeit. Bisher erklärte das Team lediglich, dass man weiter an einem Einspruch arbeite, es aber keine Neuigkeiten in der Angelegenheiten gebe.

Vettel (31) wurde am Sonntag durch die Zeitstrafe vom ersten Platz auf den zweiten hinter Fünffach-Weltmeister Lewis Hamilton (34) zurückgestuft. Der viermalige Champion aus Heppenheim war nach einem Fahrfehler zurück auf die Strecke gekommen und hatte dabei Hamilton im Mercedes nahe an eine Mauer gedrängt. Vettel hatte betont, dass es keine Absicht gewesen sei, die Rennkommissare hatte es aber als «gefährliche Rückkehr» auf die Strecke bewertet und entsprechend sanktioniert.

Fotocredits: Tom Boland
(dpa)

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