Wechselkarussell in der Formel 1 – bei den Top-Teams ist alles unter Dach und Fach

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Das Wechselkarussell in der Formel 1 dreht sich nur drei Tage nach Lewis Hamiltons WM-Titel – nur die Top-Teams halten die Füße still. Was ist los bei McLaren, Ferrari und Co.?

Die drei stärksten Mannschaften, werden 2009 wohl wieder aus den Reihen von McLaren-Mercedes, Ferrari und BMW kommen. Renault und das Red Bull Racing Team werden aus dem Mittelfeld drücken und vielleicht sogar schon kräftig um den Kampf um Platz drei mitmischen. Alle diese Teams haben ihre Stammfahrer aus der letzten Saison bestätigt und werden, zumindest in den Cockpits, unverändert 2009 an den Start gehen. Trotz langer Querelen mit Nick Heidfeld, der seinem Beinamen „Quick“ keine Ehre machte, wurde der Vertrag des Mönchengladbachers verlängert. Dass der 31-Jährige ernsthaft um den Titel in der Königsklasse mitfahren wird, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.

Ferrari ist mit dem Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen auch nicht wirklich zufrieden, aber eine schlechte Saison macht aus einem Weltmeister auch keinen Amateur-08/15-Piloten. Die Ferraristi haben schon frühzeitig die Kontrakte mit den beiden Piloten Räikkönen und Massa bis 2010 verlängert – vielleicht zu früh?!

Force India wird mit Mercedes-Motoren wohl dem DTM-Vize-Meister Paul di Resta unter Vertrag nehmen. Mercedes schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe – di Resta drängt sich in die Formel 1 auf, aber Platz für den Schotten ist im McLaren-Mercedes neben Lewis Hamilton nicht. Heikki Kovalainen wird nächste Saison, trotz eines wenig überzeugenden Jahres an der Seite des neuen Formel-1-Weltmeisters, wird der Finne wohl auch 2009 für die Silbernen auf Punktejagd gehen.

Einzig das neu geformte Team von Toro Rosso und Honda lassen sich noch Zeit bei der Suche ihrer Stamm-Piloten. Während Bruno Senna als der heißeste Kandidat auf ein Toro-Rosso-Cockpit gilt, wird Rubens Barichello höchstwahrscheinlich nicht mehr an der Seite von Jason Button fahren. Der Honda-Pilot könnte den Italienern als erfahrener Fahrer an der Seite Sennas allerdings sehr behilflich sein.

Dieses jahr wird die rennfrei Zeit wohl ereignisarm ausfallen – fehlen wird mir ein Hin und Her a lá Fernando Alonso allerdings nicht!