PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Marken-Weltmeister Citroen wird ab der kommenden Saison erstmals mit zwei Teams in die WRC-Serie gehen. Neben den beiden Citroen-C4-Piloten, Rekord-Champion Sebastien Loeb und der WM-Dritte Daniel Sordo, fahren für den französischen Rennstall zwei weitere Fahrzeuge für das neu gegründete Junior-Team.

Das WRC-Reglement gibt eine Teilnahme in der sogenannten M2-Wertung an mindestens acht von zwölf WM-Läufen vor. Der 24-jährige Conrad Rautenbach aus Simbabwe wird bei allen zwölf WM-Läufen am Start sein und der 18-jährige Russe Evgany Novikov wird an acht Rallyes teilnehmen. Junioren-Weltmeister 2008, Sebastien Ogier aus Frankreich, wird bei sechs Rallyes vertreten sein.

Citroen geht in der kommenden Saison mit zwei Teams an den Start      ©flickr/[WRZ]Panther

Beim Saisonauftakt in Irland, vom 30. Januar bis 01. Februar 2009, wird auch Chris Atkinson in einem Citroen sitzen. Nach dem überraschenden Rückzug von Subaru aus der Rallye-WM wechselt der Australier zur kommenden Saison zum Marken-Weltmeister.

Trotz der weltweiten Absatzkrise und dem plötzlichen Ausstieg der beiden japanischen Automobilhersteller Subaru und Suzuki aus der WRC-Serie hat neben Citroen auch Ford sein Engagement bei der Rallye-WM bekräftigt. Neben den Finnen Mikko Hirvonen und Jari-Matti Lavala sind nun auch die privaten Ford-Teams von Stobart aus Großbritannien und Munchi’s aus Argentinien für das kommende Jahr gemeldet. Somit ist laut dem internationalen Automobilverband (FIA) die Voraussetzung für ein WM-Prädikat, welches die Teilnahme von mindestens drei Herstellern vorschreibt, erfüllt.


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Subaru und Suzuki steigen aus Rallye-WM aus

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Suzuki und Subaru treten in der kommenden Saison aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Motorsport nicht mehr in der WRC an. Somit sind für die Saison 2009 nur noch die beiden Werksteams Citroen und Ford bei der Weltmeisterschaft vertreten.

“Wir müssen unser Geschäftsmodell der aktuellen Krise anpassen”, erklärte der Konzernchef Ikuo Mori (Fuji Heavy Industries) auf einer Pressekonferenz in Tokio. “Deshalb werden wir uns so schnell wie möglich aus der Rallye-WM zurückziehen.” Subaru war bei der Rallye-WM seit 1990 mit von der Partie. Bei der diesjährigen Akropolis-Rallye hatte Subaru den neuen Impreza WRC 2008 vorgestellt.

Solche Bilder vom Team Subaru sind nun Geschichte:

 

Nach dieser schweren Stunde für den Rallye-Sport und dem Abschied von Honda aus der Formel 1 ist derzeit unklar, ob weitere Teams folgen werden.

Vielleicht ist Ford der nächste Kandidat.  Der Mutterkonzern in den USA ist gewaltigem Druck ausgesetzt, weil kürzlich ein Milliarden-Rettungspaket nicht gewährt wurde. Hoffen wir, dass die Rallye-Weltmeisterschaft durch die Wirtschaftskrise nicht ausstirbt!


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Weltmeister Loeb gewinnt zum ersten Mal in Wales    ©flickr/[WRZ]Panther

Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb hat am Wochenende zum ersten Mal die Rallye Wales gewonnen. Der Franzose setzte einen goldenen Schlusspunkt für sein Team Citroen, die durch den Sieg die vierte Marken-Weltmeisterschaft und den fünften Gesamtweltcup ihres Ausnahme-Piloten feiern konnten.

Sebastien Loeb entschied den letzten Saisonlauf erst auf den letzten Metern der 17 schwierigen Schotterprüfungen für sich. Der Finne Jari-Matti Latvala landete im Ford Focus mit 2,7 Sekunden Rückstand knapp auf dem zweiten Rang. Mit Sieg Nummer elf in einer Saison sorgte der Elsässer für einen weiteren Rekord. Platz drei erzielte Loebs spanischer Teamkollege Daniel Sordo (+1:10,6 Minuten).

„Es war eine äußerst schwierige Rallye, die für uns nicht so perfekt war. Zum Schluss habe ich alles gegeben und endlich hier gewonnen“, erklärte der alte und neue Weltmeister, der nun unglaubliche 47 Siege in der WRC gewonnen hat.

Der achtfache italienische Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi wurde nach seinem dritten Ausflug in der Rallye-WM im Ford Focus Zwölfter mit 13:10,4 Minuten Rückstand.


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Sebastien Loeb hat bei der Rallye Japan zum fünften Mal in Folge den Weltmeister-Titel errungen. Mit dieser sagenhaften Leistung ist der französische Ausnahmefahrer alleiniger Rekordchampion. In Sapporo reichte Loeb  mit seinem Partner Daniel Elena Platz drei. Sieger wurde sein ärgster Rivale Mikko Hirvonen.

Mit dieser Leistung zog der Citroen-Pilot im Automobilsport mit Formel-1-Star Michael Schumacher gleich, der zwischen 2000 und 2004 fünfmal hintereinander den WM-Titel erzielte.

“Es ist unglaublich. Das ist ein großer Moment. Es ist perfekt, ich bin erleichtert”, sagte Sebastièn Loeb nach der Zielankunft total happy. “Aber es war eine schreckliche Rallye”, meinte der 34-Jährige weiter, der es nicht gewohnt war, auf eine Platzierung und nicht auf Sieg zu fahren.

Der Sieger in Sapporo Mikko Hirvonen hat Platz zwei in der Gesamtwertung sicher. Der finnische Fordpilot verwies seinen Teamkollegen Jari-Matti Latvala auf den dritten Rang. “Loeb hat zehn WM-Läufe gewonnen, er hat den Titel verdient. Ich habe alles getan, was ich konnte. Nun versuchen wir es nächstes Jahr”, sagte Hirvonen.

Bei der kommenden Rallye in Cardiff, wo das WRC-Saisonfinale vom 05. bis 07. Dezember ausgetragen wird, geht es noch um den Titel in der Konstrukteurs-WM. Titelverteidiger Ford hat seinen Rückstand auf Citroen von 23 auf elf Punkte verkürzen können.


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Die vorletzte Rallye-WM-Lauf  der WRC-Serie findet an diesem Wochenende in Japan statt. WM-Spitzenreiter Sebastièn Loeb würde ein dritter Platz in Sapporo genügen, um sich vorzeitig seinen fünften Rallye-Weltmeisterschaftstitel zu sichern.

“Ich würde gerne den Titel schon hier in Japan einfahren”, erklärte der Elsässer. Mit Titel Nummer fünf in Folge wäre Sebastièn Loeb alleiniger Rekordweltmeister. Vier Rallye-Weltmeisterschaftstitel erzielten bisher nur die beiden Finnen Juha Kankkunen (1986, 1987, 1991, 1993) und Tommi Mäkinen (1996 bis 1999).

Beim letzten WRC-Lauf  auf Korsika brach der Franzose wieder mal zwei neue Rekorde. Sebastièn Loeb sorgte auf der französischen Mittelmeerinsel für seinen zehnten Saison- und 46. Gesamtsieg. Vor dem vorletzten Rallye-Lauf hat er in der Gesamtwertung 14 Punkte Vorsprung vor seinem Verfolger Mikko Hirvonen (Ford Focus) aus Finnland.


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