Die Rallye Bulgarien steht in dieser Saison erstmals im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft. In Bulgarien ruft der Berg, auf 1.500 Metern Höhe besuchen die Fahrer das Ski- und Wanderparadies Borowez.
Bulgarien hat eine lange Motorsport-Tradition, bereits seit dem Ersten Weltkrieg werden bei unserem östlichen Nachbarn regelmäßig Rennen ausgetragen. Vor Bulgariens Aufnahme in den WRC-Rennkalender fand dort die Rallye-Europameisterschaft statt. weiterlesen »
Die Rallye-WM in Jordanien konnte Jari-Matti Latvala zwar nicht gewinnen, der Finne im Ford sicherte sich jedoch beim ersten Lauf den Tagessieg. Weltmeister Sébastien Loeb war am Ende glücklicher Sieger.
Jari-Matti Latvala, der 25jährige Finne aus Töysä, fährt bei der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) für das Ford-Team. Während der Rallye-WM in Jordanien (1. bis 3. April) konnte er im ersten Lauf drei Etappen gewinnen und sicherte sich den Tagessieg. weiterlesen »
Dass bei einer Rallye Automobile an ihre Grenzen gebracht werden ist allgemein bekannt. Zuverlässigkeit und Stabilität stellt auch die Schweden Rallye 2010 auf die Probe, die vom 12. bis zum 14. Februar ausgetragen wird.
Die Schweden Rallye 2010 wird zeigen, ob es nach Sebastien Loeb im Jahr 2004 in der 60-Jährigen Geschichte der Rennsport-Veranstaltung einem nicht aus einem skandinavischen Land stammenden Fahrer, die Rallye zu gewinnen.
Die Rallye Schweden mit der offiziellen Bezeichnung „Uddeholm Swedish Rally“ stellt ein Motorsport-Event dar, das jedes Jahr zu Beginn vom Februar in der schwedischen Provinz Värmland abgehalten wird. Sie ist neben der Rallye Norwegen das einzige Rennen in der WRC, das auf Schnee und/oder Eis stattfindet. Der Servicepark für die Rennwagen ist in Hagfors verortet, Start- und Ziel-Flagge werden in Karlstad geschwenkt. weiterlesen »
Auch 2010 brettern die Boliden wieder über Asphalt, Schotter, Sand und Schnee. Damit Sie, verehrte Leser, wissen, wann welche Kategorie wo antritt, geben wir hier einen Einblick in den Rallye Kalender 2010

Der FIA Motorsport-Weltrat hat die Termine für die Rallye-Meisterschaften weiterlesen »
Die WRC-Rallye Saison 2010 sieht tatsächlich 13 Läufe vor. Die ursprünglich vorgesehenen WM-Rennen in Russland, Indonesien und Monte Carlo tauchen im Motorsport-Kalender nicht auf. Neu dabei ist indes die Rallye Bulgarien.
Die Rallye WM 2010 Termine stehen fest. Die FIA hat nun offiziell die Daten der Rallye-WM 2010 bekannt gegeben. Diese beinhaltet einen Lauf mehr als in diesem Jahr, demzufolge 13 Rallyes. Die WRC 2010 startet am 11. Februar 2010 in Schweden und findet am 14. November im britischen Königreich ihr jährliches Ende. Über den britischen Austragungsort wurden bisher jedoch keine Angaben gemacht. Der Rallye-WM-Lauf in Deutschland ereignet sich vom 19. bis 22. August. Die einzelnen Rallyes enden sowohl am Samstag als auch am Sonntag.
Die WRC Läufe der Rallye WM 2010 haben in der Fahrer- und weiterlesen »
Nachdem die World Rallye Championship eigentlich nach einem Jahr Pause schon 2008 wieder nach Australien zurückkehren wollte, wurde der Lauf wegen “unvorhergesehener Verzögerungen bei der Planung” vom Veranstalter abgesagt.
Jetzt findet die Rallye im Bundesstaat New South Wales statt. Auch hier gab es nicht einzuplanende Verzögerungen, weil die Region von den schwersten Regenfälle seit zwei Jahrzehnten heimgesucht wurde. Somit war es den Veranstaltern zunächst nicht möglich, die vorgesehenen Prüfungen zu besichtigen. “Unsere Route erstreckt sich auf einen sehr großen Bereich, von der Küste geht es etwa 120 Kilometer weit ins Inland”, teilte Clerk of Course Michelle Gatton zu Zeiten des Unwetters mit. “Mehr als 160 Kilometer sind betroffen und es ist möglich, dass es dort Überflutungen gibt. Aber unsere Offiziellen werden dort hinaus fahren, sobald es wieder möglich ist.”

Weiteren Verzögerungen bewirkten die anzufertigenden Gutachten der Umweltverträglichkeit der Rallye Australien. So haben die Veranstalter nachzuweisen, dass durch den Motorsport keine Umweltschäden entstehen. Daher wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Analysen in Auftrag gegeben, die etwa die Bereiche Müllentsorgung, Lärmbelastung und zu erfüllende Umweltschutzmaßnahmen betreffen. Eines dieser Gutachten thematisiert die Auswirkungen der Rallye auf die in der Region lebenden Koala-Bären.
Damit die beabsichtigte Route schließlich wie gewünscht geführt werden kann, müssen die Veranstalter zusätzlich Haus-zu-Haus-Befragungen bei den Anwohnern vornehmen. Hierzu bekommen die Bewohner der Region die genaue Streckenführung vorgelegt, um die Rallye nicht mittendrin wegen Klagen abbrechen zu müssen. Finanzielle Unterstützung erhält die Rallye von der Regierung von New South Wales. Der Bundesstaat will aber nicht nur mit Geldern zum Gelingen der Rallye beitragen. Ein neues “Gesetz für Spezialveranstaltungen” soll der Durchführung des WRC-Laufs in Australien dienlich. Noch im Mai klagte Rallye-Chef Garry Connelly: “Es sind weniger als 100 Tage bis zur Veranstaltung und deshalb freuen wir uns, dass uns die Regierung dank ihrer Initiative Planungssicherheit gibt.”
Der norwegische Pilot Petter Solberg wird zur Enttäuschung seiner Fans jedoch nicht in Down Under antreten. Der Grund hierfür liegt in seinem ohnehin engen Budget, dass durch einen Grabenbesuch während des Lauf in Finnland mit Kühlerausfall und resultierendem Motorschaden schon genügend strapaziert wurde. Solberg stellte aber sicher, dass er die letzten beiden europäischen Läufe in Spanien und Wales wieder mit am Start sei. Ihm ist zu wünschen, dass er seinen Citroen Xsara dann länger in fahrtauglichem Zustand hält.
Asphalt statt Schotter, Windschattenfahrten statt Kurvendrifts, Heckantrieb statt Allrad: Der amtierende WRC-Titelinhaber Sebastien Loeb erwägt, ein Rennen in der Formel 1 zu bestreiten. Das Rallyeteam des Citroenfahrers steht diesem Plan offen gegenüber, stellt aber fest, dass der Ausflug in die Königsklasse des Motorsports erst nach Ende der WRC-Meisterschaft möglich sei.
Citroenteamchef Olivier Quesnel bestätigte das Vorhaben seines Topfahrers: ‘Sollte Sebastien die Möglichkeit erhalten, ein Rennen zu bestreiten, dann werden wir uns nicht entgegenstellen - zumindest, wenn die letzte Runde der WRC gefahren ist.’ Dies gehöre zur Tradition der PSA-Konzernmarke: ‘Citroen hat seine Fahrer noch nie davon abgehalten, ihre Leidenschaft für Motorsport auszudrücken. Wie wir bereits erklärt haben, wird Sebastien Loeb den Peugeot 908 HDi FAP testen.’ Damit steht für Loeb der Weg in höhere Sphären der Geschwindigkeit offen, handelt es sich beim 908 doch um Citroens LeMansrenner mit Diesel-V12 und 700 PS.

Dem Franzose sind die Erwartungen seines Arbeitgebers vertraut: ‘Ich weiß, was meine Priorität ist. Es ist die Rallye-Weltmeisterschaft.’ Die möchte er auf Citroen er in diesem Jahr zum sechsten Mal erringen. Sein diesmaliger Hauptkonkurrent um den Titel ist Mikko Hirvonen auf Ford. Quesnel konstatiert Loeb: ‘Wir wissen, wie wichtig es für ihn ist, auch andere Autos zu fahren.’ Konkret könnte der Franzose laut Autosport seinen Landsmann Sebastien Bourdais vom Rennstall Toro Rosso ersetzen. Loeb legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass er nie beabsichtigt habe, den glücklosen Formel 1-Piloten Bourdais, dem der Rauswurf droht, in irgend einer Weise unter Druck zu setzen. Loebs Argument ist entwaffnend: ‘Aber was soll man von einem Piloten als Antwort erwarten, wenn er gefragt wird, ein Formel 1-Auto zu fahren?’
Nicht erst seit Marcus Grönholm ist Finnland eine feste Grösse im Rallyesport. Nicht verwunderlich, bietet Skandinavien doch einzigartige Spielwiesen für Freunde der unbefestigten Straßen. Mikko Hirvonen ist auf bestem Wege, diesem Ruf alle Ehre zu machen.
Jenseits der finnischen Rallyecross-Szene ist Mikko Hirvonen den Fans des Rallyesports spätestens seit 2002 ein Begriff, als er sich zum Finnischen Rallyemeister mauserte. 2002 war auch das Jahr, in dem der heute 28-Jährige sein World Rally Cahmpionship-Depüt bei der Rallye Finnland gab. Mehr als Gesamtrang 21. war für Hirvonen in seinem ersten Jahr bei der WRC noch nicht drin.
Ein Jahr später stieg Mikko Hirvonen als dritter Fahrer nach Markko Märtin und François Duval im Werksteam von Ford ein. Hier blieb er jedoch nicht lange.
2004 wurde er im Subaru World Rally Team Teamkollege des damaligen Weltmeisters Petter Solberg.
Da jedoch die besten Platzierungen, die Mikko Hirvonen in dieser Saison erreichte, zwei vierte Plätze bei der Rallye Australien und der Rallye Argentinien waren, verzichtete Subaru darauf, seinen Vertrag mit dem Finnen zu verlängern. Hirvonen trat daraufhin wieder als Privatfahrer an. weiterlesen »
Mit seinem ist der fünfmalige Champion Sébastien Loeb ist nach wie vor das Maß aller Dinge im Rallye-Sport. Beim Auftakt in Irland ist der Franzose mit seinem 48. Sieg in die neue Saison gestartet. Die nächste WM-Rallye wird in zwei Wochen in Norwegen ausgetragen.
In seinem Citroën C4 siegte Sébastien Loeb nach 17 Asphalt-Prüfungen mit 1:27,9 Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Daniel Sordo aus Spanien. Loebs ärgster Rivale Mikko Hirvonen im Ford Focus fuhr mit 2:07,8 Minuten Rückstand auf Platz drei.
Zur finalen Etappe beim Auftakt in Irland sagte der gebürtige Elsässer: “Ich musste heute nicht mehr attackieren. Die Punkte waren uns wichtiger als Bestzeiten.”
Vom 12. bis 15. Februar messen sich die Rallye-Piloten in Norwegen beim zweiten WM-Lauf der Saison in der WRC-Serie. Werden wir sehen, ob dann jemand dem Rekord-Champion Loeb das Wasser reichen kann.
Fahrerwertung nach dem ersten Lauf:
1 S.Loeb 10 Punkte
2 D.Sordo 8
3 M.Hirvonen 6
4 H.Solberg 5
5 C.Atkinson 4
Der Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft bildet in dieser Saison nicht die Rallye Monte Carlo. Nach 31 Jahren muss der Klassiker von Monaco pausieren. Stattdessen fällt der Startschuss der WRC im nordirischen Enniskillen mit der Rallye Irland.
Die Rallye Monte Carlo wird in dieser Saison eine Klasse tiefer mit dem IRC-Auftakt ausgetragen. Als Grund für die diesjährige Streichung der „Königin der Rallyes“ nennt der Internationale Automobilverband FIA die verordnete Kostenreduzierung, wodurch die WM-Läufe von 15 auf 12 reduziert werden sollen.
Schuld ist auch das von der FIA eingeführte Rotationsprinzip, wodurch auch andere Länder die Chance erhalten, einen WM-Lauf austragen zu dürfen. So müssen in diesem Jahr auch die Rallye Deutschland und die Rallye Korsika pausieren.
Diese Veränderungen treffen vor allem die Fans des fünffachen Rekord-Weltmeisters Sébastien Loeb. Durch die diesjährige Pause in Monte Carlo und Korsika können die französischen Zuschauer ihren Landsmann nicht anfeuern. Auch kommt es durch diese Veränderungen in meinen Augen zu einem Image-Verlust der WRC-Serie.
Diese Bilder der legendäre Rallye Monte Carlo fehlen in dieser Sasion: