PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


In der Formel 3-Euroserie hat Marco Wittmann den Sprung aufs Podium geschafft. Der 21 -jährige aus Markt Erlbach fährt seit 2009 Formel 3 und seit 2010 für Volkswagen und dem französischen Rennstall Signature. In Zandvoort und Brands Hatch fuhr er zweimal auf Platz drei und immer in die Punkte.

Marco Wittmann @Wikipedia

Marco Wittmann hat es als Volkswagen-Pilot in der Formel 3-Euroserie nicht leicht. Sein größter Konkurrent, Edoardo Mortara, fährt fürs gleiche Motorsport- Team und ist ihm immer einen Schritt voraus.

Marco Wittmann auf dem Podium

Seit dem letzten Rennwochenende im englischen Brands Hatch steht fest, Volkswagen holt vorzeitig den Meistertitel der Formel 3-Euroserie. VW demonstrierte eindrucksvoll seine Stärken und verwies die Konkurrenz von Mercedes in die Punkte. Grund dafür, die erfolgreichen VW-Piloten Edoardo Mortara und Marco Wittmann vom Team Signature. weiterlesen »


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Formel 3-Fahrer Edoardo Mortara ist derzeit der schnellste Mann im Rennwagen. Der Volkswagen-Pilot vom Team Signature hat nach drei Saisonsiegen und vier weiteren Podestplätzen 15 Zähler Vorsprung auf seinen Teamkollegen Marco Wittmann.

Edoardo Mortara im Dallara F308 Volkswagen @flickr/ fisico_6403

Edoardo Mortara wurde 1987 in Genf in der Schweiz geboren und besitzt sowohl die italienische als auch die französische Staatsbürgerschaft. Der 20 -Jährige begann seine Karriere wie viele Motorsportpiloten im Kartsport, diesen betrieb er von 2000 bis 2005 professionell. 2006 startete Mortara in der italienischen Renault-Serie und ein Jahr später wechselte er in die Formel 3 Euroserie. weiterlesen »


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DTM-Pilot Timo Schneider fährt das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring. Am 15./16. Mai bekommt das Publikum in der Eifel einige Tourenwagen Champions zu Gesicht.

24 Stunden Rennen Nürburgring ©Flickr/ Jaeger-Meister

Zum zweiten Mal begibt sich DTM-Champion Timo Schneider auf die Ausdauerstrecke in Rheinland-Pfalz. Zusammen mit Mattias Ekström aus Schweden, DTM-Pilot Oliver Jarvis und dem dreimaligen Le-Mans-Sieger Marco Werner teilt er sich einen  Audi R8 LMS.

Timo Schneider für Audi

ABT Sportsline ist nicht das einzige Team, das sich beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring stark und mit prominenten Namen präsentiert, auch BMW und Volkswagen bieten ein hochkarätiges Fahrer-Aufgebot. weiterlesen »


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Auch 2010 wird VW wieder an der Rallye Dakar teilnehmen. Nach dem Doppelsieg im letzten Jahr, als das VW-Team die Siegesserie von Konkurrent Mitsubishi beendete, hatte die weltweit positive Resonanz einen erneuten Start der Wolfsburger bei der berühmtesten Marathon-Rallye der Welt geradezu obligatorisch gemacht.  

2009 waren die Veranstalteter von Afrika auf Südamerika ausgewichen. Bei der Premiere in Argentinien und Chile siegten sowohl Giniel de Villers (USA) und Dirk von Zitzewitz (Karlshof) ebenso wie Mark Miller (USA) und Ralph Pitchford (Südafrika) jeweils auf VW weit vor den Fahrern von Mitsubishi.

Rallye Dakar 2010 © flickr / SergioDJT

„Die Rallye Dakar 2009 hat ohne Frage dazu beigetragen, dass die Marke Volkswagen weltweit noch heller strahlt. (…)  Daher ist die Teilnahme eine gute Investition in die Zukunft unseres Unternehmens und deshalb haben wir entschieden, auch 2010 bei der Rallye Dakar zu starten.“ kündigte VW-Chef Martin Winterkorn bereits auf der Siegesfeier zum Titelgewinn der Rallye Dakar 2009 an.

Offensichtlich hat Volkswagen den Worten schon längst Taten folgen lassen.  Nötig ist dies auch, denn die Marathon-Rallye führt über 9.500 Kilometer Wüste und schweres Gelände und die Konkurrenz schläft nicht, auch wenn Mitsubishi unlängst seinen Rückzug aus dem Marathon-Rallyesport verkündet hat. weiterlesen »


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Trotz des Doppelerfolges von Volkswagen bei der diesjährigen Rallye Dakar behält sich VW-Motorsportdirektor Kris Nissen eine Teilnahme im kommenden Jahr offen. Bei der Premiere in Südamerika triumphierten Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz vor ihren Teamkollegen Mark Miller und Ralf Pitchford.

VW-Motorsportdirektor Kris Nissen erklärte nach der Siegerehrung: “Die Entscheidung, 2010 wieder an den Start zu gehen, dafür ist es noch zu früh.” Aber der 48-Jährige fügte in Buenos Aires hinzu: “Ich kann nur sagen, dass wir einige Jahre ein sehr großes, erfolgreiches Team aufgebaut haben.”

Der Südafrikaner Giniel de Villiers gewinnt die Dakar in Südamerika        ©flickr/SPEEDtv.com

Volkswagen ist seit dem Jahre 2003 bei der Rallye Dakar dabei. In diesem Jahr schaffte die Wolfsburger Automarke erstmals bei der härtesten Rallye der Welt ein Top-Resultat. “Wir haben Know-how und die Technologie im Haus, und eine Weiterführung dieses Sports ist natürlich von der wirtschaftlichen Seite ein viel geringerer Aufwand als ein Umsteigen auf ein anderes Programm. Andererseits haben wir unsere Ziele jetzt hier erreicht”, meinte Nissen weiter.

Trotz des großen Erfolges und dem damit verbundenen Image-Gewinn besteht auch für VW in den wirtschaftlichen Krisenzeiten die Frage, wo man Geld sparen kann. Dazu sagte der Motorsportdirektor: “Wir müssen versuchen, mit weniger Geld klarzukommen. Wir müssen jetzt genau bewerten, welche Programme sich rentieren, wo der Return in Ordnung ist.”

Sollten die Hersteller in diesen schweren Zeiten weiter in den Motorsport investieren oder lieber die Gelder für solche Rallye-Spektakel einsparen?


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Dakar 2009: Carlos Sainz gewinnt zweite Etappe

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Carlos Sainz hat die zweite Etappe der Dakar 2009 zu seinen Gunsten entschieden. Auf der mit 837 Kilometern längsten Etappe von Santa Rosa de la Pampa nach Puerto Madryn in Argentinien gewann der spanische Volkswagen-Pilot vor seinem Teamkollegen Giniel de Villiers.

Platz drei erzielte der neunmalige Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel aus Frankreich im neuen Racing Lancer von Mitsubishi. Vortagessieger Nasser Al-Attiyah aus Katar wurde beim zweiten Tagesabschnitt in Südamerika Vierter. Somit übernahm der Spanier Carlos Sainz die Spitze der Gesamtwertung.

Die dritte Etappe führt über 600 km von Puerto Madryn nach Jacobacci. Die Teilnehmer befahren erstmals patagonisches Gebiet, wobei ein erheblich anderes Streckenprofil als Herausforderung wartet. Das Gelände ist durch viele Hügel und lang gezogene Kurven gekennzeichnet.

Gesamtwertung nach der zweiten Etappe:

1    Carlos Sainz  (ESP) - 01:56:14

2    Stephane Peterhansel  (FRA) - 01:57:28

3    Giniel DE VILLIERS  (RSA) - 01:58:10

4    Joan (nani) ROMA  (ESP) - 01:59:02

5    Luc Alphand  (FRA) - 02:00:08


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Dakar 2009: Top-Teams fahren mit Diesel

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Bei der Südamerika-Premiere der Rallye Dakar werden erstmals die drei Top-Teams mit einer Diesel-Technologie auf dem neuen Terrain an den Start gehen.

Am 03. Januar fällt der Startschuss zur Dakar in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Dabei werden die drei besten Mannschaften, mit Mitsubishi, Volkswagen und BMW erstmals mit Dieselfahrzeugen bei der härtesten und längsten Rallye der Welt ins Rennen gehen.

Volkswagen fährt schon seit 2004 mit einem Diesel-Motor. Nach zwölf Siegen im Sauger-Pajero setzt Mitsubishi zum ersten Mal ein Dieselfahrzeug ein. „Die Rallye Dakar ist eine der größten Herausforderung im Motorsport. 2009 wird sie noch härter. Unser Ziel ist es, diese Härteprüfung für Mensch und Material erstmals für uns zu entscheiden“, erklärte Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Teamchef Dominique Serieys Marke mit den drei Diamanten sagte zu der Diesel-Premiere: „Wir sind seit 2001 ungeschlagen bei der Rallye Dakar und wollen es auch bleiben. Wir treten erstmals mit vier neu entwickelten Autos an.“

Mit diesem Wagen geht Mitsubishi in Südamerika an den Start:


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Der Volkswagen Race Touareg 2 wird hinsichtlich der neuen Umstände der Rallye Dakar, die Anfang des kommenden Jahres erstmals in Südamerika stattfindet, in einem ungewöhnlichen Trainingslager getestet.

VW stellt sich auf die extremen Verhältnisse in den Anden ein      ©flickr/SPEEDtv.com

Der Volkswagen-Konzern nutzte dazu eine spezielle Klima-Höhenkammer, in welcher der Race Touareg 2  mehrere Testreihen durchlief,  welche die neuen klimatischen Bedingungen in Argentinien und Chile simulierten. Hauptaspekt war dabei die Regelung der Motorelektronik, die in Höhen von bis zu 4.700 Metern optimal funktionieren muss.

“Nicht nur für Fahrer und Beifahrer wird bei der Überquerung der Anden die Luft dünn”, erklärte Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “Die extreme Höhenlage verlangt von Mensch und Material eine perfekte Vorbereitung auf die Verhältnisse. Die Tests in der Klima-Höhenkammer in Wolfsburg waren ein wichtiger Schritt in der Dakar-Vorbereitung. Dabei hat sich die enge Zusammenarbeit zwischen Motorsport und den Ingenieuren der Serien-Entwicklung einmal mehr sehr bewährt.”

In der Höhenkammer stellten die Ingeneure die klimatischen Verhältnisse in den Anden nach. In diesem Zusammenhang wurde beim Marathon-Rallye-Prototyp auch die Luftanströmung bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf dem integrierten Rollenprüfstand nachgestellt. Man kam zu dem Ergebnis, dass es zu einem Leistungsverlust von  20 Prozent in der dünnen Luft der Anden kommen wird.


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VW will sich mehr im Motorsport engagieren

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: News, Rallye

Volkswagen will im kommenden Jahr sein Motorsport-Programm ausweiten. Neben der Dakar-Rallye im Januar will VW auch in die Formel 3 in Großbritannien und in den neuen Scirocco-Cup in China einsteigen.

Weitere Einsätze im Motorsport plant Volkswagen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei der Rallye des neuen Baja-Touareg in der SCORE-Serie in den USA, beim Polo-Cup und bei der Formel ADAC sowie bei weiteren Markenpokalen, die weltweit stattfinden werden.

“Volkswagen kann im Motorsport auf eine erfolgreiche Saison 2008 zurückblicken und sich schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Jahr 2009 freuen”, erklärte Motorsportdirektor Kris Nissen bei einer Motor-Show in Essen. “Von Nachwuchsprojekten für Einsteiger im Formel- oder Tourenwagensport über Profi-Engagements wie dem Formel-3-Motorenprogramm bis zum Spitzensport im Marathon- und Offroad-Rallyesport sowie bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring wird Volkswagen auch 2009 seine Motorsport-Kompetenz beweisen”, stellte Nissen das Programm vor.


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