Die Rallye Bulgarien steht in dieser Saison erstmals im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft. In Bulgarien ruft der Berg, auf 1.500 Metern Höhe besuchen die Fahrer das Ski- und Wanderparadies Borowez.
Bulgarien hat eine lange Motorsport-Tradition, bereits seit dem Ersten Weltkrieg werden bei unserem östlichen Nachbarn regelmäßig Rennen ausgetragen. Vor Bulgariens Aufnahme in den WRC-Rennkalender fand dort die Rallye-Europameisterschaft statt. weiterlesen »
Die Rallye-WM in Jordanien konnte Jari-Matti Latvala zwar nicht gewinnen, der Finne im Ford sicherte sich jedoch beim ersten Lauf den Tagessieg. Weltmeister Sébastien Loeb war am Ende glücklicher Sieger.
Jari-Matti Latvala, der 25jährige Finne aus Töysä, fährt bei der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) für das Ford-Team. Während der Rallye-WM in Jordanien (1. bis 3. April) konnte er im ersten Lauf drei Etappen gewinnen und sicherte sich den Tagessieg. weiterlesen »
Asphalt statt Schotter, Windschattenfahrten statt Kurvendrifts, Heckantrieb statt Allrad: Der amtierende WRC-Titelinhaber Sebastien Loeb erwägt, ein Rennen in der Formel 1 zu bestreiten. Das Rallyeteam des Citroenfahrers steht diesem Plan offen gegenüber, stellt aber fest, dass der Ausflug in die Königsklasse des Motorsports erst nach Ende der WRC-Meisterschaft möglich sei.
Citroenteamchef Olivier Quesnel bestätigte das Vorhaben seines Topfahrers: ‘Sollte Sebastien die Möglichkeit erhalten, ein Rennen zu bestreiten, dann werden wir uns nicht entgegenstellen - zumindest, wenn die letzte Runde der WRC gefahren ist.’ Dies gehöre zur Tradition der PSA-Konzernmarke: ‘Citroen hat seine Fahrer noch nie davon abgehalten, ihre Leidenschaft für Motorsport auszudrücken. Wie wir bereits erklärt haben, wird Sebastien Loeb den Peugeot 908 HDi FAP testen.’ Damit steht für Loeb der Weg in höhere Sphären der Geschwindigkeit offen, handelt es sich beim 908 doch um Citroens LeMansrenner mit Diesel-V12 und 700 PS.

Dem Franzose sind die Erwartungen seines Arbeitgebers vertraut: ‘Ich weiß, was meine Priorität ist. Es ist die Rallye-Weltmeisterschaft.’ Die möchte er auf Citroen er in diesem Jahr zum sechsten Mal erringen. Sein diesmaliger Hauptkonkurrent um den Titel ist Mikko Hirvonen auf Ford. Quesnel konstatiert Loeb: ‘Wir wissen, wie wichtig es für ihn ist, auch andere Autos zu fahren.’ Konkret könnte der Franzose laut Autosport seinen Landsmann Sebastien Bourdais vom Rennstall Toro Rosso ersetzen. Loeb legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass er nie beabsichtigt habe, den glücklosen Formel 1-Piloten Bourdais, dem der Rauswurf droht, in irgend einer Weise unter Druck zu setzen. Loebs Argument ist entwaffnend: ‘Aber was soll man von einem Piloten als Antwort erwarten, wenn er gefragt wird, ein Formel 1-Auto zu fahren?’
Mit seinem ist der fünfmalige Champion Sébastien Loeb ist nach wie vor das Maß aller Dinge im Rallye-Sport. Beim Auftakt in Irland ist der Franzose mit seinem 48. Sieg in die neue Saison gestartet. Die nächste WM-Rallye wird in zwei Wochen in Norwegen ausgetragen.
In seinem Citroën C4 siegte Sébastien Loeb nach 17 Asphalt-Prüfungen mit 1:27,9 Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Daniel Sordo aus Spanien. Loebs ärgster Rivale Mikko Hirvonen im Ford Focus fuhr mit 2:07,8 Minuten Rückstand auf Platz drei.
Zur finalen Etappe beim Auftakt in Irland sagte der gebürtige Elsässer: “Ich musste heute nicht mehr attackieren. Die Punkte waren uns wichtiger als Bestzeiten.”
Vom 12. bis 15. Februar messen sich die Rallye-Piloten in Norwegen beim zweiten WM-Lauf der Saison in der WRC-Serie. Werden wir sehen, ob dann jemand dem Rekord-Champion Loeb das Wasser reichen kann.
Fahrerwertung nach dem ersten Lauf:
1 S.Loeb 10 Punkte
2 D.Sordo 8
3 M.Hirvonen 6
4 H.Solberg 5
5 C.Atkinson 4
Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb hat am Wochenende zum ersten Mal die Rallye Wales gewonnen. Der Franzose setzte einen goldenen Schlusspunkt für sein Team Citroen, die durch den Sieg die vierte Marken-Weltmeisterschaft und den fünften Gesamtweltcup ihres Ausnahme-Piloten feiern konnten.
Sebastien Loeb entschied den letzten Saisonlauf erst auf den letzten Metern der 17 schwierigen Schotterprüfungen für sich. Der Finne Jari-Matti Latvala landete im Ford Focus mit 2,7 Sekunden Rückstand knapp auf dem zweiten Rang. Mit Sieg Nummer elf in einer Saison sorgte der Elsässer für einen weiteren Rekord. Platz drei erzielte Loebs spanischer Teamkollege Daniel Sordo (+1:10,6 Minuten).
„Es war eine äußerst schwierige Rallye, die für uns nicht so perfekt war. Zum Schluss habe ich alles gegeben und endlich hier gewonnen“, erklärte der alte und neue Weltmeister, der nun unglaubliche 47 Siege in der WRC gewonnen hat.
Der achtfache italienische Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi wurde nach seinem dritten Ausflug in der Rallye-WM im Ford Focus Zwölfter mit 13:10,4 Minuten Rückstand.
Der neue WTCC-Weltmeister Yvan Muller aus Frankreich wird zusammen mit seinem Landsmann und Rallye-Champion Sébastièn Loeb am 14. Dezember beim Race of Champions in Wembely ein Team bilden. Auch weitere namenhafte WTCC-, Rallye- und F1-Piloten werden für ein Motorsport-Highlight sorgen.
Yvan Muller, der schon zum vierten Mal zum „Race of Champions“ eingeladen wurde, erklärte nach der Zusage: “Wenn Du die Chance bekommst, beim Race of Champions anzutreten, dann machst Du das auch. Es ist eine großartige Veranstaltung und es macht einen Riesenspaß, ohne bestimmte Zielvorgaben zu fahren und die Fans zu unterhalten.”
Wer die weiteren Zweier-Teams der anderen Motorsport-Nationen bilden werden, ist noch nich hundertprozentig geklärt. Für Deutschland wird aber Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und der jüngste Grand-Prix-Sieger der Königsklasse, Sebastian Vettel, ins Rennen gehen.
Unter anderem ist für das Team F1 Racing Großbritannien auf jeden Fall Altmeister David Coulthard gesetzt. Superbike-Meister Troy Bayliss wird für das Team Australien im Wembley-Stadion fahren und Jenson Button soll das Autosport-Team Großbritannien repräsentieren.
Rallye-Weltmeister Sébastién Loeb wird in der kommenden Woche einen Test im Formel-1-Boliden von Red Bull vornehmen. Der Franzose soll bei wichtigen Testfahrten in Barcelona teilnehmen.
Der fünfmalige Rallye-Champion Sébastién Loeb sagte gegenüber „autosport.com“ vor den Testfahrten: “Die Formel 1 ist natürlich eine ganz andere Welt, aber die Herangehensweise und die Professionalität ist gar nicht mal so unterschiedlich. Auf diesem Level arbeitet man immer auf höchstem Standard.”
Für den Elsässer sind die bevorstehenden Tests nicht das erste Mal Fremdgehen in die „Königsklasse“. Loeb fuhr bereits im letzten Jahr mit einem Renault-Boliden. “Ich weiß nun etwas mehr über das Auto und komme daher nicht als völliger Neuling nach Barcelona. Aber es wird trotzdem nicht einfach. Es wird für mich das erste Mal, dass ich gemeinsam mit den regulären Formel-1-Piloten gleichzeitig teste. Das wird also ganz bestimmt interessant”, meinte der Rallye-Star abschließend.
Sebastien Loeb hat bei der Rallye Japan zum fünften Mal in Folge den Weltmeister-Titel errungen. Mit dieser sagenhaften Leistung ist der französische Ausnahmefahrer alleiniger Rekordchampion. In Sapporo reichte Loeb mit seinem Partner Daniel Elena Platz drei. Sieger wurde sein ärgster Rivale Mikko Hirvonen.
Mit dieser Leistung zog der Citroen-Pilot im Automobilsport mit Formel-1-Star Michael Schumacher gleich, der zwischen 2000 und 2004 fünfmal hintereinander den WM-Titel erzielte.
“Es ist unglaublich. Das ist ein großer Moment. Es ist perfekt, ich bin erleichtert”, sagte Sebastièn Loeb nach der Zielankunft total happy. “Aber es war eine schreckliche Rallye”, meinte der 34-Jährige weiter, der es nicht gewohnt war, auf eine Platzierung und nicht auf Sieg zu fahren.
Der Sieger in Sapporo Mikko Hirvonen hat Platz zwei in der Gesamtwertung sicher. Der finnische Fordpilot verwies seinen Teamkollegen Jari-Matti Latvala auf den dritten Rang. “Loeb hat zehn WM-Läufe gewonnen, er hat den Titel verdient. Ich habe alles getan, was ich konnte. Nun versuchen wir es nächstes Jahr”, sagte Hirvonen.
Bei der kommenden Rallye in Cardiff, wo das WRC-Saisonfinale vom 05. bis 07. Dezember ausgetragen wird, geht es noch um den Titel in der Konstrukteurs-WM. Titelverteidiger Ford hat seinen Rückstand auf Citroen von 23 auf elf Punkte verkürzen können.
Die vorletzte Rallye-WM-Lauf der WRC-Serie findet an diesem Wochenende in Japan statt. WM-Spitzenreiter Sebastièn Loeb würde ein dritter Platz in Sapporo genügen, um sich vorzeitig seinen fünften Rallye-Weltmeisterschaftstitel zu sichern.
“Ich würde gerne den Titel schon hier in Japan einfahren”, erklärte der Elsässer. Mit Titel Nummer fünf in Folge wäre Sebastièn Loeb alleiniger Rekordweltmeister. Vier Rallye-Weltmeisterschaftstitel erzielten bisher nur die beiden Finnen Juha Kankkunen (1986, 1987, 1991, 1993) und Tommi Mäkinen (1996 bis 1999).
Beim letzten WRC-Lauf auf Korsika brach der Franzose wieder mal zwei neue Rekorde. Sebastièn Loeb sorgte auf der französischen Mittelmeerinsel für seinen zehnten Saison- und 46. Gesamtsieg. Vor dem vorletzten Rallye-Lauf hat er in der Gesamtwertung 14 Punkte Vorsprung vor seinem Verfolger Mikko Hirvonen (Ford Focus) aus Finnland.
Rallye-Weltmeister Sebastién Loeb düpierte im Citroen C4 bei der Rallye auf Korsika die Konkurrenz. Der Franzose steht nach seinem zehnten Saison- und 46. Gesamterfolg kurz vor dem fünften WM-Titelgewinn. Zweiter wurde wieder einmal sein ärgster Rivale Mikko Hirvonen aus Finnland im Ford Focus. Die weiteren Plätze gingen an François Duval (Belgien) und Jari-Matti Latavla (Finnland). weiterlesen »