Die Teamorder ist in der Formel 1 sehr verpönt und ist doch, zum großen Erstaunen vieler, ab dieser Saison wieder erlaubt. Der internationale Automobilverband FIA gestattet den Teams nun, sich genauer abzusprechen und so maßgeblich in den Ausgang des Rennens einzugreifen.
Als Teamorder bezeichnet man Funk-Kommandos der Teamchefs an die Fahrer, in denen sie dazu auffordern, die Position zu halten und so einem anderen Fahrer desselben Teams zu ermöglichen, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Innerhalb des Teams kann so genau geplant werden, welchem Fahrer die zusätzlichen Punkte durch die bessere Platzierung mehr bringen.
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Ein Messfehler bei Vettel soll schuld daran sein, dass dem Red Bull Piloten beim Formel 1 Grand Prix von Singapur am 27. September drei Punkte aberkannt worden.

Der Messfehler bei Vettel ereignete sich in Runde 39 in der Boxengasse von Singapur. Sebastian Vettel soll seinen Rennwagen um 1,4 km/h zu schnell für seinen zweiten Stopp in die Boxeneinfahrt gefahren haben. Die weiterlesen »
Als letztes Formel1-Team hat die Scuderia Toro Rosso am vergangenen Montag Morgen ihren neuen Rennwagen in Barcelona vorgestellt. Auf dem Circuit de Catalunya drehte der STR-4 seine ersten Runden.
Über 86 Runden testete Toro-Rosso-Fahrer Sébastien Bourdais den neuen Boliden. Der Franzose dämpfte aber auch gleich vorschnelle Euphorie.
„Es ist noch viel zu früh, um über die Performance zu reden. (…) Das Auto scheint gut zu funktionieren und wir haben bereits heute viel gelernt“ wurde er kürzlich bei Motorsport-Total zitiert.
Für Toro Rosso kommt der neue Wagen sehr zeitig. In der letzten Saison dauerte es bis zum sechsten Renntag, bis die Fahrer des zweiten Teams von Red-Bull-Racing auf ihr neues Fahrzeug zurückgreifen konnten. weiterlesen »
Eigentlich ist es kaum verwunderlich, dass Sébastien Bourdais im Motorsport gelandet ist, wurde der nun bald 30-jährige doch in der französischen Stadt Le Mans geboren, dort, wo das legendäre 24-Stunden-Rennen allgegenwärtig ist.
Seinen Einstieg in den Motorsport fand er, wie so viele, über das Kart. Gleich in seinem ersten Jahr 1991 gewann er der Maine-Bretagne Kartmeisterschaften und nahm daraufhin auch an der Formula-Campus-Meisterschaft teil. Auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans konnte er gewinnen, allerdings ebenfalls „nur“ im Kart.
Seine größten Erfolge feierte er in der Champ-Cars-Serie. Er war zwar bis dato schon mehrmals in der Formel 3000 gestartet und fungierte auch für die Formel 1 als Testfahrer erhielt aber dennoch keinen Stammplatz im Cockpit. 2003 startete er in der US-amerikanischen Champ-Car-Serie für das Team Newman/Haas Racing. Gleich in seinem ersten Rennen in St. Petersburg stand Sébastien Bourdais auf der Pole.
Dies hatte es seit Nigel Mansells Debüt in der Champ-Car-Serie 1993 nicht mehr gegeben. Folgerichtige wurde der Franzose in diesem Jahr zum „Rookie of the Year“ gekürt. In der folgenden Saison holte er den Titel und verteidigte ihn bis 2007 drei mal.
Im Dezember 2006 fungierte er als Testfahrer für das Formel-1-Team Toro Rosso und bekam daraufhin einen Vertrag angeboten. Zusammen mit Sebastian Vettel fährt Sébastien Bourdais seitdem für das „Red-Bull-Team“. Nach seinem Debüt in Melbourne bestritt er in der Saison 2008 noch 17 weitere Rennen und erreichte insgesamt vier WM-Punkte und damit den 17. Platz der Fahrerwertung. In den Rennen selbst kam er bis dato nicht über einen siebenten Platz hinaus.
Auch 2009 wird Sébastien Bourdais für Toro Rosso in der Fomel1 starten und vielleicht steht nun ja auch der erste Sieg für ihn an, sein jüngerer Teamkollege hatte es ihm ja 2008 vorgemacht.
Wenn alle Welt über Energiesparen und alternative Antriebe spricht, steht es auch der Formel 1 schlecht zu Gesicht, wenn sie weiterhin mit ihren verbrauchsintensiven Boliden weiter gegen den “grünen Strom” schwimmt. So stehen wohl bald auch in der Königsklasse des Motorsports Biosprit und Hybrid ganz hoch im Kurs.
Für die Saison 2009 wird voraussichtlich die optionale Verwendung des Kinetic Energy Recovery System (KERS) ins Reglement aufgenommen. Damit stünde es den Teams frei, Energie-Rückgewinnungssysteme als Hybrid-Komponente in ihren Fahrzeugen zu verwenden.
Jedoch geht es hier nicht allein darum, den Motorsport “umweltfreundlicher” zu machen. FIA-Präsident Max Mosley hofft vor allem auf diese Weise den teilweise enorm kostenintensiven Wettbewerb unter den einzelnen Teams in sinnvolle Bahnen zu lenken.
Es würden Unsummen in der Fromel1 für die Unterhaltung der Ingenieure und übertriebene Optimierungen kleinster Komponenten ausgegeben, die keinerlei Nutzen für den Zuschauer bringen.
“Deswegen sollten alle Teile an den Autos standardisiert und bei minimalen Kosten hergestellt werden, die der Öffentlichkeit nicht bekannt, für sie nicht sichtbar oder verständlich sind. Der technische Wettbewerb sollte auf Teile beschränkt sein, die sichtbar, verständlich oder potentiell nützlich sind - zum Beispiel KERS.” , so äußerte sich Mosley bereits vor einem Jahr.”
Ursprünglich war es geplant den Hybridantrieb spätestens ab 2009 und Biosprit ab 2011 einzusetzen, aber es hat wohl den Anschein, als würden diese optimistischen Pläne weitere Verzögerungen hinnehmen müssen.
Zumindest KERS wird nun kommen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein System, um die beim Bremsen freiwerdende kinetische Energie zu speichern und für das Fahrzeug nutzbar zu machen. Neu ist dieses Prinzip beilebe nicht, jedoch sind die Aggregate für den Motorsport alá Formel 1 und DTM wesentlich leistungsfähiger als jene für normale Straßenfahrzeuge.
Laut jüngsten Angaben von Zulieferer Bosch Motorsport, sind diese Aggregate, ob nun mit Schwungrad oder Lithium-Ionen-Akku, in der Lage, bis zu 750 Kilojoule Energie zu speichern und damit wieder per Elektromotor dem Fahrzeug zuzuführen.
Der 23-Jährige Williams-Pilot ist mit seinem Abschneiden diese Saison hoch unzufrieden. Die Schuld sucht der Wiesbadener aber nicht bei sich, sondern bei seinem Team. Rosberg galt vor der Saison als eines der größten Talente des Motorsports. Er sollte den Sprung schaffen. Gefeiert wurde diese Saison mal wieder andere junge Piloten, wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton.
Sebastian Vettel ist 21 und hat den Durchbruch in der Formel 1 bereits geschafft. Lewis Hamilton ist mit 23 Jahren jüngster Weltmeister geworden. Nur einer hingt hinterher: Nico Rosberg. Als eines der größten Talente des internationalen Motorsports verschrien, hat der Wiesbadener auf voller Linie enttäuscht. Ein 13. Platz in der Fahrer-WM und Drittletzter in der Konstrukteurs-Wertung - mehr war diese Saison mal wieder nicht drin. Letzte Saison wurde der Sohn des ehemalige Formel-1-Weltmeisters Keké Rosberg von McLaren-Mercedes umworben. Rosberg lehnte damals ab, da er es als besser ansah mit seinem mittelmäßigen Team Erfahrung zu sammeln.
Nun sind die Cockpits der Top-Teams besetzt und der 23-Jährigen droht seinem Team mit Weggang, wenn dieses nicht bald zu den besseren Teams aufschließen kann: “Wir hatten einfach nicht das Geld, um ein schlechtes Auto so deutlich zu verbessern”. Sollte Williams bis zum Sommer “immer noch nicht oben dran sein, dann muss ich mich woanders umschauen”. Das fällt dir aber früh ein lieber Nico! Na dann viel Spaß bei der Cockpit-Suche. Toro-Rosso dürfte da aber auch schon die einzige Alternative sein. Kein anderes Team sucht noch Fahrer. Doch natürlich Force India - vielleicht tritt Rosberg da in die Fußstapfen Adrian Sutils!
Formel 1-Pilot Sebastian Vettel wurde vom Deutschen Motorsport Verband (DMV) zum Motorsportler des Jahres 2008 gekürt. Der Heppenheimer soll diese Auszeichnung am 6. Dezember entgegen nehmen.
In einer Pressemitteilung nannte der DMV als Begründung die jüngsten Erfolge des Toro-Rosso-Piloten. 2001 ist der 21-Jährige vom Verband bereits als Junior Motorsportler des Jahres geehrt worden.
Vettel überzeugte den DMV vor allem durch seine Glanzvorstellung in Monza beim Großen Preis von Italien. Der Pilot, der im nächsten Jahr zu Red Bull wechseln wird, hatte am vorletzten Wochenende die Fachwelt an den Trainingstagen und im darauf folgenden Rennen zum Staunen gebracht. Mit seinem Start-Ziel-Sieg wurde Vettel am 14. September zum bisher jüngsten Gewinner eines Großen Preises in der Formel 1-Historie.
Nach dem Sieg von Sebastian Vettel in Italien sind angeblich die Top-Teams an dem jüngsten Grand-Prix-Sieger aller Zeiten interessiert. Entdecker Gerhard Noack wünscht sich ein Engagement des Toro-Rosso-Piloten bei Ferrari. weiterlesen »