PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Andy Priaulx siegt beim WTCC-Rennen in Marokko. Am Ende hatte er die Nase vorn und Glück, von der Poleposition gestartet zu sein. Priaulx gewinnt den zweiten Chaos-Lauf in Marokko und sichert sich den Gesamtsieg des Rennwochenendes.

Champion 2007, Andy Priaulx ©Flickr/ StewC

Es bedurfte schon einer gehörigen Portion Glück, um am Ende auf dem Treppchen zu stehen. Der Brite Andy Priaulx im BMW 329si hatte dieses im zweiten und letzten Lauf der WTCC in Marokko offensichtlich gepachtet und überquerte als Erster die Ziellinie. weiterlesen »


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Der im Jahr 1969 geborene Muller kam 1987 vom Kartsport in die Formel Renault. Im Folgejahr gelang es dem Neuling, sich eine respektable dritte Gesamtplatzierung herauszufahren. Ab 1989 verbrachte er drei Saisons in der französischen Formel 3, die er mit dem dritten, fünften und sechsten Platz abschließen konnte.

Jenseits des Kanals

Im Jahr 1992 konnte Yvan Muller einen weiteren Erfolg verbuchen, in der britischen Formel 2 erkämpfte er sich den obersten Platz auf dem Siegerpodest. Die Saison 1993 beendete er unauffällig als 18. in der Formel 3000. Ab da an sollte sich jedoch sein Weg zur Elite festigen.

Tourenwagen-Koryphäe

Zurück im Heimatland Frankreich setzte Muller sich ans Steuer eines BMW in der französischen Supertourenwagenklasse und wurde Gesamtdritter, die Folgesaison schloss er zwei Plätze besser ab. Im Jahr 1996 wechselte er ins Audi-Team der italienischen Tourenwagen, welches er mit einem vierten Gesamtrang beglückte. Die Saison 1997 verbrachte er im Cockpit eines Audi in der deutschen Supertourenwagenmeisterschaft und landete auf dem siebten Platz, 1998 fuhr Muller auf Audi eine gleiche Platzierung bei den britischen Tourenwagen heraus.

Victorious Vauxhall

Ab 1999 startete Yvan Muller für das Opel-Pendant Vauxhall, was ihm große Erfolge bescherte. Im Jahr des Wechsels fuhr er einen sechsten Platz ein, im folgenden Jahr einen Vierten. Die Saisons 2001, 2002, 2004 und 2005 beendete Muller sensationell auf dem zweiten Gesamtrang, 2003 holte er für Vauxhall die Meisterschaft der Britischen Tourenwagen.

 Muller auf Seat Leon (Quelle: flickr / mustapha_ennaimi)

Fia-Weltmeister auf Seat

Für die Saison 2006 wechselte Muller ins Seat Team und belegte in seinem ersten Jahr in der WTCC einen vierten Platz. Die Folgesaison konnte er mit seinem Leon TDI als zweiter abschließen. 2008 erkämpfte sich Yvan Muller schließlich den verdienten Meistertitel in der World Touring Car Championship. Die Saison 2009 läuft für den Franzosen bisher sehr zufriedenstellend, mit unter anderem drei Siegen, drei zweiten Plätzen und einem dritten Rang führt Muller die Punkteliste mit 82 Zählern an. Das letzte Rennen vor der Sommerpause beendete er mit einem siebten Platz in Brands Hatch. Am 6. September gibt Muller wieder Gas, um in Oschersleben seinen Fünf-Punkte-Vorsprung vor Gabriele Tarquini auszubauen.

Ikone in der Trophy Andros

Von 1995 bis 2005 fuhr Yvan Muller mit Ausnahme der Saison 2002 stets die Trophy Andros mit. Bis auf sein Debütantenjahr sollte er sie jedes mal gewinnen, ganz gleich, ob er nun auf BMW, Opel oder Kia startete. Kein Konkurrent konnte das Eisrennen öfter für sich entscheiden. Zudem nahm Muller an vielen anderen Rennen teil, genannt seien hier nur die Tourenwagen-Europameisterschaft oder das Race of Champions.


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Die französischen Medien feiern in diesen Tagen ihren frischgebackenen WTCC-Champion Yvan Muller. Viele Fernsehsender und Tageszeitungen berichteten wie verrückt über den zweiten Motorsport-Weltmeistertitel in dieser Saison eines Franzosen. Für den ersten Coup sorgte  Sébastién Loeb mit seinem fünften Rallye-WM-Titel in Serie.

SEAT-Pilot Yvan Muller ist nach dem Formel-1-Piloten Alain Prost, den Rallye-Fahrern Diedier Auriol und Sebasien Loeb sowie den Sportwagen-Champions Yannick Dalmas und Jean-Louis Schlesser der sechste französische Fahrer, der einen Weltmeistertitel für Frankreich einfuhr.

Muller muss aber noch einmal in seinen SEAT steigen. Am 14. Dezember wird der Elsässer beim “Race of Champions” im Londoner Wembley-Stadion an den Start gehen und mit Rekord-Champion Loeb im “Weltmeister-Team” gewinnen.

Anfang des kommenden Jahres steht dem 39-Jährigen ein ganz besonderes Abenteuer bevor. Muller will bei der Dakar Rallye, die erstmals in Südamerika ausgetragen wird, einen Prototyp von Philippe Gache steuern.


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Rob Huff hat im Chevrolet das letzte WTCC-Saisonrennen in Macau vor dem neuen Champion Yvan Muller im SEAT und dem BMW-Piloten Andy Priaulx für sich entschieden. Damit sorgte der Brite für einen Chevrolet-Doppelerfolg nachdem Alain Menu im ersten Rennen gewonnen hatte.

Der deutsche BMW-Pilot Jörg Müller schied in der zweiten Runde aus dem Rennen in China unbeabsichtigt aus, nachdem der Rheinländer in einen Unfall verwickelt wurde.

“Unglaublich, dass ich am Ende noch ganz nach vorne fahren konnte. Es war ein perfektes Finale für uns”, erklärte der Sieger Rob Huff. Der neue WTCC-Weltmeister Yvan Muller meinte nach dem letzten Rennen: “Ich bin zweimal auf das Podium gefahren. Mehr konnte ich nicht erwarten.”

Die Saison beendete bei den Werksfahrern Muller mit 114 Punkten vor Tarquini (88) und Huff (87). Titelverteidiger Priaulx errang 81 Zähler und wurde Vierter. Müller erreichte am Ende mit 60 Punkten Platz sieben.


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WTCC: Yvan Muller wird frühzeitig Weltmeister

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: WTCC

SEAT-Pilot Yvan Muller hat gestern beim FIA-WTCC-Rennen in Macau schon frühzeitig zum ersten Mal in seiner Karriere den WM-Titel gewonnen. Dazu genügte dem SEAT-Piloten ein dritter Platz hinter dem Sieger des ersten Rennens Alain Menu aus der Schweiz im Chevrolet und dem BMW-Piloten Andy Priaulx aus Großbritannien.

“Das ist unglaublich. Ich bin am Ziel angekommen. Vielen Dank an das ganze Team für die harte Arbeit. Eigentich müssten alle Mitarbeiter mit mir auf dem Podium stehen”, sagte ein freudestrahlender  Yvan Muller nach seinem ersten WTCC-Champion-Titel.

Sein SEAT-Teamkollege Gabriele Tarquini aus Italien vergab mit Platz sieben in China seine letzten Chancen auf den Titel. Der deutsche BMW-Pilot Jörg Müller wurde nur zehnter beim vorletzten Rennen der Saison.

Bei den Privatfahrern siegte Sergio Hernandez aus Spanien vor dem BMW-Fahrer Franz Engstler und Matthew Marsh aus Hongkong.


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WTTC: Wer greift sich in Macau den Gesamtsieg?

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: WTCC

In Macau wird kommendes Wochenende der letzte WM-Lauf der WTCC-Serie ausgetragen. SEAT hat vor dem Saisonfinale die Konstrukteurswertung schon gewonnen. Aber wer sich die WM-Krone aufsetzen wird, bleibt offen. Vor dem letzten Lauf in China führt SEAT-Pilot Yvan Muller mit 100 Punkten die Fahrerwertung vor seinem Teamkollegen Gabriele Tarquini (86) an.

Für das SEAT-Team geht am letzten Rennwochenende am 16. November eine sagenhafte Rennsaison zu Ende, die mit zwölf Siegen und fünf Pole Positions in 22 Rennen gespickt war. Mit diesem beachtlichen Resultat konnte die Mannschaft aus Spanien die lang anhaltende Dominanz vom Konkurrenz-Team BMW beenden. Zudem ist SEAT die erste Mannschaft, die den Konstrukteurstitel mit einem Diesel-Motor gewinnen konnte.

SEAT-Sportdirektor Jaime Puig zeigte sich über diese Resultate äußerst glücklich. “Es war eine fantastische Saison, für die wir mehrere Jahre gekämpft haben. Der neue Tdi hat es uns ermöglicht, mehr aus dem Wagen herauszuholen”, meinte Puig. “Wir sind stolz darauf, dass Spanien jetzt alle drei WM-Titel im Motorsport gewonnen hat: In der Formel 1 mit Fernando Alonso, bei der WRC mit Carlos Sainz und in der WTCC mit SEAT”, so der Sportdirektor abschließend.


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WTCC: Zwei Rennen in Okayama

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: WTCC

Die FIA World Touring Car Championship macht am kommenden Wochenende in Japan Halt. Auf dem “Okayama International Circuit” werden kurz vor dem Saisonende in Übersee die Rennen 21 und 22 ausgetragen.

Seit den beiden Formel-1-Rennen 1994 und 1995 wird mit der WTCC-Serie wieder eine Weltmeisterschaft auf dem 3,703 Kilometer langen Kurs in den Wäldern der Stadt Mimasaka stattfinden.

Vier Rennen vor dem Ende der Saison hat BMW nur noch minimale Chancen, die Titel der Fahrer- und Herstellermeisterschaft zu verteidigen. Der Brite Andy Priaulx vom BMW Team UK ist mit 34 Zählern weit hinter dem WM-Spitzenreiter Yvan Muller aus Frankreich.

In der WTCC-Herstellerwertung hat BMW 54 Punkte weniger als das führende Team SEAT. Im Vergleich zu den schnellen Strecken von Imola (ITA) und Monza (ITA) sollte der Nachteil der BMW-Fahrer diesmal, auf dem winkligen “Okayama International Circuit”, gegenüber der Konkurrenz mit Turbo-Dieselmotoren nicht so groß sein.


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