Wer sich immer schon einmal wie ein Rennfahrer fühlen wollte, bislang aber weder in Le Mans noch am Nürburgring sein Glück versuchen konnte, kann aber immerhin echtes Rennfeeling auf der sympathischen Kartbahn in der Nähe erleben.
Indoor-Karting ist vermutlich die beste Möglichkeit, sich einmal wie auf einer der großen Rennstrecken zu fühlen: In kompletter Montur versucht man die Streckenführung zu meistern und schneller zu sein als die anderen. Gerade für Gruppen ist von Motorsportbegeisterten bietet sich so stundenlanger Fahrspaß und Formel-1-Feeling. Jede größere Stadt und Landkreis hat mindestens einen Ort, an dem man hemmungslos auf die Tube drücken kann - beispielsweise das Kartcenter Cologne, bei dem Amateurrennfahrer, Fortgeschrittene wie Anfänge, auf ihre Kosten kommen.
Was sich im englischsprachigen Raum schon lange an großer Beliebtheit erfreut, gewinnt in Deutschland auch immer mehr Anhänger. Die Rede ist von Stockcar einer Rennsportart bei der Crashs und Kollisionen nicht nur erlaubt, sondern sogar erwartet werden.

Der Name Stockcar kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie Serienfahrzeug. Das kommt daher, dass im ursprünglichen Sinne des Sports nur eben solche an den Start gehen. Jedoch werden die Autos vorher richtig aufgemotzt. Ein frisierter Motor, optimiertes Gewicht und eingebaute Spoiler gehören zum Standardprogramm, dem sich ein Fahrzeug unterziehen muss. Letztendlich ähnelt das Auto dem anfänglichen Serienfahrzeug nur noch vom Äußeren. Desweiteren muss jedes Fahrzeug im Innenraum mit einem Überrollkäfig ausgestattet sein, um die Sicherheit des Fahrers zu garantieren.
Der zweimalige Gewinner des Indianapolis 500 verstarb am Sonntag bei einer Massenkarambolage und hinterlässt Schock und Trauer unter Kollegen und Motorsportfans.
Er startete als Letzter und war weit hinter den Autos, die sich zuerst bei dem Unfall ineinander verkeilten, doch das Ausweichmanöver auf der engen Strecke und die Geschwindigkeit, die keine Möglichkeit zum Gegenlenken oder Bremsen gab, sorgten dafür, dass Wheldons Auto in den Fangzaun fuhr, Feuer fing und keine Chance für den gerade mal 33-jährigen Fahrer ließ, der zwei Stunden nach dem Unfall für tot erklärt wurde. weiterlesen »