PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Nach dem Sieg des McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton letzten Sonntag beim Großen Preis von China wurden über den Briten huldigende Worte in den europäischen Sportzeitungen gedruckt. Hier eine Zusammenfassung:

Großbritannien:
“The Sun”: “Lewis erlebt ein Shang-High. Lewis Hamilton hielt China in den Händen - und hat nun beinahe die Welt zu Füßen.”

“Daily Mail”: “Kurz vor dem Ruhm: Hamilton ist nur noch ein Rennen davon entfernt, zum jüngsten Formel-1-Champion gekrönt zu werden.”

Italien:
“Corriere dello Sport”: “Massa bleibt noch eine letzte Chance in seinem Brasilien.”

“La Gazzetta dello Sport”: “Hamilton fährt auf und davon. Ferrari bezieht Prügel. Hamilton war super, aber Massa bleibt im Rennen.”

Lewis Hamilton wird von der Presse gefeiert       ©flickr/ph-stop

Spanien:
“El Mundo”: “Hamilton sah die Ferrari nur im Rückspiegel. Er fuhr im Stil eines Weltmeisters.”

“Marca”: “Hamilton macht Ferrari platt. Nun hat er den Titel zu mehr als der Hälfte in der Tasche.”

Frankreich:
“Le Figaro”: “Der englische Pilot ist religiös, es gehört zum Ritual, dass er vor jedem Start das goldenen Kreuz küsst, das er um den Hals trägt. Gestern ist sein Gebet erhört worden. Am Steuer eines McLaren-Mercedes hat er eine fehlerlose Leistung hingelegt.”

“Le Parisien”: “Lewis Hamilton ist mehr denn je Meister seines Schicksals. Er könnte der jüngste Formel 1-Weltmeister werden.”


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GP Singapur: Hamilton und Alonso im Training vorn

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Formel1

Das erste Freie Training zum ersten Nachtrennen der Formel1-Geschichte konnte der WM-Führende Lewis Hamilton schon mal für sich entscheiden. Dass das aber noch nicht viel bedeutet, zeigt, dass Doppel-Weltmeister Fernando Alonso den Briten im zweiten Freien Training deutlich hinter sich lassen konnte.

Im ersten Freien Training zum Grand Prix von Singapur fuhr Lewis Hamilton mit 1:45,518 Minuten nur 70 Hundertstel schneller als sein ärgster Verfolger Felipe Massa. Dritter wurde der amtierende Weltmeister Kimi Räikkönen und vierter Heikki Kovalainen. Die komplette erste Startreihe wäre also im Falle eines Qualifyings an McLaren und Ferrari gegangen. Von Alonso, der mit über einer Sekunde Rückstand auf dem siebten Platz rangierte, war hier noch nichts zusehe. Es zeichnete sich ein spannendes zweites Freies Training und eine Machtdemonstration der beiden besten Formel1-Teams ab.

Doch weit gefehlt: Ex-McLaren-Mercedes-Pilot  fuhr seinem ehemaligen Teamkollegen Hamilton und dem Ferrari-Piloten Massa davon und raste auf Platz eins. An dieser Stelle bleibt natürlich viel Raum zu spekulieren. Hat der Renault wirklich eine Chance oder ist Alonso einfach nur sehr leicht, das heißt mit wenig Benzin, unterwegs gewesen? Dass sich mehr Teams als nur Ferrari, Mercedes und BMW Chancen auf einen Grand-Prix-Sieg machen dürfen, zeigte zuletzt Sebastian Vettel im Toro Rosso. In Monza kamen Umstände, wie die widrigen Wetterverhältnisse zusammen, aber das wird diesen Sonntag nicht anders sein.

Es ist das erste Rennen auf diesem Kurs, es ist Nacht und es wird wahrscheinlich Regnen. Hier wird sich zeigen, wer am schnellste lernt und sich am besten an die Verhältnisse anpassen kann. Die jungen Fahrer, zu denen man Alonso mit seinen 27Jahre vielleicht auch noch zählen kann, haben hier wohl die besten Karten ein gutes Ergebnis zu erzielen.


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GP Belgien: Strafe gegen Hamilton besteht weiter

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1

Hat Hamilton von seinen Fehlern gelernt?            ©flickr/z o u b i nDer Protest gegen die Bestrafung von Vizeweltmeister Lewis Hamilton für das Abkürzen beim Großen Preis von Belgien wurde gestern vom Internationalen Automobilverband FIA abgelehnt. Damit ist dem Briten der Sieg in Spa Francorchamps endgültig aberkannt worden.

Laut einer Presseerklärung der FIA sei nach Anhörung der beteiligten Personen eine Berufung unzulässig. Der Vizeweltmeister bekam diese Mitteilung in Singapur, wo am Wochenende das erste Grand Prix-Nachtrennen der Formel 1 stattfinden wird. Der 23-Jährige hat in der Fahrerwertung weiterhin einen Punkt Vorsprung vor seinem WM-Rivalen Felipe Massa. Der Brasilianer zog seinen Nutzen aus der Bestrafung Hamiltons , denn nachträglich wurde er zum Sieger in Belgien erklärt.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, der vor der Verhandlung zuversichtlich war, dass die Starfe zurückgenommen wird, erklärte nach der Entscheidung: “Zum Glück bleibt Lewis auch so der WM-Führende und wir werden weiter versuchen, auf der Strecke so viel zu erreichen, dass die uns in Spa weggenommenen Punkte, am Ende nicht die Weltmeisterschaft entscheiden.”


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Hamilton ist seinen Spa-Sieg endgültig los!

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Formel1

Dem Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton wurde im FIA-Berufungsverfahren nicht Recht gegeben - das vorherige Urteil, das Hamilton den Sieg in Spa und somit eine deutlich bessere Ausgangsposition im Kampf um den WM-Titel kostete, bleibt bestehen.


Die Definition des Wortes Farce lautet: eine Metapher für einen durch unangemessene Herangehensweise abgewerteten Vorgang. Diese Defintion passt, wie die Faust auf’s Auge. Das FIA-Berufungsgericht in Paris bruchte doch tatsächlich 22 Stunden um zum Entschluss zu kommen, dass es laut Artikel 152 des Internationalen Sporting Codes, nicht zulässig ist, gegen Durchfahrtsstrafen Einspruch einzulegen. Die 25-Sekunden-Strafe ist nämlich nur eine Umgewandelte Durchfahrtsstrafe. Die Rennkommisare konnten nach Rennende schließlich nicht eine Durchfahrtsstrafe verhängen.

Hamilton ist vom Urteil ähnlich wie sein Boss Norbert Haug enttäuscht, doch beide gucken nach vorn und wollen um den WM-Titel kämpfen. Der Silber-Star: “Viele denken jetzt bestimmt, ich wäre am Boden zerstört. Aber so ticke ich nicht. Ich will das jetzt hinter mir lassen und tun, was ich am besten kann: Rennen fahren.” Die Ferraristi hingegen wollten gestern den geschenkte Sieg nicht kommentieren - einem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht in’s Maul.

Vor dem spektakulären Nachtrennen in Singapur, hat Hamilton in der Fahrer-Wertung nun mit 78 Punkten nur noch einen Punkt Vorsprung vor Felipe Massa (77). Spannung garantiert für das Rennen, dass am Sonntag um 14.00 Uhr MEZ übertragen wird.


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Das FIA-Berufungsgericht entscheidet am Montag, ob Lewis Hamilton doch noch zum Sieger des Grand Prix von Belgien erklärt wird. Hamilton wurde nach einem kuriosen Urteil, dass die Formel1-Fach-Welt nicht nachvollziehen konnte der Sieg aberkannt. Statt seine Führung im Gesamtklassement auszubauen, wurde der Ferrari-Pilot Massa am Grünern Tisch zum Sieger ernannt und kam so bis an einen Punkt an Hamilton ran.

McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton kürzte, um einem Crash auszuweichen, ab und fuhr nicht durch eine Passage vor der Start-Ziel-Geraden. Hamilton ließ den bis dato Führenden Räikkönen aber wieder vorbei, fuhr hinter den Ferrari-Piloten her und setzte dann ordnungsgemäß am Finnen vorbei. Laut Regularien darf man abkürzen, wenn man einem Crash ausweicht, darf davon aber nicht profitieren. Die Regel ist nicht genau definiert und ist daher eher Auslegungssache. Die Stuarts werteten Hamiltons Verhalten nach dem Abkürzen für ungenügend und vorteilverschaffend. Laut ihnen hätte der Brite zwei Kurven abwarten müssen, um Räikkönen anzugreifen - eine bis dato nie ausgesprochen Entscheidung.

Die Motorsportwelt war verblüfft über das Urteil der FIA, da Hamilton sich bei der bis jetzt geltenden Auslegung auf jeden Fall korrekt verhalten hatte. Er hat weder grundlos abgekürzt, noch profitierte er davon. Wenn man nach solchen Aktionen immer zwei Kurven warten würde um neu anzugreifen, würde letztendlich der aggressiv verteidigende Fahrer profitieren, was auch nicht der Sinn einer solchen Regel sein kann. Zuletzt würde eine solche Regelauslegung uns Fans am meisten treffen, weil so ein spannendes Finale, wie in Spa, nie gesehen werden würde. Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug geht optimistisch in das Berufungsverfahren : “Die Fakten sprechen für aus unserer Sicht ganz klar für Lewis Hamilton und sein faires Verhalten in Spa”.


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GP Italien: Hamilton findet Bestrafung ungerecht

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1

Beim Ferrari-Heimspiel, am kommenden Wochenende in Monza, will der WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton mit einer starken Leistung auftrumpfen. Der Silberpfeil-Pilot, der sich von den Rennkommissaren ungerecht behandelt fühlt, will um jeden Preis einen Sieg in Italien einfahren. 

 

Hamilton geht nun hoch motiviert in den GP von Italien. “Ich fühle mich nicht schuldig”, erklärte er gegenüber der “Bild”. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sagte vor dem 14. WM-Lauf dieser Formel-1-Saison: “Wir werden uns aufs Rennen konzentrieren, aber auch deutlich machen, dass uns Unrecht geschehen ist. Ohne Schaum vor dem Mund.” weiterlesen »


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Experten der Formel-1 sehen die Strafe gegen den WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton letzten Sonntag beim Großen Preis von Belgien als parteiisch an. McLaren-Mercedes ist momentan dabei, den eingelegten Protest gegen das Urteil plausibel zu begründen. 

“Es gab schon früher den Verdacht, dass Ferrari von der FIA bevorteilt wird. Ich habe es nie geglaubt. Aber jetzt ist es so klar, alle haben es am Fernseher gesehen; Ferrari wird bevorteilt”, erörterte der dreimalige Weltmeister Niki Lauda gegenüber der “Bild”. Der Experte Hans-Joachim Stuck glaubt auch, dass die Scuderia begünstigt wird: “Es hat zu oft den Anschein, dass Ferrari auf Kosten von Mercedes bevorzugt wird.” weiterlesen »


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GP Belgien: Hamilton fährt von der Pole

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat gestern beim Großen Preis von Belgien das Qualifying gewonnen. Der Mercedes-Pilot fuhr in 1:47,338 Minuten die schnellste Zeit vor Ferrari-Pilot Felipe Massa (1:47,678) und seinem Teamkollegen Heikki Kovalainen (1:47,815). Titelverteidiger Kimi Räikkönen wurde Vierter.

 

Für den 23-jährigen Hamilton war es in dieser Saison die elfte Pole. “Ich bin sehr, sehr zufrieden. Die drei Qualifying-Runden haben gut gepasst. Das Team hat nicht einen Fehler gemacht und ich auch nicht”, meinte der Brite nach dem starken Qualifikations-Rennen in Spa-Francorchamps. weiterlesen »


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Am kommenden Wochenende findet der Große Preis von Belgien statt. WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton fand kurz vor dem GP kritische Worte zu den mangelnden Überholmöglichkeiten auf den heutigen Formel 1-Renn-Strecken.

 

Der 23-jährige Brite sagte am Rande des DTM-Rennens im britischen Brands Hatch: “Sehen sie sich nur mal das letzte Rennen in Valencia an. Da hat es keinen einzigen Überholvorgang gegeben.” Weiterführend beklagte der Mercedes-Pilot, der Platz zwei hinter Felipe Massa belegt hat: “Meiner Meinung nach haben wir eine großartige Show geboten - Überholmanöver blieben jedoch aus. Eine Antwort dafür habe ich nicht parat, aber ich weiß, dass ich mir im Rennen den Hintern aufgerissen und alles versucht habe.” weiterlesen »


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Hungaroring: Hamilton heiß auf Hattrick

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Formel1

Der nächste spannende Grand Prix dieser Saison erwartet uns in Ungarn auf dem Hungaroring. Mit Lewis Hamilton, Felipe Massa, Kimi Räikkönen und Robert Kubica können sich gleich vier Fahrer dreier Teams berechtigte Hoffnungen auf den WM-Titel machen. All diese Spitzenfahrer wollen den nächsten Schritt in Richtung Weltmeisterschaft machen, doch wer von ihnen hat wirklich noch Asse im Ärmel?

Der derzeitige WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton will sich beim elften WM-Lauf auf dem Hungaroring weiter gegen seine Verfolger behaupten und McLaren-Mercedes zu einem bessern Platz in der Konstrukteurswertung verhelfen. Nach zuletz zwei Grand-Prix-Siegen in Folge könnte der 23-jährige Brite optimistisch in das nächste Rennen gehen, doch weit gefehlt. Hamilton hat aus den Fehlern vergangener Tage gelernt und weiß um die Gefährlichkeit der Spitzenposition, schließlich sagte er vor einigen Wochen selbst, dass es einfacher ist Verfolger als Gejagter zu sein. “Ich gehe nicht mit übertriebenem Optimismus in dieses Rennwochenende. Auf so einer speziellen Strecke kann sich keiner sicher sein” so Hamilton. weiterlesen »


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