PS-Geflüster

Motorsport – von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Danica Patrick ist eine amerikanische IndyCar- und NASCAR-Fahrerin und wird des öfteren mit einem Wechsel in die Formel 1 in Verbindung gebracht. Sie selbst lehnt die Macho-F1-Welt aber als altmodisch und unfreundlich ab.

Danica Patrick @flickr/ Junior88Rules Als eine von derzeit fünf Frauen fährt Danica Patrick derzeit ihre sechste IndyCar-Series-Saison. Sie ist bisher die beste unter ihnen, denn sie gewann 2008 als erste Frau überhaupt ein IndyCar-Rennen (in Motegi/ Japan). Ihre besten Ergebnisse erzielte die 28jährige beim Indy 500 in Indianapolis, dem bekanntesten und ältesten Eintagesrennen der Welt.

Danica Patrick will nicht in die Formel 1

Danica Patrick ist wohl die erste, über die Grenzen Amerikas hinausgehend bekannte Motorsport-Pilotin und konnte in ihrer Karriere bereits einige gute und sehr gute Ergebnisse feiern. Seit einem dreijährigen Intermezzo in Großbritannien ist sie zudem befreundet mit Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton und Jenson Button. weiterlesen »


Christian Vietoris, einziger deutscher Fahrer in der GP2-Serie, fuhr in Monaco erneut nicht in die Punkte. Motorenprobleme zwangen Vietoris im zweiten Rennen zum Aufgeben.

Christian Vietoris © Wikipedia Und wieder hat es nicht gereicht. Auch am zweiten Rennwochende der Saison, beim Grand Prix in Monaco, holte Chris Vietoris keine Punkte für sein Team Racing-Engineering. Im ersten Lauf landete er auf einem enttäuschenden 14. Platz, am zweiten Lauf nahm er gar nicht erst teil.

Christian Vietoris

Die GP2-Serie ist so etwas wie die Nachwuchsschmiede für die Formel 1. Viele heutige F1-Piloten wie Nico Rosberg (2005), Lewis Hamilton (2006) oder Timo Glock (2007) waren vorher in der GP2-Serie erfolgreich. Momentan ist Christian Vietoris der einzige deutsche Fahrer in der F1 Nachwuchsklasse.

Chris Vietoris, der geborene Gerolsteiner, ist 19 Jahre jung und fährt 2010 seine erste Saison für Racing Engineering in der GP2-Serie. Empfohlen hat er sich mit seinem Meistertitel in der deutschen Formel BMW (2006) und Platz zwei in der Formel 3 Euroserie 2009. weiterlesen »


Lewis Hamilton wird zum Ritter geschlagen

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Formel1

Das Jahr 2008 geht nicht nur im Vereinigten Königreich in die Analen ein. Lewis Hamilton wird als jüngster Formel-1-Weltmeister vor Legenden, wie Ayrton Senna, Alain Prost oder Michael Schumacher genannt und hat durch seinen Titel weit außerhalb der britischen Insel an Ruhm gewonnen. Zur Krönung, im wahrsten Sinne des Wortes, dieser Saison hat ihn nun die Queen zum Ritter geschlagen.

Hamilton feiert und feiert und feiert ©WBlogger by flickr.com

Nach Zahlreichen Awards, die sich der 23-Jährige Brite Lewis Hamilton in sein Wohnzimmer-Regal stellen darf, erhielt Hamilton nun auch eine Auszeichnung, die er überall hin mitnehmen kann. Lewis Carl Davidson Hamilton wurde von Queen Elizabeth II. zum Member of the Order of the British Empire ernannt. Dieser Ritterorden erlaubt es dem frisch gebackenen Weltmeister das kleine Wörtchen “Sir” vor seinen Vornamen zu packen. In Großbritannien ist dieser Ritterschlag eine sehr große Ehre, die nur die Wenigsten verliehen bekommen.

Stolz äußerte sich Sir Lewis, wie folgt: “Es ist eine große Ehre für mich, von der Queen als Member of the Order of the Britsh Empire berufen zu werden. Es ist der Höhepunkt eines für mich ganz erstaunlichen Jahres. Die Unterstützung, die ich durch das Vereinte Königreich erhalten habe, war fantastisch und sehr motivierend. Ich schätze das sehr hoch ein”.

Hoffentlich steigen die ganzen Auszeichnungen dem Jungspund nicht zu Kopfe und er bleibt so bodenständig wie bisher. Das ist immerhin die Eigenschaft, die ihn so weit gebracht hat. Freundin Nicole Scherzinger, die sich erst kürzlich Kinder mit Hamilton gewünscht hat, darf sich nicht über Nachkommen mit Rittertitel freuen – der Ritterstand ist nicht erblich.


Formel-1-Boss Bernie Ecclestone möchte so schnell wie möglich Medaillen in die Formel 1 einführen. So wie bei den Olympischen Spielen sollen die ersten drei Piloten je eine Medaille erhalten. Weltmeister wird dann derjenige, der die meißten Goldmedaille gewonnen hat. Dadurch verspricht sich der Brite mehr Spannung und weniger Taktik in der Formel 1, schließlich würde so nur der Weltmeister werden, der auch die meisten Siege einfahren konnte. Das wäre diese Saison Felipe Massa!

Bernie Ecclestone macht mit seiner Idee, die Fahrer-Wertung zu revolutionieren, Ernst. Laut Ecclestone stehen “die Fia und alle Teams” hinter seiner Idee und deshalb soll diese Idee auch schnellst möglich durchgesetzt werden. Der Fan fragt sich da natürlich nur: “schon wieder einer Regeländerung?” Eines ist klar, die Regeln werden eindeutig zu oft “modifiziert”. Dafür das sich die FIA so oft mit Änderungen beschäftigt, kommt sie selbst mit den bestehenden Regeln wirklich schlecht zurecht – siehe den aberkannten Spa-Sieg Hamiltons. Spannung hätte die Idee der Medaillen-Einführung auch diese Saison schon gebracht. So hätte Lewis Hamitlon auch in Sao Paulo auf Sieg fahren müssen -aber wäre das Saisonfinale so spannender verlaufen? Ich glaube kaum!

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Der 23-Jährige Williams-Pilot ist mit seinem Abschneiden diese Saison hoch unzufrieden. Die Schuld sucht der Wiesbadener aber nicht bei sich, sondern bei seinem Team. Rosberg galt vor der Saison als eines der größten Talente des Motorsports. Er sollte den Sprung schaffen. Gefeiert wurde diese Saison mal wieder andere junge Piloten, wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton.

Sebastian Vettel ist 21 und hat den Durchbruch in der Formel 1 bereits geschafft. Lewis Hamilton ist mit 23 Jahren jüngster Weltmeister geworden. Nur einer hingt hinterher: Nico Rosberg. Als eines der größten Talente des internationalen Motorsports verschrien, hat der Wiesbadener auf voller Linie enttäuscht. Ein 13. Platz in der Fahrer-WM und Drittletzter in der Konstrukteurs-Wertung – mehr war diese Saison mal wieder nicht drin. Letzte Saison wurde der Sohn des ehemalige Formel-1-Weltmeisters Keké  Rosberg von McLaren-Mercedes umworben. Rosberg lehnte damals ab, da er es als besser ansah mit seinem mittelmäßigen Team Erfahrung zu sammeln.

Nun sind die Cockpits der Top-Teams besetzt und der 23-Jährigen droht seinem Team mit Weggang, wenn dieses nicht bald zu den besseren Teams aufschließen kann: “Wir hatten einfach nicht das Geld, um ein schlechtes Auto so deutlich zu verbessern”. Sollte Williams bis zum Sommer “immer noch nicht oben dran sein, dann muss ich mich woanders umschauen”. Das fällt dir aber früh ein lieber Nico! Na dann viel Spaß bei der Cockpit-Suche. Toro-Rosso dürfte da aber auch schon die einzige Alternative sein. Kein anderes Team sucht noch Fahrer. Doch natürlich Force India – vielleicht tritt Rosberg da in die Fußstapfen Adrian Sutils!


McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton und Doppel-Weltmesiter Fernando Alonso waren vor einem Jahr noch erbitterte Feinde, nun hat der frisch gekührte Weltmeister Hamilton in einem Interview verraten, dass die beiden sich eigentlich gut verstehen und dass Alonso der erste war, der dem Briten zu dessen Titel gratulierte. Auch Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Ferrari-Pilot Felipe Massa haben sich nach dem Pöbel-Angriff von Sao Paolo ausgesprochen und waren prompt gemeinsam auf der Piste.

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Weltmeister Lewis Hamilton meinte kürzlich in einem Interview, dass er bis zum Ende seiner Karriere für McLaren-Mercedes fahren will. Auch die Königin gratulierte dem jüngsten Formel-1-Champion aller Zeiten: “Ich sende Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche für Ihren bemerkenswerten und historischen Erfolg.”

Der Silberpfeil-Pilot sagte vor versammelter Mannschaft in den heiligen Hallen von Woking: “Solange ich in der Formel 1 am Start bin, bleibe ich bei McLaren-Mercedes.“ Zirka 1000 Mitarbeiter um Teamchef Ron Dennis vernahmen diese Worte. “Ich liebe das Team und gehe nirgend woanders hin”, meinte Lewis Hamilton weiter.

Der Teamchef fügte hinzu: “Wir haben hier nicht nur einen Champion, sondern gleich 1000 Weltmeister, die einen fantastischen Job machen.”

Der dunkelhäutige Pilot wird nach seinem WM-Triumph derzeit mit Superstars wie Tiger Woods, Kobe Bryant oder Michael Jordan verglichen. Hamilton wird dank seinem Talent nun noch mehr Erfolge zugetraut.

Sogar Rekord-Weltmeister Michael Schumacher denkt, dass der junge Brite seine Erfolge in der Formel 1 wiederholen kann. “Lewis kann besser werden als ich”, fand der siebenmaligen Champion lobende Worte für den neuen Titelträger.


Am kommenden Wochenende kann sich Lewis Hamilton beim Großen Preis von Brasilien zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte machen. Unterstützung wird der 23-Jährige beim Saisonfinale in Sao Paulo auf dem Weg zum möglichen Titel von anderen Piloten nicht erhalten. Nur sein Teamkollege Heikki Kovalainen wird ihm zur Seite stehen.

Besonders sein ehemaliger Teamkollege Fernando Alonso, der in der letzten Saison bei McLaren-Mercedes ein schlechtes Jahr erlebte uns sich im Vergleich zum aufstrebenden Briten benachteiligt fühlte, wird beim GP Brasilien etwas gegen einen Gesamtsieg von Lewis Hamilton haben. Der Spanier wird für seinen alten Freund aus der Kart-Rennzeit Robert Kubica (BMW Sauber) fahren und auch lieber dem Ferrari-Piloten Felipe Massa ganz nach oben aufs Treppchen verhelfen.

Hamilton sollte nun aber gereift sein und sich von Sticheleien anderer Fahrer nicht aus dem Konzept bringen lassen. Sogar Michael Schumacher findet große Worte zu dem Briten. “Er kann größer werden als ich”, sagte der siebenfache Weltmeister in einem BBC-Interview.


Eddie “Rambo” Jordan empfiehlt Lewis Hamilton seiner einzigen WM-Konkurrenten von der Strecke zu rammen, falls dieser wieder versuchen sollte mit einem waghalsigen Überholmanöver a lá Fuji an Hamilton vorbeizuziehen. Ob der ehemalige Teamchef von Jordan Grand Prix dabei auch an die eh schon pingeligen Rennkommissare gedacht hat?

Eddie Jordan ist wohl einer der berühmtesten Teamchefs der Formel-1-Geschichte. Der Gründer des Rennstalls Jordan weiß genau wie das Business im Formel-1-Circuit läuft. Sein Wort war Jahrelang Gesetz – nicht nur in seinem Team. Nun hat der 60-Jährige einen gutgemeinten Ratschlag an Formel-1-Titelanwärter Lewis Hamilton: “Die Leute mögen mich vielleicht nicht, wenn ich das sage, aber wenn Massa ihn [Hamilton] so wie in Japan rauswerfen will, um den Titel zu stehlen, dann muss Lewis bereit dafür sein. Wenn er das wieder probiert, dann muss Lewis sein Lenkrad in Massa rein drehen, um sicherzustellen, dass er das Rennen auch nicht beendet – er muss ihm das Rad abfahren”, sagte Jordan gegenüber dem Daily Express.

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Lewis Hamilton beeindruckt Michael Schumacher

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1

Michael Schumacher ist er vom aktuellen Titelanwärter Lewis Hamilton schwer beeindruckt. Der Support kommt kurz vor dem Saison-Finale zur rechten Zeit. War der McLaren-Mercedes-Pilot in letzter Zeit viel öffentlicher Kritik ausgesetzt. Auch Ex-Weltmeister Damon Hill glaubt an seinen Landsmann. weiterlesen »