Am 26. Juli ist es soweit: Die Formel 1 Piloten tragen den Kampf um den Grand Prix von Budapest aus. Um 14:00 Uhr fällt der Startschuss zu 70 Runden donnernder Höchstgeschwindigkeit auf dem Hungaroring.
Die 1986 eingeweihte Strecke mit vielen Wellen und wenig Überholmöglichkeiten ist 4381m lang. Aufgrund Ungarns trockenem Sommerklima ist die Fahrbahnoberfläche bereits während des Trainings oft stark mit Staub verschmutzt und damit unberechenbar rutschig. Zudem macht die Hitze den Teams und Fahrern zu schaffen, so werden für den Rennsonntag Temperaturen von 28°C erwartet.
Ferner wird sich zeigen, ob das Bremsenergierückführungssystem KERS hilft, den bestehenden Rundenrekord in Ungarn zu knacken. Diesen brannte Michael Schuhmacher auf Ferrari mit 1:19,071 im Jahr 2004 auf den Asphalt. Die enge Strecke mit 14 Kurven nötigt den Piloten in jedem Fall optimale körperliche Vorbereitungen ab, um während des knapp zwei Stunden dauernden Grand Prix-Rennens die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit nicht zu überschreiten.
Spannend gestaltet sich weiterhin die Neubesetzung im Toro Rosso Team. Der nach anhaltender Erfolglosigkeit nun entlassene Sebastien Bourdais wird ersetzt. Von wem jedoch wollte Toro Rosso bis jetzt nicht, sondern erst kurz vor dem Grand Prix mitteilen. Ebensfalls wurde nicht darauf eingegangen, ob sein von vielen als Favorit gehandelter Ersatzmann, der Spanier Jaime Alguersuari den Platz des Franzosen einnehmen wird. Vordere Plätze soll dem Toro Rosso Team zusätzlich ein neuer Doppeldiffusor bescheren, wie ihn andere Teams schon länger benutzen.
Abermals wird den Besuchern dieses ungarischen Rennevents viel geboten: Besichtigung der Boxengasse am Donnerstag, für Mitglieder des Formel 1-Paddock-Clubs an den Folgetagen, und jede Menge reinrassige Rennaction. Neben dem obligatorischen Formel 1-Programm mit freiem Training, Qualifying und Grand Prix finden Rennen des Porsche Supercups, der Formula Master und der Formula BMW statt. Gekrönt wird das Rahmenprogramm des Großen Preis von Budapest vom GP2 Rennen, der früheren Formel 3000. Tickets für das Spektakel sind noch erhältlich.
Nicht erst seit Marcus Grönholm ist Finnland eine feste Grösse im Rallyesport. Nicht verwunderlich, bietet Skandinavien doch einzigartige Spielwiesen für Freunde der unbefestigten Straßen. Mikko Hirvonen ist auf bestem Wege, diesem Ruf alle Ehre zu machen.
Jenseits der finnischen Rallyecross-Szene ist Mikko Hirvonen den Fans des Rallyesports spätestens seit 2002 ein Begriff, als er sich zum Finnischen Rallyemeister mauserte. 2002 war auch das Jahr, in dem der heute 28-Jährige sein World Rally Cahmpionship-Depüt bei der Rallye Finnland gab. Mehr als Gesamtrang 21. war für Hirvonen in seinem ersten Jahr bei der WRC noch nicht drin.
Ein Jahr später stieg Mikko Hirvonen als dritter Fahrer nach Markko Märtin und François Duval im Werksteam von Ford ein. Hier blieb er jedoch nicht lange.
2004 wurde er im Subaru World Rally Team Teamkollege des damaligen Weltmeisters Petter Solberg.
Da jedoch die besten Platzierungen, die Mikko Hirvonen in dieser Saison erreichte, zwei vierte Plätze bei der Rallye Australien und der Rallye Argentinien waren, verzichtete Subaru darauf, seinen Vertrag mit dem Finnen zu verlängern. Hirvonen trat daraufhin wieder als Privatfahrer an. weiterlesen »
Der Sachsenring ist ja so ein Allrounder, wenn es um Veranstaltungen geht, wo sich alles um PS und schnelle Autos dreht.
Und die Rennsportgeschichte des Sachsenrings ist wirklich sehr traditionsreich und reicht von 1927 bis heute. Im Zuge der Industrialisierung Anfang der 20er Jahre wurden auch Motorräder immer populärer und immer Menschen konnten sich ein Motorrad leisten. Schnell war der Wunsch geboren, auf Rallyes und Rennen die Kräfte der Maschinen und ihrer Besitzer zu messen.
So fiel im Mai 1927 der Startschuss für das allererste Badberg-Viereck Rennen, auf welcher sich nun eine fast 70 jährige Rennsport-Tradition gegründet hat. Seinen Namen bekam der Sachsenring aber erst viel später, nämlich erst 1937.
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte dann im Jahr 1949 ein Neubeginn und das bisherige Programm wurde fortan um die Klassen Seitenwagengespanne und Renn-(Sport)- wagen erweitert.
Das große Comeback feierte der Sachsenring nach der Wiedervereinigung und stieg empor wie Phönix aus der Asche. Seither erfreut sich der Sachsenring stets wachsender Beliebtheit und hat deutschlandweit viele Fans. Auch die vielen Veranstaltungen sind für Fans des Motorsports ein Pflichtprogramm. So finden auch 2009 wieder viele Veranstaltungen auf dem Sachsenring statt.
Vom 17. bis 19. Juli 2009 findet weiterlesen »
Das Jahr begann für Marco Melandri nicht unbedingt positiv. Kawasaki stand kurz vor dem Aus und weder ein Wechsel in die Superbike, noch zu LCR Honda schien für Melandri in Frage zu kommen. Doch jetzt, auf einer Hayate-Kawasaki fährt er sich langsam wieder zurück nach oben. Vielleicht wird es ja auch mal was mit dem Treppchen.
Wie auf einer “Wiedergutmachungstour” scheint Marco Milandri unterwegs zu sein. Nach einem eher mäßigem Auftakt in Katar landete der 26-jährige Fahrer in Japan und auch in Spanien unter den besten Sechs.
Sicher, im Vergleich mit Valentino Rossi, der im Moment mit 65 Punkten die WM-Wertung anführt, reichen Melandris 23 Zähler nur zu Rang acht, aber dennoch kann sich der Italiener wieder über Erfolge im MotoGP freuen. Und in Anbetracht der Tatsache, dass Kawasaki die interne Entwicklung eingestellt hat, ist es umso erfreulicher, dass Melandri wieder vorne mitfahren kann. weiterlesen »
Die Motorrad-WM macht auch im kommenden Jahr wieder beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring Station. Traditionell im Sommer wird das Rennen am 19. Juli als neunter WM-Lauf stattfinden. Die neue Saison wird zirka einen Monat später als 2008 mit dem Nachtrennen am 12. April in Losil/Katar beginnen. Das Saisonfinale ist wie immer am 8. November in Valencia.
Der Große Preis von China in Schanghai wird im kommenden Jahr nicht mehr vertreten sein. Anstatt diesem Rennen soll am 20. September der Große Preis von Ungarn am Balaton ausgetragen werden.
Ab 2011 soll die Motorrad-WM erstmals in Singapur halt machen. Dieser Grand Prix soll nicht wie bei der diesjährigen Formel-1-Premiere durch die Stadt führen. Dafür wird extra eine Rennstrecke in Changi gebaut.
Der Motorrad-WM-Kalender 2009:
12. April: Großer Preis von Katar in Losail (Nachtrennen),
26. April: Großer Preis von Japan in Motegi,
3. Mai: Großer Preis von Spanien in Jerez,
17. Mai: Großer Preis von Frankreich in Le Mans,
31. Mai: Großer Preis von Italien in Mugello,
14. Juni: Großer Preis von Katalonien in Barcelona,
27. Juni: Großer Preis der Niederlande in Assen,
5. Juli: Großer Preis der USA in Laguna Seca (nur MotoGP),
19. Juli: Großer Preis von Deutschland auf dem Sachsenring,
26. Juli: Großer Preis von Großbritannien in Donington,
16. August: Großer Preis von Tschechien in Brünn,
30. August: Großer Preis von Indianapolis,
6. September: Großer Preis von San Marino in Misano,
20. September: Großer Preis von Ungarn am Balaton,
4. Oktober: Großer Preis von Portugal in Estoril,
18. Oktober: Großer Preis von Australien in Phillip Island,
25. Oktober: Großer Preis von Malaysia in Kuala Lumpur,
8. November: Großer Preis der Region Valencia
In Macau wird kommendes Wochenende der letzte WM-Lauf der WTCC-Serie ausgetragen. SEAT hat vor dem Saisonfinale die Konstrukteurswertung schon gewonnen. Aber wer sich die WM-Krone aufsetzen wird, bleibt offen. Vor dem letzten Lauf in China führt SEAT-Pilot Yvan Muller mit 100 Punkten die Fahrerwertung vor seinem Teamkollegen Gabriele Tarquini (86) an.
Für das SEAT-Team geht am letzten Rennwochenende am 16. November eine sagenhafte Rennsaison zu Ende, die mit zwölf Siegen und fünf Pole Positions in 22 Rennen gespickt war. Mit diesem beachtlichen Resultat konnte die Mannschaft aus Spanien die lang anhaltende Dominanz vom Konkurrenz-Team BMW beenden. Zudem ist SEAT die erste Mannschaft, die den Konstrukteurstitel mit einem Diesel-Motor gewinnen konnte.
SEAT-Sportdirektor Jaime Puig zeigte sich über diese Resultate äußerst glücklich. “Es war eine fantastische Saison, für die wir mehrere Jahre gekämpft haben. Der neue Tdi hat es uns ermöglicht, mehr aus dem Wagen herauszuholen”, meinte Puig. “Wir sind stolz darauf, dass Spanien jetzt alle drei WM-Titel im Motorsport gewonnen hat: In der Formel 1 mit Fernando Alonso, bei der WRC mit Carlos Sainz und in der WTCC mit SEAT”, so der Sportdirektor abschließend.
Casey Stoner hat am Sonntag das Saisonfinale der MotoGP-Klasse in Valencia gewonnen. Der Australier verwies Lokalmatador Dani Pedrosa und den neuen Weltmeister Valentino Rossi auf die Plätze.
Zirka 117 000 Zuschauer beobachteten auf der spanischen Strecke, wie Pedrosa gleich nach dem Start Pole-Sitter Stoner überholte. Aber schon nach einer Runde nahm der der ehemalige Weltmeister das Zepter wieder in die Hand. Mit einer glanzvollen Leistung beim letzten Rennen der Saison fuhr Stoner auf der besonders überschaubaren Strecke mit fast vier Sekunden Vorsprung vor dem Spanier über die Ziellinie. “Wir hätten uns kein schöneres Ende dieser Saison wünschen können”, meinte der Aussi nach seinem Sieg.
Rossi, der von Platz zehn ins Rennen ging, startete eine furiose Aufholjagd und fuhr bis Platz drei nach vorne. Aber an das führende Duo konnte der „ Dottore“ nicht heranfahren und beendete auf seiner Yamaha den WM-Lauf mit zwölf Sekunden Rückstand.
“Leider ist das einzige Trockentraining des Wochenendes ziemlich in die Hose gegangen, so dass ich nicht aus der ersten Reihe starten konnte”, begründete Rossi sein „schlechtes“ Ergebnis, der nun aber ausgiebig seinen sechsten Weltmeisterschaftstitel feiern kann.
Am kommenden Wochenende wird das Saisonfinale der MotoGP-, der 250er- und der 125er-Klasse in Valencia ausgetragen. Valentino Rosso steht schon als neuer Weltmeister der Motorrad-Königsklasse fest. Aber wird der Italiener auf dem sehr engen Kurs beim letzten WM-Lauf eine Gala-Vorstellung bieten oder wird Lokalmatador Dani Pedrosa auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo auftrumpfen?
Der 4,005 Kilometer lange Kurs in Cheste befindet sich zirka 20 Kilometer von der spanischen Stadt Valencia entfernt. Seit dem Jahre 1999 werden in der spanischen Metropole Grand Prix der Motorrad-WM ausgetragen.
Die Rennbahn wird entgegen dem Uhrzeigersinn umrundet. Im Schnitt ist die Bahn zwölf Meter breit und es existieren neun Links- sowie fünf Rechtskurven. Am Circuit finden 120.000 Zuschauer Platz, die besonders nah das Renngeschehen verfolgen können.
Lokalmatador Pedrosa findet die Nähe der Moto-GP-Fans einmalig: “Eine Runde auf der Strecke ist sehr kurz. Aber für die Fans ist es klasse, denn sie können fast die ganze Runde überblicken. Es ist alles ein bisschen wie in einem Stadion und beim Saisonfinale ist die Stimmung bestimmt wieder mal grandios. Ich fahre immer gern dort, weil ich die Unterstützung der Fans regelrecht spüren kann.”
Valentino Rossi feierte heute mit dem Sieg beim Großen Preis von Malaysia in der Moto-GP-Klasse den 150. Podiumsplatz seiner Karriere. Der Italiener fuhr auf seiner Yamaha deutlich vor Dani Pedrosa aus Spanien und seinem italienischen Landsmann Andrea Dovizioso (beide Honda) ins Ziel ein.
Der „Dottore“ sorgte für seinen neunten Triumph in dieser Saison. “Es herrschten unglaubliche Bedingungen auf der Strecke”, meinte Rossi zu den tropischen Temperaturen in Sepang.
Pedrosa, der von der Pole Position ins Rennen ging, wurde er in der zehnten Runde vom fünffachen Weltmeister überholt. “Nachdem Valentino an mir vorbeigerast war, wurde er immer schneller und ich konnte meine Geschwindigkeit nicht steigern”, sagte der Spanier zu der Schlüsselszene von Malaysia.
Dovizioso konnte seinen dritten Platz knapp vor dem Amerikaner Nicky Hayden und dem Japaner Shinyi Nakano verteidigen. Der entthronte Weltmeister Casey Stoner wurde noch auf Platz sechs verdrängt. In der Gesamtwertung liegt der Australier aber sicher auf Platz zwei hinter Rossi. Vor dem letzten Saisonrennen in Valencia hat Stoner 26 Punkte Vorsprung auf den Pedrosa.