Manager Willi Weber sieht seinen Protegee Nico Hülkenberg als geeigneten Einsatz für Ferrari-Pilot. Der 22-Jährige könnte nach Webers Ansicht den bislang erfolglosen Luca Badoer ablösen.
Nach der gescheiterten Rückkehr von Michael Schumacher in die Formel 1 könnte doch noch ein Schützling von Willi Weber die anhaltende Schlappe bei Ferrari beenden.
Falls der Italiener Luca Badoer wie bei seinem glücklosen Einsatz in Valencia beim Großen Preis von Belgien in Spa (Sonntag, 14.00 Uhr/live bei RTL und Sky) abermals am Ende des Feldes fährt, wäre der Tabellenführer der GP2, Nico Hülkenberg, nach Angabe von Willi Weber bereit. “Wenn Ferrari uns fragt, würden wir nicht nein sagen. Dann würden wir bei Williams um die Freigabe bitten”, teilte Weber der Zeitschrift „Sport Bild“ mit.

Der 22 Jahre alte Rheinländer aus Emmerich stellt in dieser Saison seine Dienste als Test- und Ersatzfahrer bei Williams zur Verfügung. Weber ist weiterlesen »
Jetzt steht es fest: Der siebenfache Ex-Weltmeister Michael Schumacher wird am 23. August beim Großen Preis von Europa für seinen verletzten Kollegen Felipe Massa in den Ferrari steigen.
Schumacher-Manager Willi Weber stand den Plänen bis vor kurzem äußerst ablehnend gegenüber, wie er dem Magazin „Auto Bild Motorsport“ mitteilte. “Ich dachte, es sei ein Fehler”, erklärte Weber, “Die Vorbereitung im Auto fehlt, außerdem kennt Michael die Strecke nicht.” Allerdings gelang es, Weber Schumis Comeback-Gedanken von einer anderen Warte aus zu sehen: “Michael ist topfit, hat immer noch diesen riesigen Kampfgeist und begreift sehr schnell. Das unbekannte Auto und die neue Strecke sollten also kein Problem sein, wenn er am Freitag genug zum Fahren kommt.” Bis zuletzt hatte Weber verlauten lassen, dass ein Comeback in Valencia ausgeschlossen sei.

Michael Schumacher erwarten einige massive Veränderungen. Das Auto mit nur noch acht statt zehn Zylindern, dem Energierückgewinnungssystem KERS und profillosen Reifen. Vollkommen andere Aerodynamikverhältnisse. Seine alte Mannschaft existiert nicht mehr: Sein ehemaliger Renningenieur Chris Dyer ist inzwischen zum Cheforganisator der Scuderia Ferrari befördert worden. Die Abstimmung am Wagen werden daher unter der Aufsicht von Massas Renningenieur Rob Smedley vorgenommen. Der damalige Strategiechef Luca Baldisseri verdient seine Brötchen nicht mehr in der Box, sondern in der Fabrik. Zusätzlich wird es für Schumi das erste Rennen bei Ferrari ohne den alten Teamchef Jean Todt. In der Boxengasse heißt es für den Kerpener besonders darauf zu achten, nicht in den Machtbereich seines alten technischen Direktors einzufahren. Dieser heißt Ross Brawn und leitet mittlerweile seinen eigenen Rennstall.
Da das Formel 1-Reglement keine Testfahrten in den eingeschriebenen Rennfahrzeugen vorsieht, musste sich Schumacher mit einem Kniff einige schnelle Runden ermöglichen. Neben der grundlegenden Gewöhnung an Hochgeschwindigkeitsrennen soll Schumi seine bei einem Motorradunfall in Mitleidenschaft gezogene Genickmuskulatur den Anforderungen gemäß trainieren. Hierzu ist der Rennfahrer mit einem Ferrari F2007 und den F1 Clienti auf der Hausstrecke im norditalienischen Mugello zugegen. Die F1 Clienti ist die Abteilung des Sportwagenherstellers, die mit ausrangierten Formel-1-Ferraris auf der weltweit unterwegs ist. Das eigentliche Rennteam darf diese Versuchsfahrten nicht begleiten, damit würde ein klarer Verstoß gegen das aktuelle Testreglement vorliegen.
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone möchte so schnell wie möglich Medaillen in die Formel 1 einführen. So wie bei den Olympischen Spielen sollen die ersten drei Piloten je eine Medaille erhalten. Weltmeister wird dann derjenige, der die meißten Goldmedaille gewonnen hat. Dadurch verspricht sich der Brite mehr Spannung und weniger Taktik in der Formel 1, schließlich würde so nur der Weltmeister werden, der auch die meisten Siege einfahren konnte. Das wäre diese Saison Felipe Massa!
Bernie Ecclestone macht mit seiner Idee, die Fahrer-Wertung zu revolutionieren, Ernst. Laut Ecclestone stehen “die Fia und alle Teams” hinter seiner Idee und deshalb soll diese Idee auch schnellst möglich durchgesetzt werden. Der Fan fragt sich da natürlich nur: “schon wieder einer Regeländerung?” Eines ist klar, die Regeln werden eindeutig zu oft “modifiziert”. Dafür das sich die FIA so oft mit Änderungen beschäftigt, kommt sie selbst mit den bestehenden Regeln wirklich schlecht zurecht - siehe den aberkannten Spa-Sieg Hamiltons. Spannung hätte die Idee der Medaillen-Einführung auch diese Saison schon gebracht. So hätte Lewis Hamitlon auch in Sao Paulo auf Sieg fahren müssen -aber wäre das Saisonfinale so spannender verlaufen? Ich glaube kaum!
McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton und Doppel-Weltmesiter Fernando Alonso waren vor einem Jahr noch erbitterte Feinde, nun hat der frisch gekührte Weltmeister Hamilton in einem Interview verraten, dass die beiden sich eigentlich gut verstehen und dass Alonso der erste war, der dem Briten zu dessen Titel gratulierte. Auch Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Ferrari-Pilot Felipe Massa haben sich nach dem Pöbel-Angriff von Sao Paolo ausgesprochen und waren prompt gemeinsam auf der Piste.
Vor dem Formel-1-Finale in Sao Paulo beweist der Ferrari-Pilot Felipe Massa wahre Größe. Der kleine Brasilianer bedankte sich bei seinem langwierigem Teamkollegen und siebenfachen Weltmeister Michael Schumacher, von dem er viel gelernt hat. Vorbild Schumi - macht der weltbeste Motorsportler Massa zum Formel-1-Champion?
Felipe Massa galt, nicht nur für mich, bis zu dieser Saison, als ein Fahrer der an guten Tagen oben mithalten konnte, allerdings an schlechten Tagen keines Cockpits eines Formel-1-Top-Temas würdig war. Deswegen ist der 27-Jährige nun umso zufriedener, dass er seine Kritiker davon überzeugen konnte doch oben mitzufahren und vielleicht sogar den Titel zu holen: “Ich denke, wenn man den Leuten etwas zeigt, an das sie nicht glauben, ist es noch schöner für einen. Die Leute haben mich immer außen vor gelassen. Wenn niemand erwartet, dass man einen guten Job macht und man dann einen noch besseren Job macht, ist das noch schöner”, so Massa in einem Interview. weiterlesen »
Ferrari-Pilot Felipe Massa hat sich die erste Pole des Grand Prix von Singapur gesichert. Neben den Brasilianer steht McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton in der ersten Startreihe. Die derzeit besten beiden Piloten machen den Titel unter sich aus. Dritter wurde Titelverteidiger Kimi Räikkönen.
Mit einem glänzenden Auftritt im gleißenden Flutlicht der asiatischen Metropole hat sich Felipe Massa eine perfekte Ausgangsposition geschaffen, um mit einem Sieg beim spektakulären ersten Nachtrennen der Königsklasse wieder die WM-Führung zu krallen. Massa verwies seinen Titelrivalen Lewis Hamilton mit mehr als sechs Zehntel Sekunden deutlich auf den zweiten Platz. Da Singapur eigentlich nur sehr wenig Überholmöglichkeiten bietet, stehen die Chancen für einen Ferrari-Erfolg in Singapur sehr gut. Hamilton befürchtet, dass er wie schon bei der Premiere auf dem Stadtkurs in Valencia im gesamten Rennen hinter Massa herfahren muss : “Überholen ist hier sehr schwierig. Ich kann nur versuchen, so gut wie möglich zu fahren”.
Sebastian Vettel bestätigte seine ausgezeichnete Form des letzten Rennens und geht morgen von Startplatz sieben aus ins Rennen. Es landeten insgesamt vier deutsche Fahrer in den Top 10. Mit BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld auf Rang sechs, Toyota-Fahrer Timo Glock und Nico Rossberg im Williams auf Platz acht und neun stehen allerdings allen anderen deutschen Top-10-Fahrer hinter dem Heppenheimer. Adrian Sutil konnte da nicht mithalten. Der Force-India-Pilot startet aus der zehnten Startreihe von Platz 19 ins Rennen.
Das phänomenale erste Nachtrennen der Formel1-Geschichte wird morgen um 14.00 Uhr MEZ beginnen und verspricht und mit den beiden WM-Führenden in der ersten Startreihe ein sehr spannendes Rennen. Hamilton (78) liegt bei 15 von 18 Rennen mit einem Punkt vor Massa (77).
Felipe Massa ist der neue Hoffnungsträger im Titelrennen der Formel 1 und die inoffizielle Nummer eins der Scuderia. Der Brasilianer hat sich nach seinen bestechenden Leistungen in den letzten Rennen in der Rangliste vor Weltmeister Kimi Räikkönen geschoben.
“Wir behandeln beide Fahrer gleich”, ist die offizielle Version von Ferrari. Aber beim Großen Preis von Italien am kommenden Sonntag könnte Massa mit einem Sieg die Spitze der WM-Fahrerwertung übernehmen und seinen Anspruch als Nummer eins der Scuderia untertreichen. weiterlesen »
Lewis Hamilton wurde nach seinem Sieg beim Großen Preis von Belgien mit einer Zeitstrafe von 25 Sekunden belegt. Somit kletterte Felipe Massa im Ferrari auf den ersten Platz gefolgt von BMW-Pilot Nick Heidfeld. Der Mercedes-Fahrer fiel auf Platz drei zurück.
Der WM-Spitzenreiter wurde wegen einem Manöver gegen Weltmeister Kimi Räikkönen in der 42. Rennrunde bestraft. Der Brite soll in einer Schikane abgekürzt und sich somit einen Vorteil verschafft haben, erklärten die Renn-Kommissare.
Somit bekam Massa die wichtigen Renn-Punkte und durch diesen Sieg liegt der Brasilianer in der in der Fahrerwertung nur zwei Punkte hinter Hamilton. Der Deutsche Heidfeld zog auch seinen Nutzen aus dieser kniffligen Entscheidung. Er belegte nachträglich in Spa Platz zwei. weiterlesen »
Am Freitagmorgen starteten die Formel-1-Piloten ihr erstes freies Training in Spa-Francorchamps. Bestzeit fuhr bei 16 Grad und trockener Rennbahn der Ferrari-Pilot Felipe Massa vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen und dem WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton.
Die Bestzeit auf der anspruchsvollen Strecke sicherte sich Felipe Massa im Ferrari in 1:47.369 Minuten der Brasilianer die schnellste Runde. Räikkönen hatte 0,339 Sekunden Rückstand auf den Gewinner des letzten GP in Valencia. Hamilton im McLaren-Mercedes fuhr 0,594 Sekunden langsamer und belegte Rang drei. Der zweite Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen erreichte die viertschnellste Zeit (+0,648 Sekunden).
Fernando Alonso kam im Renault auf Platz fünf mit 0,820 Sekunden Rückstand auf die Spitze gefolgt von Mark Webber im Red Bull mit 1,144 Sekunden auf dem sechsten Rang. Dahinter reihten sich die beiden Toro Rosso-Piloten Sébastien Bourdais (+1,273 Sekunden) und Sebastian Vettel (+1,674 Sekunden) ein.
Timo Glock wurde im Toyota mit 1,713 Sekunden Rückstand Neunter und BMW-Pilot Nick Heidfeld erzielte Platz 12 (+1,910 Sekunden). Nico Rosberg errang im Williams Platz 13 (+2,327 Sekunden) und Adrian Sutil fuhr im Force India auf Rang 17 (2,833 Sekunden).
Trotz seiner letzten vier Grand-Prix-Siege in der Formel 1 hat Felipe Massa nicht den Kontakt zum Boden verloren. Auch an eine Änderung in der Hierarchie bei der Scuderia glaubt der Brasilianer nicht.
Nach seinem letzten Sieg bei der Premiere des Hafen-Rennens von Valencia und der guten Platzierung in der WM-Wertung mit fünf Punkten Rückstand auf den Führenden Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes, 70 Punkte) sieht er sich nicht als die neue Nummer eins bei Ferrari. “Nein. Aber habe eine sehr gute Position. Die Leute vertrauen mir zu hundert Prozent. Ich bekomme alles, was ich brauche. Das ist der richtige Weg”, erklärte er in einem Interview mit der FAZ. weiterlesen »