Für BMW wird auch in der kommenden Motorsportsaison mit Puma wieder ein starker Partner an der Seite des Unternehmens sein. Die Kooperation mit dem Textil-Konzern erstreckt sich sowohl auf die DTM, als auch auf die Langstrecke.
Vor kurzem hat das Unternehmen, welches sich auf Sport und Lifestyle Bekleidung spezialisiert hat, bekanntgegeben, die Zusammenarbeit mit BMW auf weitere Jahre vertraglich festgelegt zu haben. Puma ist über die Jahre zum offiziellen Ausrüster der Rennteams innerhalb der DTM und auch bei Langstreckenrennen wie dem 24 Stunden andauernden Event am Nürburgring geworden.
Die neue alte Partnerschaft trat bereits offiziell am 1. Februar in Kraft, was bedeutet, dass das berühmte Logo mit der Raubkatze erneut auf Team- und Rennbekleidung sowie Ausrüstungsgegenständen und den Autos zu sehen sein wird. weiterlesen »
Christian Vietoris, einziger deutscher Fahrer in der GP2-Serie, fuhr in Monaco erneut nicht in die Punkte. Motorenprobleme zwangen Vietoris im zweiten Rennen zum Aufgeben.
Und wieder hat es nicht gereicht. Auch am zweiten Rennwochende der Saison, beim Grand Prix in Monaco, holte Chris Vietoris keine Punkte für sein Team Racing-Engineering. Im ersten Lauf landete er auf einem enttäuschenden 14. Platz, am zweiten Lauf nahm er gar nicht erst teil.
Die GP2-Serie ist so etwas wie die Nachwuchsschmiede für die Formel 1. Viele heutige F1-Piloten wie Nico Rosberg (2005), Lewis Hamilton (2006) oder Timo Glock (2007) waren vorher in der GP2-Serie erfolgreich. Momentan ist Christian Vietoris der einzige deutsche Fahrer in der F1 Nachwuchsklasse.
Chris Vietoris, der geborene Gerolsteiner, ist 19 Jahre jung und fährt 2010 seine erste Saison für Racing Engineering in der GP2-Serie. Empfohlen hat er sich mit seinem Meistertitel in der deutschen Formel BMW (2006) und Platz zwei in der Formel 3 Euroserie 2009. weiterlesen »
Er ist das neue Reizthema in der Formel 1, der Doppel-Diffusor. Die Saison 2009 scheint alles andere als ruhig zu beginnen. Erst gab es die Verwirrungen um den neuen WM-Modus und nun sorgt ein kleines Bauteil bei Brown GP, Williams und Toyota für handfeste Probleme.
Es geht um den sogenannten Doppel-Diffusor, welchen die drei Formel1-Teams Brown GP, Williams und Toyota in dieser Saison bei ihren Boliden verwenden. Erdacht hat dieses Bauteil Ross Brown, der kürzlich erst das verwaiste Honda-Team übernommen hatte, und damit nun eine Grauzone im Regelwerk der Formel1 ausnutzt.
Der Streit dreht sich weniger um den eigentlichen Diffusor, sondern um eine zusätzliche kleinere Platte über dem „normalen“ Diffusor.
Die Aufgabe des ursprünglichen Bauteils, welches am hinteren Ende des Unterbodens montiert wird, ist, den Abtrieb des Fahrzeuges zu erhöhen.
Ein hoher Abtrieb sorgt für eine gute Straßenlage. Die zweite Platte, die dieses aerodynamische Bauteil erst zum sogenannten Doppel-Diffusor macht, soll in Verbindung mit Lufteinlasslöchern im Unterboden den Abtrieb noch weiter erhöhen und so einen Zeitgewinn von bis zu 0,5 Sekunden pro Runde ermöglichen. weiterlesen »
Wenn alle Welt über Energiesparen und alternative Antriebe spricht, steht es auch der Formel 1 schlecht zu Gesicht, wenn sie weiterhin mit ihren verbrauchsintensiven Boliden weiter gegen den “grünen Strom” schwimmt. So stehen wohl bald auch in der Königsklasse des Motorsports Biosprit und Hybrid ganz hoch im Kurs.
Für die Saison 2009 wird voraussichtlich die optionale Verwendung des Kinetic Energy Recovery System (KERS) ins Reglement aufgenommen. Damit stünde es den Teams frei, Energie-Rückgewinnungssysteme als Hybrid-Komponente in ihren Fahrzeugen zu verwenden.
Jedoch geht es hier nicht allein darum, den Motorsport “umweltfreundlicher” zu machen. FIA-Präsident Max Mosley hofft vor allem auf diese Weise den teilweise enorm kostenintensiven Wettbewerb unter den einzelnen Teams in sinnvolle Bahnen zu lenken.
Es würden Unsummen in der Fromel1 für die Unterhaltung der Ingenieure und übertriebene Optimierungen kleinster Komponenten ausgegeben, die keinerlei Nutzen für den Zuschauer bringen.
“Deswegen sollten alle Teile an den Autos standardisiert und bei minimalen Kosten hergestellt werden, die der Öffentlichkeit nicht bekannt, für sie nicht sichtbar oder verständlich sind. Der technische Wettbewerb sollte auf Teile beschränkt sein, die sichtbar, verständlich oder potentiell nützlich sind - zum Beispiel KERS.” , so äußerte sich Mosley bereits vor einem Jahr.”
Ursprünglich war es geplant den Hybridantrieb spätestens ab 2009 und Biosprit ab 2011 einzusetzen, aber es hat wohl den Anschein, als würden diese optimistischen Pläne weitere Verzögerungen hinnehmen müssen.
Zumindest KERS wird nun kommen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein System, um die beim Bremsen freiwerdende kinetische Energie zu speichern und für das Fahrzeug nutzbar zu machen. Neu ist dieses Prinzip beilebe nicht, jedoch sind die Aggregate für den Motorsport alá Formel 1 und DTM wesentlich leistungsfähiger als jene für normale Straßenfahrzeuge.
Laut jüngsten Angaben von Zulieferer Bosch Motorsport, sind diese Aggregate, ob nun mit Schwungrad oder Lithium-Ionen-Akku, in der Lage, bis zu 750 Kilojoule Energie zu speichern und damit wieder per Elektromotor dem Fahrzeug zuzuführen.
Bei der Südamerika-Premiere der Rallye Dakar werden erstmals die drei Top-Teams mit einer Diesel-Technologie auf dem neuen Terrain an den Start gehen.
Am 03. Januar fällt der Startschuss zur Dakar in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Dabei werden die drei besten Mannschaften, mit Mitsubishi, Volkswagen und BMW erstmals mit Dieselfahrzeugen bei der härtesten und längsten Rallye der Welt ins Rennen gehen.
Volkswagen fährt schon seit 2004 mit einem Diesel-Motor. Nach zwölf Siegen im Sauger-Pajero setzt Mitsubishi zum ersten Mal ein Dieselfahrzeug ein. „Die Rallye Dakar ist eine der größten Herausforderung im Motorsport. 2009 wird sie noch härter. Unser Ziel ist es, diese Härteprüfung für Mensch und Material erstmals für uns zu entscheiden“, erklärte Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen.
Teamchef Dominique Serieys Marke mit den drei Diamanten sagte zu der Diesel-Premiere: „Wir sind seit 2001 ungeschlagen bei der Rallye Dakar und wollen es auch bleiben. Wir treten erstmals mit vier neu entwickelten Autos an.“
Mit diesem Wagen geht Mitsubishi in Südamerika an den Start:
BMW hat seine weitere Teilnahme an der Tourenwagen-Weltmeisterschaft für die Saison 2009 verkündet. In kommenden Jahr soll wieder voll angegriffen werden und dem ärgsten Konkurrenten SEAT Paroli geboten werden.
“Tourenwagen sind traditionell sehr wichtig für BMW”, erklärte Motorsportdirektor Mario Theissen zum neuen Engeagement in der WTCC. Schließlich erzielte die bayrische Marke zwischen 2005 und 2007 dreimal hintereinander den Fahrer-Weltmeister-Titel und die Konstrukteurswertung.
Aber der neuen Saison soll eine neue FIA-Gewichtsregelung eingeführt werden. “Ich bin froh, dass wir einen Kompromiss erzielt haben was die Regelung für 2009 betrifft”, befand Theissen und erklärte weiter. “Dadurch läuft der Wettbewerb zwischen den Teilnehmern fair ab.”
BMW wird die neue Mannschaft zu einem späteren Zeitpunkt verkünden. Aber für den Motorsportdirektor ist eins klar: “Wir sind entschlossen, beim WTCC-Saisonabschluss in Macau wieder an der Spitze zu stehen.”
Rob Huff hat im Chevrolet das letzte WTCC-Saisonrennen in Macau vor dem neuen Champion Yvan Muller im SEAT und dem BMW-Piloten Andy Priaulx für sich entschieden. Damit sorgte der Brite für einen Chevrolet-Doppelerfolg nachdem Alain Menu im ersten Rennen gewonnen hatte.
Der deutsche BMW-Pilot Jörg Müller schied in der zweiten Runde aus dem Rennen in China unbeabsichtigt aus, nachdem der Rheinländer in einen Unfall verwickelt wurde.
“Unglaublich, dass ich am Ende noch ganz nach vorne fahren konnte. Es war ein perfektes Finale für uns”, erklärte der Sieger Rob Huff. Der neue WTCC-Weltmeister Yvan Muller meinte nach dem letzten Rennen: “Ich bin zweimal auf das Podium gefahren. Mehr konnte ich nicht erwarten.”
Die Saison beendete bei den Werksfahrern Muller mit 114 Punkten vor Tarquini (88) und Huff (87). Titelverteidiger Priaulx errang 81 Zähler und wurde Vierter. Müller erreichte am Ende mit 60 Punkten Platz sieben.
BMW-Pilot Jörg Müller muss beim Saisonfinale in Macau am Wochenende mindestens einen Sieg einfahren, um die Nummer eins bei seinem Rennstall zu werden. Den Kampf um den Gesamtsieg hat BMW zwar an SEAT verloren, doch wollen die Piloten des bayrischen Teams noch einmal alles aus ihren Boliden herausholen.
“Dieses Rennen ist für mich immer ein Highlight. Die Strecke ist ebenso einzigartig wie die Atmosphäre. Stadtkurse liegen mir grundsätzlich gut”, meinte BMW-Pilot Jörg Müller.
Titelverteidiger Andy Priaulx sagte vor dem Saisonabschluss in China: “Zum ersten Mal seit langer Zeit reise ich ohne Titelchancen nach Macau. Deshalb werde ich meine Lieblingsstrecke diesmal etwas mehr genießen können, denn ich muss mir über nichts Gedanken machen.”
Der 39-jährige Müller denkt positiv an seinen legendären Sieg in Macau 1993 beim Formel-3-Rennen zurück. Aber sein letzter Triumph auf dieser Rennstrecke ist schon zwei Jahre alt. Im letzten Jahr konnte der Hückelhovener keine Punkte in China einfahren. Nur sein Teampartner Priaulx konnte mit dem Gewinn des zweiten Rennens überzeugen.
Die FIA World Touring Car Championship macht am kommenden Wochenende in Japan Halt. Auf dem “Okayama International Circuit” werden kurz vor dem Saisonende in Übersee die Rennen 21 und 22 ausgetragen.
Seit den beiden Formel-1-Rennen 1994 und 1995 wird mit der WTCC-Serie wieder eine Weltmeisterschaft auf dem 3,703 Kilometer langen Kurs in den Wäldern der Stadt Mimasaka stattfinden.
Vier Rennen vor dem Ende der Saison hat BMW nur noch minimale Chancen, die Titel der Fahrer- und Herstellermeisterschaft zu verteidigen. Der Brite Andy Priaulx vom BMW Team UK ist mit 34 Zählern weit hinter dem WM-Spitzenreiter Yvan Muller aus Frankreich.
In der WTCC-Herstellerwertung hat BMW 54 Punkte weniger als das führende Team SEAT. Im Vergleich zu den schnellen Strecken von Imola (ITA) und Monza (ITA) sollte der Nachteil der BMW-Fahrer diesmal, auf dem winkligen “Okayama International Circuit”, gegenüber der Konkurrenz mit Turbo-Dieselmotoren nicht so groß sein.
Vor dem vorletzten WTCC-Rennwochende der Saison 2008 im japanischen Okoyama ist BMW-Pilot Andy Priaulx zu hohen Ehren gekommen. Der dreifache Tourenwagen-Weltmeister erhielt von Königin Elisabeth II. im Buckingham Palast den Orden des “Member of the Order of the British Empire”. weiterlesen »