Der 1993 geborene Marcel Schrötter bestritt sein erstes Rennen im Alter von drei Jahren, auf einer Yamaha PW 50 beim Motocross in Reichling. Mit neun Jahren gewann er den DMSB/dmsj-Pocket-Bike-Nachwuchs-Cup. 2003 ging Schrötter zum ADAC-Mini-Bike-Cup, in dem er zwei Jahre lang antrat.

Marcel Schrötter wurde 2005 vom fünffachen Weltmeister Toni Mang zu weiterlesen »
Auch wenn die Moto GP Saison 2009 noch nicht beendet ist, soll auf dieser Seite schon einmal zur Vereinfachung der TV- und Urlaubsplanung der Moto GP Rennkalender 2010 bekanntgegeben werden.

Wenngleich dieser von der Dachorganisation FIM herausgegebene Kalender nur provisorischen Status innehat, so ist er zumindest doch einigermaßen richtungsweisend. So sollen die Piloten des MotoGP 2010 insgesamt 18 Mal weiterlesen »
Der in Ochsenhausen geborene Sandro Cortese sammelte bereits im jungen Alter von vier Jahren Motocross-Erfahrungen.
In den Saisons 2003 und 2004 fuhr der 165 cm große Cortese in der 125-ccm-Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft mit. Im Endergebnis der Meisterschaft konnte er die 2003 Platz Vier und 2004 Platz Zehn bekleiden. Im Jahr 2004 trat er unter anderem gegen Stefan Bradl an, der den fünften Gesamtrang belegte. Für die Saison 2005 holten die Gebrüder Kiefer Cortese in das deutsche Team Kiefer-Bos-Sotin Racing, wo er auf Honda seine erste komplette Saison in der 125er-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft startete. Mit acht Punkten kam Cortese auf den 26. Rang in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft.

Die Folgesaison absolvierte Sandro Cortese im Schweizer Elit-Team von Daniel Epp. Sein dortiger Teamkollege war der Vorjahresweltmeisters Thomas Lüthi. Mit einer Werks-Honda im Vorjahres-Trimm erkämpfte Cortese 23 Punkte und konnte auf den 17. Platz in der Endabrechnung klettern. Die Saison 2007 startete Cortese erneut für sein Team aus dem Vorjahr. Hauptsponsor war nun Emmi-Caffe-Latte, und die Maschinen stammten vom italienischen Hersteller Aprilia. Im Qualifying zeigte Cortese sich oft in Bestform, die Rennen verliefen in der Regel allerdings weit weniger glücklich für ihn.
Für die Motorrad-WM-Saison 2008 stellte man Sandro Cortese eine offizielle Werks-Aprilia zur Verfügung, die gleiche Maschine wie sie Weltmeister Gábor Talmácsi benutzte. Zu Saisonbeginn hielt ihn eine Verletzung von der vollen Entfaltung seiner Fähigkeiten ab, doch Cortese konnte sich von Rennen zu Rennen verbessern. Sein bis dato bestes Ergebnis fuhr er kurz vor Saisonabschluss ein: Beim Großen Preis von Malaysia in Sepang misslang ihm als Vierten der Sprung auf das Podium um lediglich dreißig Hundertstelsekunden. Die Saison-Gesamtwertung schloss Sandro Cortese mit 141 Zählern auf dem achten Platz ab.
Zur Saison 2009 wechselte Cortese zum Team Ajo Interwetten und erhielt als Arbeitsgerät eine 125 ccm Derbi, mit der der Franzose Mike Di Meglio im Vorjahr Weltmeister geworden war. Das Auftaktrennen beim großen Preis von Katar, das nach vier Runden wegen Regens abgebrochen wurde, schloss Cortese als Dritter ab und fuhr damit seine erste Podiumsplatzierung in der Motorrad-Weltmeisterschaft ein. Auf der niederländischen Piste Assen setzte er im Juni 2009 seine erste Pole-Position ein durch, die ihm, genau wie der dritte Startplatz im tschechischen Brünn jedoch keinen Platz auf dem Treppchen bescherte. Momentan steht Cortese mit 65 Punkten auf dem siebten Gesamtrang.
Lange Zeit sah es so aus, als gäbe es im Motorradrennsport keine Aussicht mehr auf einen Fahrer, der mal wieder einen Titel in irgendeiner Klasse nach Deutschland hohlen könnte. Mit Stefan Bradl geht neben Jonas Folger und Sandro Cortese nun ein dritter Deutscher auf einer 125er bei der WM an den Start.
Neben Jungstar Jonas Folger mit seinen 15 Jahren wirkt der 19-jährige Stefan Bradl beinahe schon wie ein erfahrener Routinier. Und in der Tat hat der Schwabe schon einiges hinter sich im Rennsport, sogar das eigene Karriereende.
Stefan Bradl, der Sohn des 250-cm³-Vizeweltmeisters Helmut Bradl, konnte auf der 125er bereits zwei Titel für sich beanspruchen. 2005 gewann er die Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft und 2007 wurde er spanischer Meister. Dennoch hätte er mit 17 Jahren beinahe für immer das Handtuch geworfen und das Motorrad in die Ecke gestellt. weiterlesen »
Er ist der jüngste deutsche WM-Teilnehmer im Motorradrennsport. Nachdem Jonas Folger breits in der letzten Saison sechs Wildcard-Einsätze verbuchen konnte, wird er in der Saison 2009 dauerhaft für das I.C.-Team von Aprilia fahren. Beim Saisonauftakt in Katar führ er mit einem sechsten Platz auch gleich in die Punkte.
Der Teenager, der dort, wo die StVO gilt, noch nicht einmal Motorrad fahren dürfte, muss sich schon jetzt daran gewöhnen, ein Hoffnungsträger für den deutschen Motorradsport zu sein. In der Formel1 besteht kein Mangel. Nachdem Michael Schumacher lange Jahre die WM-Wertungen dominiert hat, sind immerhin mit Nico Rosberg, Nick Heidfeld, Timo Glock und Sebastian Vettel vier Deutsche unter den 20 Piloten der Königsklasse des Motorsports. Auf zwei Rädern sieht es anders aus.
Seit den Zeiten, als Toni Mang, Reinhold Roth oder Martin Wimmer in den 1990ern hunderttausende Fans an die Rennbahnen lockten, sind in Deutschland die Talente auf zwei Rädern rar gesät. weiterlesen »
Der Ungar Gabor Talmasci hat den Großen Preis von Malaysia in der 125-ccm-Klasse für sich entschieden. Zweiter wurde Bradley Smith vor Simone Corsi Vierter. Der Deutsche Sandro Cortese verpasste mit Platz vier haarscharf den ersten Podiumsplatz seiner Karriere. Stefan Bradl fiel in Sepang aus.
Bradl fiel nach einem technischen Defekt in der Gesamtwertung vom zweiten auf den vierten Platz zurück. “Der Drehzahlmesser blieb bei 12 000 Umdrehungen stehen, dann setzte das Motorrad ganz aus. Ich habe noch versucht, es wieder in Gang zu bringen, aber es nutzte nichts”, sagte der Zahlinger verärgert.
Der zweite deutsche Pilot in der der 125-ccm-Klasse Cortese kämpfte lange Zeit verbissen um Platz drei. Aber am Ende fehlten dem Italo-Schwaben 29 Tausendstelsekunden für den ersten Podiumsplatz in der kleinsten Motorrad-Klasse. “Es war das beste Rennen, das ich gezeigt habe. Wenn die Zielgerade zehn Meter länger gewesen wäre, hätte es zu Platz drei wohl gereicht”, sagte der Berkheimer enttäuscht.
Den Sieg sicherte sich bei tropischen Temperaturen in Südostasien Ex-Weltmeister Gabor Talmacsi aus Ungarn. Der designierte Weltmeister Mike di Meglio aus Frankreich wurde Fünfter.
Mike di Meglio hat den Grand Prix von Australien für sich entscheiden können. Der Franzose feierte in Phillip Island seinen vierten Saisonsieg und sicherte sich somit frühzeitig den WM-Titel. Titelverteidiger Gabor Talmacsi überquerte die Ziellinie als Dritter und war seinen Titel somit los.
Der neue Champion Mike di Miglio (Derbi) lieferte ein starkes Rennen ab und unterstrich somit seine Dominanz in der 125er-Klasse. Di Miglio fuhr von der zweiten Runde an allen davon und ließ seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Stefan Bradl, der nur noch theoretische Chancen auf den Titel hatte, landete auf Rang zwei. Der Aprilia-Pilot erwischte einen denkbar schlechten Start und fiel gar auf Rang 13. zurück. Unbeeindruckt der guten Leistungen di Meglio, der auch sämtliche Trainings in Australien dominierte, kämpfte sich der Japan-GP-Sieger jedoch schnell zurück.
Das Ende ist mittlerweile allen bekannt. Es sprang ein sensationeller zweiter Platz für den 18-Jährige raus, der ihm in der Gesamtwertung aber leider nicht Mal den Vize-Weltmeistertitel sichert. Da Bradl, wie berichtet, auch nächste Saison der 125er-Klasse treu bleiben muss, bleibt uns nur zu hoffen, dass der Zahlinger nächste Saison den Titel nach Deutschland holen wird.
Sandro Cortese landete erneut auf Rang sechs. Der 18-Jährige hat somit in den letzten zehn Rennen eine durchaus positive Bilanz von zehn Top-Ten-Plätzen vorzuweisen. Cortese schaffte es zwischenzeitlich erstmals in seiner jungen Karriere den ersten Platz für sich zu verbuchen, doch der Aprilia-Pilot stürzte und musste sich fast vom Ende des Feldes zurück kämpfen.
Zwei phänomenale Aufholjagden, zweier sehr talentierter deutscher Piloten, gab es beim Australien Grand Prix also zu sehen. Schade! Es war mehr drin Jungs!
Der angestrebte Klassenwechsel der wohl größten Motorradhoffnung Deutschlands, Stefan Bradl, wird sich wohl nicht schon nächste Saison ereignen. Der 18-Jährige Aprilia-Pilot wird auf Wunsch seines Hauptsponsors eine weitere Saison in der 125er-Klasse bleiben.
Wie zuletzt berichtet, hat die größte deutsche Nachwuchshoffnung im Motorradsport seinen Willen geäußert möglichst in der nächsten Saison in die Königsklasse aufsteigen zu wollen. Nach dem Bradl seinen zweiten Saisonsieg beim Grand Prix von Japan in Motegi feiern konnte, hat der Zahlinger seine berechtigten Hoffnungen kundgetan. Doch wie Bradls selbst sagte, entscheiden das andere. Diese Anderen sind zum Beispiel sein Hauptsponsor Grizzly Power, der den Bemühungen des 18-Jährigen den Riegel vorschob.
Bradls Vater und die Förderer des Aprilia-Piloten sehen den ganzen Vorgang mit Bedauern. Das Nachwuchstalent verliert so ein Jahr in der Königsklasse und die Möglichkeit wichtige Erfahrungen in jungen Jahren zu sammeln. Die einzige Möglichkeit für Bradl wäre wohl ein neuer, viel einflussreicherer Sponsor, der ihn aus dem Vertrag mit Grizzly Power rauskauft und in die 250er-Klasse bringt. Doch das ist eher unwahrscheinlich.
Unserem Rohdiamanten bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich mit der 125er-Klasse anzufreunden und nächste Saison den Titel nach Deutschland zu holen.
Der deutsche Aprilia-Pilot Stefan Bradl konnte beim Grand Prix im japanischen Motegi seinen zweiten Saisonerfolg verbuchen. Der 18-Jährige will in die Fußstapfen seines Vaters und Vize-Weltmeisters Helmut Bradl treten und nächste Saison in die 250er-Klasse aufsteigen.
Stefan Bradl aus Zahling hat beim Großen Preis von Japan auf sich aufmerksam gemacht. Durch seine Aggressive Fahrweise konnte sich der 18-Jährige, der von Startplatz zwei aus ins Rennen in Motegi gegangen war, den zweiten Saisonsieg sichern hat sich in der Gesamtwertung um einen Platz auf Rang drei verbessert. Der Aprilia-Pilot verwies den französischen WM-Spitzenreiter Mike di Meglio (Derbi) und den ungarischen Titelverteidiger Gabor Talmacsi (Aprilia) auf die Plätze zwei und drei. “Das war ein geiles Rennen. Ich bin voll auf Angriff gefahren. Ich bin überglücklich”, sagte Bradl nach dem Rennen.
Bradl, der mit einem Wechsel in die 250er-Klasse liebäugelt, nach dem Rennen: “Die Möglichkeit ist da, in die 250er-Klasse zu gehen. Es ist aber noch nichts entschieden. Ich möchte wechseln, aber das entscheiden andere Leute”. Der Zahlinger wahrt so noch seine geringen Chancen auf den Titel. Für den Berkheimer Sandro Cortese lief es nicht ganz so gut. Der Aprilia-Pilot wurde nur sechster und konnte seinen Ambitionen nicht gerecht werden. Cortese hat mit 107 Punkten in der Gesamtwertung keine Chancen mehr den Titel zu gewinnen.
In der WM-Wertung führt di Meglio mit 212 Punkten vor dem Italiener Simone Corsi (Aprilia/176) und Bradl (167).
Die deutschen Motorrad-Asse Stefan Bradl und Sandro Cortese stehen beim Grand Prix von Japan in Motegi in der ersten Startreihe. Der Zahlinger Bradl, der als WM-Vierter in der 125er-Klasse nur noch geringe Titelchancen hat, verpasste nur knapp die Pole Position und startet von Platz zwei aus ins Rennen. Der Berkheimer Cortese startet beim Rennen am Sonntag von Platz vier aus ins Rennen.
Der Aprilla-Pilot Bradl hat beste Aussichten auf einen Podiumsplatz und kann zusätzlich seine WM-Chancen so eventuell noch steigern. Schneller als Bradl war nur Spitzenreiter Mike de Meglio aus Frankreich. Bradl zeigte sich ein wenig enttäuscht: “Eigentlich wollte ich die Pole Position, es hat leider nicht geklappt. Es wäre durchaus mehr drin gewesen. Aber ich bin natürlich trotzdem zufrieden, mein Motorrad läuft super, wir haben wieder den besten Top-Speed”.
In den letzten Runden sei er noch mal richtig schnell gewesen, aber er musste einen Fahrer überholen und das habe Zeit gekostet. Ebenfalls aus der ersten Startreihe geht Sandro Cortese in Japan in das 14. von 17. Weltmeisterschafts-Rennen an den Start. Von den hinteren Startplätzen gehen Robin Lässer als 22. und der erst 15 Jahre alte Jonas Folger als 31. ins Rennen.
In der MotoGP-Klasse sicherte sich der Spanier Jorge Lorenzo auf Yamaha etwas überraschend die Pole vor dem Titelverteidiger und Ducati-Piloten Casey Stoner aus Australien und Ex-Weltmeister Nicky Hayden (Honda). Italiens Hoffnung Valentino Rossi auf Yamaha, der am Sonntag seinen achten WM-Titel feiern könnte, geht von Rang vier aus ins Rennen. Rossi würde der dritte Platz zum vorzeitigen WM-Triumph reichen.