Race of Champions 2009: Vettel will Revanche

      Kommentare deaktiviert für Race of Champions 2009: Vettel will Revanche

Beim Race of Champions treten die wichtigsten Gewinner der Motorsport-Saison 2009 gegeneinander an. Bemerkenswert sind die größtenteils rechts seriennahen Fahrzeuge, die den Piloten zu Verfügung stehen.

Sebastian Vettel will beim Race of Champions 2009 dem Formel 1-Weltmeister Jenson Button abhängen. Ob ihm das gelingt, was in der Königsklasse schon nicht klappte, wird man in wenigen Minuten sehen können. Die Piloten treten in Peking im Olympiastadion auf einem eigens dafür errichteten Kurs gegeneinander an. Das Race of Champions findet am Mittwoch um 13.00 – 16.00 Uhr MEZ statt.

Michael Schumacher holt mit Vettel den Nationencup

Das Race of Champions scheint für Vettel genauso wichtig wie die F1 zu sein, beachtet man den Elan, des sonst kaum weniger ambitioniert agierenden Rennwagen-Lenkers: Den Nationencup wollte er ebenfalls für sich und erreichte dieses Ziel gestern mit Erfolg: Teamkollege Michael Schumacher und Vettel holten den Titel zum dritten mal in Folge für Deutschland und schafften so den beabsichtigten Hattrick. Im Finale besiegte Altmeister Schumi sogar den amtierenden Formel-1-Champion Button auf dem 1,3 km langen Kurs, der nur zwei Fahrer im direkten Duell zulässt.

KTM Crossbow und Ford Focus beim ROC

Das Race of Champions basiert konzeptionell auf dem 1974 eingeführten International Race of Champions (IROC). Alle Teilnehmer, die vor allem der Nascar-Szene entstammten hatten das gleiche Fahrzeug, zunächst ein Porsche 911 RSR, danach folgten Chevrolet Camaro, Dodge Daytona, Dogde Avenger und schließlich Pontiac Firebird Trans Am. Das Feld des ab 1988 ausgetragene Race of Champions rekrutiert sich vor allem aus Formel 1, DTM und Rallye Piloten. Dieses Jahr stehen ihnen beim ROC der KTM Crossbow, ein 175 PS starker Buggy und ein Ford Focus mit 300 PS und Allradantrieb zur Verfügung.