Dass bei einer Rallye Automobile an ihre Grenzen gebracht werden ist allgemein bekannt. Zuverlässigkeit und Stabilität stellt auch die Schweden Rallye 2010 auf die Probe, die vom 12. bis zum 14. Februar ausgetragen wird.
Die Schweden Rallye 2010 wird zeigen, ob es nach Sebastien Loeb im Jahr 2004 in der 60-Jährigen Geschichte der Rennsport-Veranstaltung einem nicht aus einem skandinavischen Land stammenden Fahrer, die Rallye zu gewinnen.
Die Rallye Schweden mit der offiziellen Bezeichnung „Uddeholm Swedish Rally“ stellt ein Motorsport-Event dar, das jedes Jahr zu Beginn vom Februar in der schwedischen Provinz Värmland abgehalten wird. Sie ist neben der Rallye Norwegen das einzige Rennen in der WRC, das auf Schnee und/oder Eis stattfindet. Der Servicepark für die Rennwagen ist in Hagfors verortet, Start- und Ziel-Flagge werden in Karlstad geschwenkt. weiterlesen »
Stefan GP nennt sich ein ambitionierter Rennstall unter dem Kommando des Serben Zoran Stefanovic. Ihr Problem: Die Formel 1 2010 hat keinen Platz für sie.

Stefan GP wollen in die Königsklasse vom Rennsport, aber können nicht so recht – alle Plätze sind durch F1 Teams belegt, darunter auch viele Neueinsteiger. Die Formel 1-Rookies will sich Stefanovich zur Brust nehmen: Er verfügt über eben jenes Geld, was USF1 und Campos zur Zeit etwas Knapp wird. Hofft der Serbe auf die Möglichkeit, dass zumindest eines der beiden Teams doch nicht an den Start geht und seine Rennlizenz an ihn veräußern könnte. weiterlesen »
Markus Winkelhock begann seine Karriere im Rennsport relativ spät erst im Alter von 18 Jahren. Kart-Erfahrungen wie seine Kollegen hatte er nicht gesammelt, sondern eine Fotografenausbildung bei der Zeitschrift Auto, Motor und Sport“ absolviert.
Markus Winkelhock debütierte 1998 in der Formel König. Zwei Jahren Formel Renault folgte 2003 die Formel 3. Im Folgejahr trat er für Persson Motorsport mit einem Mercedes-Benz-AMG CLK in der DTM an, ging zu Saisonende aber wieder in den Monoposto zurück. Diesmal startete er in der stark motorisierten World Series-Kategorie der Formel Renault und wurde Gesamt-Dritter der Meisterschaft. 2006 heuerte Winkelhock als Testfahrer beim Formel-1-Team MF1 Racing an. Vier Mal hinterließ er an Freitagstrainings in den Midland-Boliden einen guten Eindruck. Dies bewegte den Midland-Nachfolger Spyker, den 1980 geborenen Stuttgarter auch 2007 als Testfahrer zu beschäftigen. weiterlesen »
Das neue Formel 1 Team USF1 hat sich mit Jose Maria Lopez einen kompetenten Piloten gesichert. Wer das andere Cockpit besetzt, ist bislang unklar.
USF1 ist eines der vier neuen F1-Teams, die in der Formel 1 2010 ihr Debüt geben. Den Posten vom Teamchef soll Ken Anderson übernehmen, und als Sportdirektor wird Peter Windsor gehandelt, die gleichzeitig die Gründer und Besitzer des Rennstalls darstellen und über lange Jahre Kenntnisse im Motorsport gesammelt haben. Campos Grand Prix, Virgin Racing und Lotus F1 Racing heißen die übrigen neuen Teams. USF1 ist das erste Formel-1-Team mit US-amerikanischer Lizenz seit Team Haas 1986. Der traditionsreiche Tuner Cosworth wird als Motorenlieferant fungieren und ist damit erstmals seit 2006 wieder in der Formel 1 vertreten. Den Rennwagen konstruiert US F1 in Eigenregie. weiterlesen »
Colin Edwards zog es stets zum Moto Grand-Prix-Sport. Nach zwei Superbike-WM-Titeln und zwei Vizemeisterschaften zwischen Jahren 1999 und 2002 klopften Kawasaki, Yamaha, Ducati und Aprilia bei ihm an.
Colin Edwards trat in der MotoGP Saison 2003 für Aprilia an, was sich angesichts der konkurrenzunfähigen Maschine als Fehlentscheidung herausstellte. Den Auftakt Motorrad-Grand Prix im japanischen Suzuka beendete der „Texas Tornado“ genannte Edwards auf dem sechsten Platz, doch blieb dies sein bestes Saisonergebnis. Die anderen Rennen schloss er mit Rängen zwischen zehn und 15 ab. Die Saison 2004 fuhr der am 27. Februar in Houston geborene Edwards für Honda im Gresini-Team mit dem Vize-Weltmeister Sete Gibernau, erzielte seine beiden ersten Podiumsplätze und wurde schließlich WM-Fünfter. weiterlesen »
Wie jedesmal nach tödlichen Unfällen im Motorsport erschallt der Ruf nach Sanktionen, besonders dann wenn Zuschauer betroffen waren. Nun ist auf der Rallye Dakar 2010 eine 28-jährige Argentinierin gestorben.
Rallye-Urgestein Walter Röhrl, meldete sich als dreifacher Weltmeister diesbezüglich zu Wort: Wie er der Zeitung „Welt“ mitteilte, werde ein Rallye „wie die Dakar wird nie 100 Prozent sicher sein können.“ Bereits in den 80er-Jahren wurde die wilde Rallye-Klasse der Gruppe B eingestellt, nachdem verheerende Unfälle und Tod von Henri Toivonen sowie dessen Beifahrer Sergio Cresto für Aufsehen gesorgt hatten. Auch hier waren diverse Zuschauer betroffen, die zu nah an der Straße standen oder sich über die wenigen Streckenbegrenzungen hinweg begaben.
Der tödlichen Unfall auf der Dakar 2010 geschah, als Mirco Schultis nach 75 Kilometern in der Prüfung mit seinem Desert Warrior von der Piste abkam und mit einer Zuschauergruppe kollidierte. Je nach Quelle stand diese auf einer nicht für Zuschauer freigegebenen Stelle oder beobachtete den Rallye-Sport von einem Grundstück aus. Vier weitere Menschen trugen bei dem Unfall teilweise schwere Verletzungen davon. Die Frau ist mittlerweile der 59. Todesfall der Rallye Dakar seit deren Debüt im Jahr 1978. Schultis gab danach schockiert auf, wie ein Sprecher in Südamerika betonte, wurde er aber nicht disqualifiziert. Zur „Welt“ sagte der 62-Jährige Röhrl: „Es gibt schon genug Verbote auf der Welt. Man kann aber nur hoffen, dass die Veranstalter der Rallye Dakar die richtigen Lehren aus diesem Unfall ziehen.“
Zu einem Rallye-Verbot oder einem Ausstieg der Automobil-Hersteller erklärte Röhrl gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Dann müssten sich die Hersteller auch nach der Verantwortung für Tote im Straßenverkehr fragen - und dürften keine Autos mehr verkaufen, weil man damit einen Menschen töten kann.“ Der Welt bekundete er die Sinnlosigkeit eines solchen Verbotes: „Überall dort, wo Autos auf ungesicherten Straßen mit hoher Geschwindigkeit an Zuschauern vorbei fahren, sind Zusammenstöße nur eine Frage der Zeit. Alles andere ist illusorisch.“ Doch Sicherungen wie bei Formel 1 oder Nascar sind nicht zu realisieren.
Seit dem 1. Januar sitzt Giniel de Villiers wieder am Steuer seines Race-Touareg. Sein Job: auf der 32. Rallye Dakar seinen Vorjahres-Titel verteidigen. Wie im letzten Jahr leistet Beifahrer Dirk von Zitzewitz Gesellschaft und fungiert als Navigator.
Kaum ist das Michael Schumacher Comeback in die Formel 1 sicher, bringt sich auch der kleine, erheblich erfolglosere Bruder mit Rückkehr-Vorstellungen ins Gespräch.

Muss Ralf Schumacher Formel 1-Rennwagen wieder ohne rechten Erfolg vor sich hin pilotieren? Ist denn das nötig? Ist ein Kart Schumacher-tauglicher? So lautet die Mehrheit der Foren-User zu diesem Thema.
Wie Schumi II dem Boulevardblatt „Bild“ mitteilte, steht einem Comeback seinerseits nichts entgegen, wenn die Konditionen stimmen: „Ich merke, wie sehr das Feuer für die Formel 1 wieder in mir brennt“. weiterlesen »
Nach einigem Hängen und Würgen hat es die F geschafft, die Termine für den Moto GP Rennkalender 2010 festzulegen. Besonders wichtig für die deutschen Fans: der Sachsenring ist natürlich wieder mit dabei.

Nun steht der Moto GP Rennkalender 2010: Nachdem die Formel 1-Planung die Streckenbelegung für die Moto-GP Serie behinderte, konnten jetzt alle Überschneidungen ausgeräumt werden. Die MotoGP-Tickets sind weiterhin über die bekannten Vorverkaufsstellen zu beziehen. Wer keine mehr bekommt oder zeitlich verhindert ist, nimmt die Motorrad WM 2010 eben am Fernseher wahr. weiterlesen »
Geht Ferrari-Mann Michael Schumacher für die Formel 1-Saison 2010 ins Cockpit bei Mercedes Grand Prix? Der Aspirant Nick Heidfeld bangt jedenfalls schon.

Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali hat wie Konzernchef Luca di Montezemolo nichts gegen einen Wechsel nach Stuttgart. Auch Bernie Ecclestone befürwortete den Wechsel entschlossen. Viele Fans sehen das ähnlich, bringen den genialen Teamchef Ross Brawn als weiteres Argument. Zudem werden die italienschen Medien in ihrer Wankelmütigkeit kritisert: Kaum siegte Schumi nicht, wurden schwere Geschütze aufgefahren. Dass Michael Schumacher die Formel 1 live bereichert, ist für Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug zudem eine finanzielle Sache: Der Werbeeffekt in Milliardenhöhe kostet den Stern lediglich sieben Millionen Euro im Jahr. weiterlesen »