Fast-Vizeweltmeister McLaren-Mercedes enthüllte heute in Stuttgart den neuen Boliden. Im Gegensatz zum Klassenprimus Ferrari wurde an dem neuen Mercedes optisch kaum etwas verändert. Die Verantwortlichen des Teams haben aus der Vergangenheit gelernt und verzichteten dieses Jahr auf eine pompöse Show.
Verglichen zum letztjährigen Auftritt in Valencia, wirkte die Vorstellung heute fast wie eine dörfliche Aufführung einer Grundschulklasse. Die Mannen um Ron Dennis und Norbert Haug scheinen sich diese Saison auf das wirklich Wichtige zu besinnen und wollen vor allem einen schnellen Rennwagen auf die Piste bringen. weiterlesen »
Als erstes aller Formel1-Teams stellte Ferrari gestern seinen neuen Boliden für die Saison 2008 vor. Er trägt den schlichten Namen “F2008″ und soll den Titel natürlich wieder nach Maranello holen. Heute wird er das erste Mal auf der hauseigenen Teststrecke in Maranello getestet.
Zahlreiche Erneuerungen sind ihm auf Anhieb anzusehen, die meissten wurden auf Grund des neuen Reglements getätigt. Für den Beobachter sind die neuen Aerodynamikteile am auffälligsten. Angefangen von der sehr auffälligen Nase, über zahlreiche Seitenanbauten bis zum Heckspoiler, springen die Veränderungen dem aufmerksamen Beobachter sofort ins Auge.
Eine nicht sichtbare, aber dafür umso mehr herausfordernde Neuerung, ist die Einführung des elektronischen Sytems SECU ( Standart Electronic Control Unit ). Dieses von McLaren entworfene System ersetzt die elektronische Traktionskontrolle, das Startsystem und die Motorbremse. Somit sehen die Fans ab der neuen Saison, wer wirklich am besten vom Start weg kommt, ohne etwaige elektronische Helferlein. Das wird spannend zu sehen sein, da sich die Fahrer erst daran gewöhnen müssen.
Eine weitere Regeländerung betrifft das Getriebe. Alle Formel1-Rennwagen müssen nun vier Grand-Prix-Rennen in Folge aushalten. Das hört sich zunächst nicht besonders an, doch wenn man bedenkt, dass die Motoren nur zwei Rennen aushalten müssen, ist das schon ein riesiger Schritt für die Formel1.
Ferner werden die Fahrer durch einen höheren Seitenschutz um den Helm geschützt. Das soll das Fehlen der elektronischen Helfer in Sache Sicherheit wieder ausbügeln. Denn bei einem Regenrennen mit einem Formel1-Wagen ohne Traktionskontrolle durch die Kurven zu jagen, beihaltet mit Sicherheit ein deutlich größeres Sicherheitsrisiko, als es bisher der Fall war.
Alle Teams haben ihre Cockpits belegt, bis auf Force India, die haben noch eines zu vergeben. Fest steht nur, dass es nicht Ralf Schumacher wird.
Kimi Raikkönen und Felipe Massa gehen mit den Nummern eins und zwei auf ihrer Motorhaube beziehungsweise Nase ins Rennen. Das “alt-eingesessene Duo” wird wie auch in der Vorsaison auf die Jagd nach Punkten gehen, einziger Unterschied werden die Nummern auf ihren Rennboliden sein, denn die ersten beiden Nummern gingen letztes Jahr an den damaligen Weltmeister Fernando Alonso und seinen Teamkollegen Lewis Hamilton. weiterlesen »
Ralf Schumacher wird in der nächsten Saison definitiv kein Cockpit in der Königsklasse des Motorsports besetzen. Wird er die Rennfahrer-Helm auch für immer an den Nagel hängen oder wird es doch nur ein Sabbatjahr?
Nach zehn Jahren in der Formel1, scheint für Ralf Schumachers Karriere nun doch ein vorläufiges Ende gekommen zu sein und zwar kein schönes. Noch vor einigen Monaten ließ er verlauten, dass er nächste Saison „definitiv in einem Cockpit sitzen“ würde. Doch selbst bei Testfahrten für das wohl schlechteste Team der Formel1 - Circuit, Force India, konnte der Kerpener nicht überzeugen und verkündete nach seinem letzten Testtag:„Es kann sein, dass das heute meine letzte Fahrt in einem Formel-1-Wagen war.“
Ob dies jedoch die letzte Fahrt vor einer Pause oder vor seinem endgültigen Karriereende war, führte der sechsmalige Grand-Prix-Gewinner nicht weiter aus. Er dürfte wohl selbst am meisten von sich enttäuscht sein und braucht jetzt Bedenkzeit. Leicht war es für Schumi II wohl nie, er spielte immer die zweite Geige hinter dem wohl besten Formel1-Fahrer und seinen Bruder Michael Schumacher. Er schaffte es nie wirklich, aus dem Schatten seines Bruders auszubrechen, selbst dann nicht, als der wahre Schumi seine Karriere beendete.
Nun, exakt eine Saison nach dem Karriereende seines großen Bruders aufhören zu müssen, geht Schumi II sicherlich gegen den Strich, zumal er öffentlich Interesse an einem Cockpit-Platz bei McLaren oder Williams bekundete. Wenn es nach Schumi II ginge, würde er wohl nächste Saison noch einmal angreifen wollen, aber auch nur dann, wenn er in einem konkurrenzfähigem Auto sitzen würde. Doch genau ein solches Angebot dürfte bei der Masse an qualitativ hochwertigen Fahrern nicht auf den 32-Jährigen warten.
Nürburgring statt Tour de France? Spekulationen zu Folge soll der Telekomkonzern an einem Einstieg in die Formel1 interessiert sein. Die Frage ist nun mit welchem Team der Bonner Konzern zusammenarbeiten will.
Für die Telekom kommt nichts anderes als eines der besten Teams der Königsklasse in Frage. Da haben wir den Weltmeister in den Kategorien Fahrer- als auch Teamwertung Ferrari im Angebot. Doch die Ferraristi haben wohl kaum mehr Platz für Großsponsoren auf ihrem Boliden und können sich vor Sponsorenanfragen eh kaum retten. weiterlesen »
Die turbulente Saison 2007 liegt nun schon eine Weile hinter uns. Mit genügend Abstand und so kurz vor den besinnlichen Weihnachtstagen lässt sich gut ein Resümee ziehen.
Die Enttäuschung der Saison war wohl für die meisten deutschen Formel1-Fans Ralf Schumacher. Er konnte fast die ganze Saison über im Toyota nur hinterherfahren und nun sieht es so aus, als würde sich der Kerpener sang- und klanglos von der Formel1-Bühne verabschieden oder für ein Team namens Force India fahren.
Die Überraschung der Saison war wohl zweifelsfrei Lewis Hamilton. Er hat als bester Rookie aller Zeiten Legenden wie Michael Schumacher, Ayrton Senna, Alain Prost und viele viele Andere weit hinter sich gelassen.
Doch erst die nächste Saison wird sich zeigen, wie gut Hamilton wirklich ist. Für seine riskanten und dadurch schnellen Rennen wurde er hoch gelobt. Nun wird sich herausstellen, wie nervenstark Lewis wirklich ist. Denn nächste Saison ist er nicht nur kein Rookie mehr, sondern die Nummer Eins eines der ambitioniertesten Teams des Formel1-Zirkusses. Damit verbunden ist ein großer Druck, denn es lastet viel auf den schmalen Schultern des Briten. Eine ganze Nation und viele Fans eines renommierten Teams der Königsklasse des Motorsports erwarten den Weltmeistertitel von dem 22-jährigem.
Am meissten genervt hat die Fans wohl der Knatsch um die Spionageaffäre. Nun hoffentlich endgültig beendet, hoffen wir, nächstes Jahr eine faire und sportliche Weltmeisterschaft zu erleben und so wenig wie möglich vom legendärem “grünen Tisch” zu hören.
Der Spanier äußerte sich zu seinen Zielen nächste Saison und verriet noch ein bisschen darüber hinaus.
Alonsos Angaben zufolge wird Renault nächstes Jahr nicht um den Titel mitfahren können. Ist das nur “Tiefstapelei” oder schätzt Alonso die neue Situation bei seinem alten Team richtig ein?
Tatsache ist, dass Renault letztes Jahr ohne Alonso nur hinterherfahren konnte und das hatte sicherlich nicht nur etwas mit dem Weggang des Doppelweltmeisters zu tun. weiterlesen »
Die letzte Anhörung, die für Mitte Februar angesetzt war, wurde von der FIA abgesagt. Somit hat das Theater endlich ein Ende.Max Mosley, der FIA-Präsident, bat das World Motor Sport Council auf Grund der Entschuldigung aus den Reihen des Teams McLaren-Mercedes, die Anhörung abzusagen und von weiteren Maßnahmen gegen das Team um Teamchef Ron Dennis abzusehen.
Die Anhörung wurde wegen des Verdachtes angesetzt, McLaren hätte in die Entwicklung seines neuen Boliden “geistiges Eigentum” der Scuderia Ferrari weiterentwickelt. Diese Anschuldigung beruht darauf, dass erwiesenermaßen im letztjährigen Wagen Informationen von Ferrari genutzt wurden, um diesen zu verbessern. Und diese Teile nun selber weiterzuentwickeln, wäre ja nun wiederum keine eigene Kreation. weiterlesen »
Michael Schumacher tauschte bei einer Stippvisite in Coburg mal eben den Platz mit dem Taxifahrer - wohl mit Folgen für den siebenfachen Weltmeister.
Das Michael Schumacher letzten Samstag Nachmittag in Coburg mal eben mit dem Taxifahrer die Plätze tauschte, dürfte so ziemlich jeder Motorsportinteressierte mitbekommen haben. Nun die Folgen: Diese Fahrt könnte ein rechtliches Nachspiel für Schumi haben. Die Polizeidirektion in Coburg untersucht nun mögliche Verkehrsverstöße, die Michael Schumacher begangen haben soll. weiterlesen »
Sehen wir dieses Szenario demnächst öfter?Kovalainen und Hamilton zusammen auf dem Treppchen.
Heikki Kovalainen ersetzt den in Ungnaden gefallenen Fernando Alonso und wird die Nummer zwei im Team, neben Lewis Hamilton.
Die Würfel sind gefallen, McLaren-Mercedes hat als letztes Top-Team seine Stammfahrer für die nächste Saison bekanntgegeben. Heikki Kovalainen, der 26jährige Finne tritt in große Fußstapfen.
Nicht Wenige werden sich an den letzen Finnen bei Mercedes erinnern, der gelichzeitig den letzten Weltmeistertitel für das britsich-deutsche Team holte - Mika Häkkinen. Doch so hohe Erwartungen dürfte auf Kovalainen wohl nicht treffen, denn er soll eine gute Nummer zwei neben Hamilton sein. weiterlesen »