«Nichts Neues» bei Wehrlein nach heftigem Crash in Monaco

Hinwil – Über den Zustand von Pascal Wehrlein nach seinem Unfall beim Formel-1-Klassiker in Monte Carlo «gibt es derzeit nichts Neues». Das sagte ein Sprecher des Schweizer Sauber-Rennstalls rund anderthalb Wochen vor dem Großen Preis von Kanada in Montréal.

Wehrlein war bei dem Crash, den Routinier Jenson Button im McLaren-Honda kurz vor Schluss verursacht hatte, kopfüber in die Seitenstapel gekracht. «Ja, ich spüre was», hatte er danach dem TV-Sender RTL gesagt. Er sei wieder mit dem Kopf aufgekommen.

Das Problem: Ende Januar hatte sich Wehrlein bei einem Unfall beim Race of Champions an der Wirbelsäule verletzt. Dabei brach er sich nach eigenen Angaben drei Wirbel. Es habe sich um Kompressionsfrakturen in der Brustwirbelsäule gehandelt, sagte er bei seiner Rückkehr ins Formel-1-Cockpit in Bahrain. Zwei weitere Wirbel seien gestaucht gewesen.

Wegen der Verletzungen hatte Wehrlein die ersten beiden Saisonrennen aussetzen müssen. Für ihn war der Italiener Antonio Giovinazzi zum Einsatz gekommen.

Wehrlein bestreitet sein zweites Jahr in der Königsklasse des Motorsports. Der Mercedes-Nachwuchsfahrer und ehemalige DTM-Champion war vor dieser Saison vom Manor-Team zu Sauber gewechselt und hat beim Spanien-Grand-Prix in dieser Saison mit Platz acht sein bisher bestes Resultat eingefahren.

Fotocredits: Pavel Golovkin
(dpa)

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