Neues Qualifying für die Formel 1?

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Die Vereinigung der Formel -1-Teams FOTA hat eine Änderung des Qualifyings angeregt. Dem Vorschlag nach soll es zwei Sessions geben, die das Qualifyings um einiges spannender machen würden. Der Clou: Die Pole Position soll mit einem WM-Punkt belohnt werden.

Es tut sich was in der Formel 1. Ob Bernie Ecclestone, diverse Teamchesfs oder die Vereinigung der Formel-1-Teams FOTA – alle wollen die Königsklasse attraktiver gestalten und das von Grund auf. Nicht nur die Punkte-, oder wie Ecclestone es will, Medaillenvergabe, auch das Qualifying wird modernisiert. Die FOTA möchte eine zweigeteilte Session durchsetzen, in der alle Teams mit derselben Spritmenge an den Start gehen. Jede Runde soll dann der langsamste Fahrer ausscheiden. Die letzten sechs Piloten fahren in einem Stechen die Pole Position aus. Der Sieger erhält einen zusätzlichen WM-Punkt – ob zur Medaille oder zu den WM-Punkten.

Seit 2006 ist das Qualifying vielen Zuschauern zu undurchschaulich. Transparenz würde man durch die Neuerung zwar erreichen, aber zu welchem Preis? Man nimmt den Teams jegliche taktische Maßnahme weg. Es ist natürlich schön, denjenigen ganz vorne zusehen, der auch wirklich der schnellste ist, doch um das zu erreichen, hätte man auch Einheitsmotoren einführen können. Wo bleibt der Team-Aspekt da noch? Eine Teamwertung kann man so grundlegend ausschließen. Mehr Spannung ist sicherlich förderlich für die Formel 1, aber man sollte schon etwas Platz für die Taktick lassen.

So ist der Profi-Sport nun mal. Egal ob Formel 1, Fußball oder Tennis. Hinter jedem  Piloten oder Spieler steht ein komplettes Team, das darum kämpft stetig besser zu werden. Wer der beste ist, entscheidet sich nicht nur durch die schnellste Runde, den besten Schuss oder den präzisesten Schlag.