Navigationssysteme

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Die Navigationssysteme haben die Autoatlanten schon fast verdrängt und werden es wohl auch noch schaffen. Navigationssysteme sind kleine Computer, die sozusagen die ganze Welt in sich haben. Der Autofahrer nutzt sie hauptsächlich, um seine Routen zu planen und sicher ans Ziel geführt zu werden. Navigationssysteme kommen aber nicht nur auf Straßen zum Einsatz. Überall dort, wo eine genaue Positionsbestimmung erforderlich ist und wo eine Route berechnet werden muss, sind Navigationssysteme unentbehrlich.

Geschichte der Navigationssysteme

Navigationssysteme sind bereits seit dem 2. Weltkrieg bekannt. Damals wurden sie in Kampfflugzeugen eingesetzt. Von 1968 bis 1997 wurde das Navigationssystem Omega für die maritime Navigation weltweit genutzt. Die modernen Navigationssysteme nutzen zumeist GPS, ein amerikanisches Satellitennavigationssystem.

Die Geschichte der Navigationssysteme für das Auto beginnt im Jahre 1981. Damals brachte Honda das erste Navigationssystem für Autos auf den Markt. Bis die Navigationssysteme serienmäßig in Autos eingebaut wurden, vergingen allerdings noch 13 Jahre. Ab da stattete BMW seinen 7er mit einem Navigationssystem ab Werk aus.

Die modernen Techniken der Navis

Die modernen Navigationssysteme sind wahre Alleskönner. Das Berechnen einer Route stellt für ein Navigationssystem selbstverständlich kein Problem dar. Hier ist lediglich ein Kriterium, wie lange es dafür benötigt. Seit einigen Jahren gehört TMC bzw. TMCpro zum Standard bei Navigationssystemen. Diese Eigenschaft macht es möglich, einen Stau weiträumig zu umfahren. Das Navigationssystem erkennt bereits den Stau im Vorfeld und berechnet eine alternative Route. Dazu wird die voraussichtliche Ankunftszeit durch die Stauumfahrung ebenfalls aktualisiert. Nunmehr kann man sich entscheiden, ob man den Stau umfahren möchte oder ob man sich lieber in den Stau stellen will. Das TMC arbeitet selbstständig. Es schlägt erst eine Umfahrung vor, wird dadurch eine Zeitersparnis erreicht.

Die Navigationssysteme eignen sich hervorragend zum Einholen von Informationen. Dies betrifft nicht nur das Fahren vom Start- zum Zielpunkt. Routen, die man häufig fährt, können beispielsweise eingespeichert werden und stehen mit nur einem Fingertipp zur Verfügung. Sucht man eine Tankstelle oder einen Geldautomaten, kann man sich ebenfalls auf sein Navigationsgerät verlassen. Fährt man eine längere Strecke und hat plötzlich Lust, eine Kirche oder ein Museum zu besichtigen, bieten viele Navigationssysteme den Punkt Points of Interest. Darunter verbergen sich neben den bereits genannten Sehenswürdigkeiten weiterhin Restaurants, Raststätten oder Hotels.

Multimedia Navigationssysteme

In Zeiten von Multimedia sind natürlich auch Navigationssysteme multimedial. Die Hersteller haben ihre Geräte mit verschiedenen Fähigkeiten ausgestattet. Manche Navigationssysteme lassen sich als MP3-Player nutzen, mit den nächsten kann man Bilder betrachten und teure Systeme eignen sich sogar als DVD-Player.

Damit von den Navigationssystemen weniger Ablenkung durch das Bedienen ausgeht, setzen viele Hersteller inzwischen auf Sprachsteuerung. Die Ausgabe der Informationen erfolgt ebenfalls in Ton und zusätzlich auf dem Bildschirm. Bei der Anzeige auf dem Bildschirm gibt es verschiedene Arten. Die meisten Geräte schalten selbstständig in den Nachtmodus um.

Ist man auf der Suche nach einem Navigationssystem für Fußgänger, so wird man gleichfalls auf geeignete Modelle stoßen. Außerdem gibt es Navigationssysteme für Segler, Wanderer und Fahrradfahrer. Inzwischen gibt es gleichfalls eine Reihe von Handys, die über ein integriertes Navigationssystem verfügen. Sie sind vor allem für Fußgänger und Fahrradfahrer bestens geeignet. Autofahrer finden die größte Auswahl an Navigationsgeräten vor. Sie haben die Qual der Wahl und sollten vor dem Kauf genauestens festlegen, was ihr Navigationssystem können muss.

Bildquelle: Schlierner – Fotolia.com

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