Am kommenden Wochenende wird der zweite MotoGP im andalusischen Jerez ausgetragen. Seit 1987 werden auf der spanischen Traditionsstrecke Rennen gefahren. Hier eine kleine Vorstellung der Schleife, auf der letztes Jahr der Italiener Valentino Rossi gewann und sein Teamkollege Jorge Lorenzo zuhause ist.
Im Jahre 1986 wurde die Rennstrecke im Hinterland Andalusiens erbaut. Ein Jahr später wurde dort der erste Grand Prix ausgetragen. Bekannt ist das in einer Senke liegende Stadt auch durch seinen Sherry und Brandy. Jerez ist in eine traumhafte Umgebung eingebettet, wo die Fahrer dauerhaft gutes Wetter vorfinden. Bei den jährlichen Grand Prix’s finden ungefähr 250.000 Zuschauer den Weg zum Gran Premio de Espana. Die Teams fühlen sich in Jerez sehr wohl, so dass sie dort auch regelmäßig Tests durchführen.
Der 250ccm-Weltmeister Lorenzo, der beim Saisonauftakt in Katar auf seiner Yamaha Zweiter wurde, freut sich auf das Rennen in seiner spanischen Heimat. „Für mich ist es eine besondere Strecke. Hier habe ich mein aller erstes Rennen bestritten und das erste Mal meine „Lorenzo’s Land“-Flagge in den Boden gerammt“, sagte MotoGP-Neuling zu der Schleife, wo er in den letzten beiden Jahren in der 250er-Klasse souverän gewann.