Moto GP:Daniel Pedrosa – Benzin im Blut

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Dani Pedrosa absolviert eine Karriere wie im Bilderbuch, derzeit ist der Spanier nach einem Crash in Katar verletzt.

Pedrosa wurde 1985 in der Nähe von Barcelona geboren. Schon früh interessierte er sich für Motorsport und  stieg 1999 bei der Honda -Movistar – Activa ein. Schnell wurde klar, dass Daniel Pedrosa mehr war als nur ein Junge der gerne Motorrad fährt.

2001 erkämpfte er sich seinen Platz unter den ersten Drei im Grand Prix von Portugal, bei der 125er GP, mit 2o war er bereits dreimaliger Weltmeister bei den 250er-Maschinen. Den ersten Sieg davon erfuhr er sich 2004 im Alter von 19 Jahren, früher als sein großer Konkurrent Rossi.

Seit 2006 mischt Dani Pedrosa eine Klasse höher in der MotoGP mit. 2007 wurde er sogar Vizeweltmeister mit Honda vor Valentino Rossi. Pedrosas großer Vorteil ist die unheimliche Geschwindigkeit, die er während des gesamten Rennens halten kann. Nur wenige schaffen es überhaupt an ihm dran zu bleiben.

Seit dem letzten Jahr hatte Pedrosa öfter mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ein schwerer Crash beim Grand Prix auf dem Sachsenring bescherte ihm mehrere Knochenbrüche, dem folgte später eine schwere Knieverletzung, weshalb es fraglich wurde, ob er überhaupt noch an dem weiteren Kampf um den Weltmeistertitel teilnehmen konnte.

Es wurde der dritte Platz in der Gesamtwertung, gerade wegen der Crashs eine herausragende Leistung. Wenig später brach er sich aber bei einem Unfall im Training beide Knöchel.

In diesem Jahr wollte Dani Pedrosa wieder angreifen, doch sein Sturz beim Rennen in Katar, blieb ebenfalls nicht ohne Folgen. Eine Verletzung am Ellenbogen und wiederum an den Knien erforderte mehrere chirurgische Eingriffe, dennoch ist Pedrosa zuversichtlich demnächst wieder starten zu können.

Mit 29 Grand-Prix-Siegen hat Daniel Pedrosa für sein Alter schon ordentlich Boden gut gemacht. Sollte ihn das Pech nicht weiter verfolgen, kann man sich sicherlich weiter auf spannende Rennen zwischen Rossi und Pedrosa freuen.