Leichtauto für Jugendliche

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Leichtauto für Jugendliche

Jobben, ein Praktikum oder ein soziales Jahr? Ob Hauptschulabschluss, mittlere Reife oder Abitur: Nach der Schule wissen viele Jugendliche nicht gleich, was sie beruflich machen wollen. Bis die richtige Lehrstelle oder der passende Studienplatz gefunden sind, wird oft vieles ausprobiert. Problematisch gestaltet sich die neue Freiheit – und auch der spätere Alltag in der Ausbildung -, wenn die Mädchen und Jungen noch keine 18 Jahre alt sind und auf den Fahrdienst der Eltern oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Mehr Unabhängigkeit verschafft den Jugendlichen beispielsweise ein Microcar.

Leichtautos liegen im Trend

An das Steuer eines solchen Leichtautos dürfen die jungen Leute schon mit 16 Jahren. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist das Lenken der Fahrzeuge sogar bereits mit 15 Jahren erlaubt – einzige Voraussetzung ist ein Führerschein der Klasse AM, ein Traktorführerschein oder ein Zweiradführerschein. In anderen europäischen Ländern wie Italien und Spanien oder den skandinavischen Ländern sind die pfiffigen Wagen, die sich optisch kaum von einem richtigen Kleinwagen unterscheiden, bereits weit verbreitet. Aber auch in Deutschland sieht man immer mehr der Mini-Fahrzeuge, die bis zu 45 Stundenkilometer schnell fahren können, auf den Straßen. „2015 wurden 30 Prozent mehr Microcars verkauft als im Jahr zuvor“, weiß Hardy Dupont vom Anbieter Ligier Group. Über die verschiedenen Modelle kann man sich beispielsweise unter www.16mobil.de informieren.

Günstig im Unterhalt

Ausschlaggebend für den Kauf seien oft, so Dupont, die günstigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten: Der „Dué Initial“ etwa sei bereits ab 8.490 Euro erhältlich, die Versicherung koste ab 69 Euro im Jahr und Kfz-Steuern fielen keine an. Auch die Sicherheit spielt für viele Eltern eine wichtige Rolle: „Der Nachwuchs ist in einem Leichtauto sicherer und bequemer unterwegs als mit einem Moped“, erklärt Hardy Dupont. (djd)

 

Fotoquelle: djd/Ligier Group Deutschland GmbH