Kawasaki steigt aus MotoGP-Klasse aus

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Der japanische Motorrad-Hersteller Kawasaki beendet wegen der Welt-Wirtschaftskrise mit sofortiger Wirkung sein Engagement in der „Königsklasse“ MotoGP.

Das japanische Unternehmen sagte zum Ausstieg: „Infolge der Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise müssen wir unsere Geschäftsstrukturen neu bewerten.“ Die weiteren Motorrad-Hersteller Honda, Yamaha und Suzuki werden aber vorerst in der „Königsklasse“ bleiben.

Die Piloten John Hopkins, Jamie Hacking und Anthony West stehen nun ohne Team da. Auch der jüngste 250-ccm-Weltmeister der Motorrad-Geschichte, Marco Melandri, muss sich nach einem neuen Arbeitgeber umschauen. Der Italiener kündigte wegen einer schlechten Saison seinen Vertrag mit Ducati frühzeitig und wollte bei Kawasaki einen Neuanfang wagen.

Mit Kawasaki hat nun der vierte japanische Hersteller sein Motorsport-Engagement zurückgeschraubt. Honda verkündete Anfang Dezember seinen Ausstieg aus der Formel 1. Subaru und Suzuki erklärten kurz darauf ihren Ausstieg aus der Rallye der WRC-Serie aus.

Kawasaki ist ab der kommenden Saison nicht mehr dabei:

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