Indy 500 – Wahnsinns-Crash kurz vor Schluss

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Der Klassiker Indy 500 wurde überschattet von einem Wahnsinns-Crash des Engländers Mike Conway kurz vor Schluss des Rennens. Den Sieg holte Dario Franchitti, bester Rookie wurde Simona de Silvestro.

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Das Indianapolis 500 ist ein Klassiker im Motorsport. Alljährlich stellt das älteste und traditionsreichste Rundstrecken-Autorennen der Welt den Höhepunkt der amerikanischen Rennserie dar. Bereits seit dem 30. Mai 1911 findet das Indy 500 statt, bei der genau 200 Runden, also 500 Meilen oder 804,5 Kilometer an Renndistanz zurückgelegt werden müssen.

Indy 500 überschattet von Crash

Kurz vor Schluss, in der vorletzten Runde, entbrannte zwischen dem Engländer Mike Conway und dem Auto von Ryan Hunter-Reay der Kampf um Platz drei, bei dem Conway das Nachsehen hatte. Während eines Überholversuchs des Engländers, touchierte er seinen Gegner, hob samt Auto ab und krachte mit Fullspeed an die Außenwand. Vom Auto blieb nur noch die Sicherheitszelle übrig. Conway wurde anschließend ins Krankenhaus geflogen, er zog sich eine Beinverletzung zu.

Franchitti gewinnt Indy 500

Den Sieg sicherte sich während einer Safety-Car-Phase und entsprechendem Überholverbot der Schotte Dario Franchitti vom Team Chip Ganassi. Mit 0,1536 Sekunden Rückstand landete Dan Wheldon (UK) auf Platz Zwei, gefolgt von Marco Andretti (USA). Franchitti konnte bereits 2007 das Indy 500 gewinnen.

Schnellste der vier Frauen war Danica Patrick (USA) als Sechste vor der Schweizerin Simona Silvestero (14.), Ana Beatriz (Brasilien/21.) und Sarah Fisher (USA/26.). Franchitti gewann 2,75 Millionen Dollar Preisgeld, Simona de Silvestero wurde zum Rookie of the Year gekürt und kassierte neben der Trophäe ein Preisgeld von 25.000 Dollar. Insgesamt war der Preispool 13,59 Millionen Dollar schwer.