GP Türkei: Kovalainen zuversichtlich

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Der Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen sieht große Chancen, nach seinem schweren Unfall beim Grand Prix von Spanien in Barcelona dieses Wochenende beim bevorstehenden Rennen in der Türkei wieder an den Start gehen zu können. 

Gleich einen Tag nach seinem Unfall auf dem Circuit de Catalunya konnte Kovalainen das Krankenhaus wieder verlassen. Wenig später ließ sich der Finne in seiner Heimat von Teamarzt Aki Hintsa behandeln. „Ich fühle mich gut, der Nacken ist nicht mehr steif und ich absolviere mein normales Training“, meinte der 26-Jährige, bei dem beim Horror-Crash ein Glücksengel mit im Cockpit gesessen haben muss.

Bilder vom Unfall:

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Der Geschäftsleiter von McLaren-Mercedes, Martin Whitmarsh, will aber hundert Prozent sicher sein, dass sein Schützling topfit ist und keine bleibenden Schäden davonträgt, bevor ihn das Team wieder auf die Rennstrecke lässt. Bevor der Mercedes-Pilot nach Istanbul aufbricht, soll von Kovalainen noch ein neurologisches Gutachten bei den FIA-Ärzten vorgelegt werden.

Bevor sich der Finne beim freien Training am Freitag in seinen Boliden setzten darf, muss er noch verschiedene Reaktions- und Koordinationstests ablegen. „Dies ist das normale Vorgehen der FIA-Ärzte“, erläuterte Whitmarsh. Bis zu diesen Tests gehen der Rennstall und der Fahrer von einem Start beim Großen Preis von der Türkei aus. Halten die Ärzte aber einen Start von Kovalainen für bedenklich, käme der spanische Testpilot Pedro de la Rosa im McLaren-Boliden zum Zuge.