GP Europa: Läuft Massa seinem Team-Kollegen den Rang ab?

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Trotz seiner letzten vier Grand-Prix-Siege in der Formel 1 hat Felipe Massa nicht den Kontakt zum Boden verloren. Auch an eine Änderung in der Hierarchie bei der Scuderia glaubt der Brasilianer nicht.

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Nach seinem letzten Sieg bei der Premiere des Hafen-Rennens von Valencia und der guten Platzierung in der WM-Wertung mit fünf Punkten Rückstand auf den Führenden Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes, 70 Punkte) sieht er sich nicht als die neue Nummer eins bei Ferrari. „Nein. Aber habe eine sehr gute Position. Die Leute vertrauen mir zu hundert Prozent. Ich bekomme alles, was ich brauche. Das ist der richtige Weg“, erklärte er in einem Interview mit der FAZ.

Aber im Visier hat der Brasilianer die Krone schon: „Ich bekomme vom Team die notwendige Unterstützung. Und Ferrari kriegt von mir, was nötig ist.“ Seit seinem Formel 1-Debüt 2002, ist der neunfache Grand-Prix-Sieger zum Titel-Aspiranten gereift. 24 Podiumsplätze im Ferrari seit 2006 kann Massa nachweisen. „Ich bin unterschätzt worden in den vergangenen Jahren. Aber das kümmert mich nicht. Ich weiß, was ich erreichen kann und was ich erreichen will“, meinte der Ferrari-Pilot selbstbewusst.

Zu seinem Teamkollegen Räikkönen, der in diesem Jahr des öfteren schwächelte, sagte er abschließend: „Kimi ist sehr schnell, aber ich bin es auch. Letztes Jahr habe ich ihn auch schon öfter im Qualifying geschlagen als er mich. Aber die Leute vergessen schnell. Ich denke, wir werden bis zum Ende um den Titel kämpfen.“