Gebrauchtwagen selber lackieren Teil 2 – Lack mit der Sprühdose auftragen

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Nach dem Abschleifen kommt das Lackieren des Gebrauchtwagens, in Teil 2 unserer Miniserie arbeiten wir mit der Sprühdose.

Nachdem der selbst zu lackierende Wagen ordentlich abgeklebt und abgeschliffen und sich nochmals in Erinnerung gerufen wurde, dass aller Anfang schwer ist, geht es nun ans eigentliche Auftragen von Lack und Farbe. Die erste Möglichkeit besteht darin, Teile des Autos mit der Sprühdose zu verschönern. Doch bevor das passiert, muss erst der Untergrund ordentlich bearbeitet werden.

Der Untergrund, auf den mit Dose lackiert werden soll, muss zuallererst fest sein. Außerdem trocken. Glatt sowieso, deswegen haben wir in Schritt 1 geschliffen. Staub sollte auf keinen Fall in der Nähe sein, das sieht man nachher. Zu guter Letzt wird das Fett entfernt, ebenfalls zu dem Zweck, den Lack besser haften zu lassen.

Im nächsten Schritt wird der „Primer“ oder „Filler“ aufgetragen, den gibts im Baumarkt und ist je nach Untergrund eine andere Mischung. Das Zeug wird vor dem Lackieren aufgetragen, damit der Lack gut haftet. Wenn das sorgfältig aufgetragen wurde, muss erneut geschliffen werden, am besten mit ganz feinem Schleifpapier, 100er Körnung, wenn man das irgendwie hinbekommt, sollte man nass schleifen.

Es sollte zum Lackieren mit der Sprühdose innerhalb der Werkstatt ausreichend warm sein, so dass sowohl Umgebung, der Wagen selbst, als auch der Lack in der Dose eine trockene Zimmertemperatur besitzen. So werden Tropfen und solch unschöne Dinge vermieden.

Das Lackieren selbst klingt immer sehr einfach, aber es braucht schon ein gewisses Händchen.

Der richtige Abstand muss eingehalten werden, ungefähr 20 Zentimeter. Die aufgetragene Farbe muss überall gleichmäßig verteilt sein UND dabei noch nicht zu dick aufgetragen werden. Das bedeutet, man muss einmal oben anfangen und dann OHNE ABZUSETZEN einmal durchsprühen, da sich sonst Unregelmäßigkeiten bilden, die unschön aussehen. Man kann zum Glück das Ganze wegwischen und nochmal von vorne anfangen, und das wird man als Anfänger auch tun müssen. Wenn die Farbe drauf ist, den Lack drübersprühen.