Formel-1 macht zum fünften Mal Halt in Bahrain

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Für die Formel-1-Piloten steht am Wochenende in Bahrain der dritte WM-Lauf auf der Agenda. Es folgt eine kleine Vorstellung der Strecke.

 Erstmals wurde in dem Wüstenstaat auf dem noch recht jungen „Bahrain International Circuit“ 2004 ein Formel-1-Rennen ausgetragen. Der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher fuhr hier als erster Sieger über die Ziellinie.

Die schnellste Runde fuhr auch Schumacher mit 1:30,252 Minuten, den er beim seinem Sieg 2004 aufstellte. Bei den bisherigen vier ausgetragenen Formel-1-Rennen konnten erst zwei Teams gewinnen. Ferrari im Jahre 2004 und 2007, wo Felipe Massa hier gewann und Benetton Renault 2005 und 2006 mit Doppelweltmeister Fernando Alonso.

Stararchitekt Hermann Tilke entwarf den 150 Millionen Dollar teuren Parcours. Der Deutsche war auch schon beim Bau anderer Strecken, wie in Malaysia, China oder der Türkei beteiligt. Im Jahre 2006 wurde in Bahrain erstmals ein WM-Auftakt ausgetragen. Davor und 2007 fand der Saisonstart wieder in Melbourne statt.

Neben der Hitze, die den Piloten und den Boliden ordentlich zusetzt, stellen für die Teams auf der arabischen Halbinsel auch kleine Sand- und Staubpartikel in Getriebe und Motor ein Problem dar, die technische Defekte verursachen können. Zusätzlich kommt es zu einer enormen Beanspruchung der Bremsen und Triebwerke, weil viele langsame Kurven harte Brems- und Beschleunigungsmanöver erfordern.

Die Strecke misst 5,412 Kilometer, die vier Geraden enthält. Die Start-Ziel-Passage ist auch sehr lang gewählt worden, so dass man beim Start auf spannende Beschleunigungsduelle hoffen kann.