Formel 1: Adrian Sutil bangt um sein Cockpit

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Der 25-Jährige Adrian Sutil gehört zu den vier Fahrern, die es diese Saison geschafft haben nicht einen einzigen WM-Punkt zu holen. Das liegt mitunter am schwachen Force-India-Boliden der abgelaufenen Saison.  Eigentlich hätte der 25-Jährige Grund zu Freude, schließlich erwartet ihn nächste Saison ein neuer, verbesserter Bolide. Motorenpartner Mercedes wird ein Wörtchen bei der Besetzung der Cockpits mitzureden haben. Kicken die Schwaben einen deutschen Piloten aus der Formel 1?

Wie wir vor Wochen berichteten drängt sich DTM-Vize-Champion, Paul di Resta, in die Formel 1 auf. Dass im McLaren-Mercedes-Cockpit derzeit kein Platz für den Schotten ist, haben wir auch schon geklärt. Da bietet es sich für die silbernen natürlich an, den zukünftigen Partner Force India als Sprungbrett für die eigenen jungen Fahrer zu nutzen. Wenn sich di Resta im Force India gut anstellen sollte, könnte man ihn nach ein, zwei Jahren zu den Silberpfeilen holen. Wenn di Resta aber beweist, dass er nicht das Zeug für die Formel 1 hat, bietet Norbert Haug ihm halt wieder einen Platz in der DTM an.

Das Problem für Sutil währe da, dass sein Team mit Giancarlo Fisichella einen 35-Jährigen Routinier unter Vertrag hat, dem man bei der Ausbildung eines jungen Fahrers gut gebrauchen wird. Force-India-Besitzer und Teamchef Vijay Mallya bestätigte: „Sie werden mir Vorschläge machen, die im besten Interesse für mein Team sind. Entscheiden muss ich dann selbst. Doch es würde mir schwer fallen, einen ihrer Vorschläge zu ignorieren.“

Ich vermute, dass McLaren-Mercedes im Vertrag mit Mallya ausgehandelt hat, selbst die Fahrer stellen zu dürfen und dafür lieber auf ein paar indische Millionen verzichtet hat. Wenn dem so sein sollte, würde McLaren wohl aber auch Giancarlo Fisichella gegen einen älteren Mercedes-Fahrer, wie etwa den ewigen Testpiloten Pedro de la Rosa (37), austauschen.