Deutsche Piloten machen auf sich aufmerksam

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Zwei deutsche Haupt-Akteure haben beim Saisonfinale in Sao Paulo für großes Formel-1-Kino gesorgt. Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel und Timo Glock im Toyota brachten den neuen Weltmeister Lewis Hamilton fast um den Weltmeisterschaftstitel. Aber auch insgesamt machten die Deutschen in dieser Saison Hoffnung auf eine aussichtsreiche deutsche Formel-1-Zukunft.

„Das war eine fantastische Saison“, befand der 21-jährige Sebastian Vettel, der in Monza sensationell seinen ersten GP-Sieg erzielte. Beim Saisonfinale sorgte der Heppenheimer mit seinem vierten Platz fast für die zweite WM-Pleite des McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton.  In der kommenden Saison wechselt er vom Toro-Rosso-Team zu Red Bull. Formel-1-Chefpromoter Bernie Ecclestone nennt ihn schon „Weltmeister in spé“.

Der Nachfolger von Ralf Schumacher, Timo Glock, der von Hamilton erst in der letzten Kurve beim dramatischen Finale in Brasilien überholt wurde und sich damit den Titel sicherte, erzielte in dieser Saison 25 WM-Punkte. „In der zweiten Saisonhälfte ging es aufwärts“, so Glock, der in der kommenden Saison noch mehr reißen will.

Nick Heidfeld will im nächsten Jaht weit höher hinaus. In dieser Saison hatte der 31-Jährige immer wieder Probleme im Qualifying mit dem BMW-Sauber. „Ich hoffe, dass wir es schaffen, aus diesen Fehlern zu lernen und nächstes Jahr um den Titel kämpfen können“, sagte der WM-Sechste aus Mönchengladbach.

Nico Rosberg zeigte sich nicht zufrieden mit dem Saisonverlauf. Anfangs ging es mit Rang drei zum Auftakt in Australien und Platz zwei in Singapur ordentlich los. „Davon abgesehen, war es enttäuschend, vor allem wie wir abgebaut haben“, sagte der Wiesbadener, der im nächsten Jahr auf  technische Fortschritte bei Williams hofft.

Adrian Sutil kam dieses Jahr nicht zurecht, der durch technische Defekte, Fahrfehler oder Unfälle nicht oft ins Ziel kam. „Wenigstens habe ich in Sao Paulo die Zielflagge gesehen“, meinte der Gräfelfinger, der in der Saison 2008 eigentlich nur Statist war.