Darüber wird auch geredet im Fahrerlager der Formel 1

Spielberg – Der Große Preis von Österreich ist das zweite von drei Rennen an drei Sonntagen hintereinander. Das Stress-Programm ist aber nicht das einzige Thema im Formel-1-Fahrerlager von Spielberg.

GESANG: Seine Liebe zur Musik hat Vierfach-Champion Lewis Hamilton nie verhehlt. Jetzt hat der WM-Führende einen Ausflug in diesen Bereich gemacht. Im Song «Pipe» auf der neuen CD von US-Star Christina Aguilera ist der 33-Jährige nicht nur als Sänger unter dem Pseudonym XNDA zu hören, sondern wird auch als Co-Autor des Lieds genannt. «Ein sexy Video mit Xtina und Lewis Hamilton (XNDA) wäre heiß!», twitterte Aguilera bereits. Hobby-Musiker Hamilton wollte in Spielberg nichts zu seinen Musik-Ambitionen sagen: «Ich konzentriere mich hier auf das Rennen.»

FRAUEN-E-POWER: Susie Wolff, Ehefrau von Mercedes-Teamchef Toto Wolff, wird selbst Teamchefin. Die ehemalige Formel-1-Testfahrerin bei Williams und frühere DTM-Pilotin steigt in die Formel E ein. Die 35-Jährige hat ab sofort beim monegassischen Rennstall Venturi das Sagen. Zudem wird sie Teilhaberin an dem Team. Beim Saisonfinale am 14. und 15. Juli in New York wird sie erstmals in neuer Funktion an der Strecke sein. Für die kommende Saison hat Susie Wolff auch schon einen prominenten Neuzugang: Dann wird der frühere Formel-1-Pilot Felipe Massa für sie fahren.

ORANJE-FANS: Für das Renn-Wochenende in den Bergen werden insgesamt 175 000 Zuschauer erwartet. 19 000 von ihnen kommen aus den Niederlanden, um ihren Landsmann Max Verstappen anzufeuern. «Österreich ist nicht nur wegen Red Bull mein Heim-Grand Prix, er ist es jetzt auch wegen der Fans», sagte der 20 Jahre alte Red-Bull-

Pilot.

JUBILÄUM: Zum 30. Mal findet in Österreich ein Formel-1-Rennen statt. 1970 hatte der Grand Prix seine Premiere in der Königsklasse. Damals hieß der Kurs im steirischen Murtal noch Österreichring. Von 1988 bis 1996 gab es die erste Formel-1-Pause. Danach fuhr die Königsklasse bis 2003 auf der in A1-Ring umbenannten Strecke. Seit 2014 ist der Kurs dank der Millionen-Investitionen von Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz wieder Gastgeber. Dem heutigen Mercedes-

Chefaufseher Niki Lauda gelang 1984 als bis dato einzigem Österreicher ein Heimsieg.

Fotocredits: Herbert Neubauer
(dpa)

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