PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Archiv: WTCC

Andy Priaulx siegt beim WTCC-Rennen in Marokko. Am Ende hatte er die Nase vorn und Glück, von der Poleposition gestartet zu sein. Priaulx gewinnt den zweiten Chaos-Lauf in Marokko und sichert sich den Gesamtsieg des Rennwochenendes.

Champion 2007, Andy Priaulx ©Flickr/ StewC

Es bedurfte schon einer gehörigen Portion Glück, um am Ende auf dem Treppchen zu stehen. Der Brite Andy Priaulx im BMW 329si hatte dieses im zweiten und letzten Lauf der WTCC in Marokko offensichtlich gepachtet und überquerte als Erster die Ziellinie. weiterlesen »


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BMW in der DTM?

Autor: Nico
abgelegt in: DTM, News, WTCC

Nach dem angekündigten Ausstieg aus der Formel 1 brodelt die Gerüchteküche zu BMWs weiterem Motorsportengagement. In irgendeiner Klasse plant BMW mit starken Tourenwagen oder sonstigen Produktionswagen die Konkurrenz zurückzulassen.
BMW machte jedoch keine klare Aussage, unter welchen Spezifikationen die Fahrzeuge antreten sollen. BMWs Motorsportdirektor Mario Theissen ließ hierzu verlauten, dass man mit den Entwicklungen in der WTCC “im vergangenen und in diesem Jahr nicht sonderlich zufrieden” sei. Es sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen und die Klassenfrage weiterhin offen. “Wir werden auf jeden Fall im Tourenwagensport vertreten sein, sowohl mit werksunterstützten Engagements als auch in der freien Kundenszene, die wir ja ohnehin haben“ erklärte Theissen gegenüber „Motorsport-Total“.

BMW Tourenwagen in der WTCC. Bald auch in der DTM? (Quelle: flickr /exfordy)

BMW Sportchef Theissen spricht über Pläne

Theissen erläuterte weiter, dass ein Ausstieg aus der WTCC nicht automatisch der Teilnahme an der DTM gleichkäme: weiterlesen »


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Der im Jahr 1969 geborene Muller kam 1987 vom Kartsport in die Formel Renault. Im Folgejahr gelang es dem Neuling, sich eine respektable dritte Gesamtplatzierung herauszufahren. Ab 1989 verbrachte er drei Saisons in der französischen Formel 3, die er mit dem dritten, fünften und sechsten Platz abschließen konnte.

Jenseits des Kanals

Im Jahr 1992 konnte Yvan Muller einen weiteren Erfolg verbuchen, in der britischen Formel 2 erkämpfte er sich den obersten Platz auf dem Siegerpodest. Die Saison 1993 beendete er unauffällig als 18. in der Formel 3000. Ab da an sollte sich jedoch sein Weg zur Elite festigen.

Tourenwagen-Koryphäe

Zurück im Heimatland Frankreich setzte Muller sich ans Steuer eines BMW in der französischen Supertourenwagenklasse und wurde Gesamtdritter, die Folgesaison schloss er zwei Plätze besser ab. Im Jahr 1996 wechselte er ins Audi-Team der italienischen Tourenwagen, welches er mit einem vierten Gesamtrang beglückte. Die Saison 1997 verbrachte er im Cockpit eines Audi in der deutschen Supertourenwagenmeisterschaft und landete auf dem siebten Platz, 1998 fuhr Muller auf Audi eine gleiche Platzierung bei den britischen Tourenwagen heraus.

Victorious Vauxhall

Ab 1999 startete Yvan Muller für das Opel-Pendant Vauxhall, was ihm große Erfolge bescherte. Im Jahr des Wechsels fuhr er einen sechsten Platz ein, im folgenden Jahr einen Vierten. Die Saisons 2001, 2002, 2004 und 2005 beendete Muller sensationell auf dem zweiten Gesamtrang, 2003 holte er für Vauxhall die Meisterschaft der Britischen Tourenwagen.

 Muller auf Seat Leon (Quelle: flickr / mustapha_ennaimi)

Fia-Weltmeister auf Seat

Für die Saison 2006 wechselte Muller ins Seat Team und belegte in seinem ersten Jahr in der WTCC einen vierten Platz. Die Folgesaison konnte er mit seinem Leon TDI als zweiter abschließen. 2008 erkämpfte sich Yvan Muller schließlich den verdienten Meistertitel in der World Touring Car Championship. Die Saison 2009 läuft für den Franzosen bisher sehr zufriedenstellend, mit unter anderem drei Siegen, drei zweiten Plätzen und einem dritten Rang führt Muller die Punkteliste mit 82 Zählern an. Das letzte Rennen vor der Sommerpause beendete er mit einem siebten Platz in Brands Hatch. Am 6. September gibt Muller wieder Gas, um in Oschersleben seinen Fünf-Punkte-Vorsprung vor Gabriele Tarquini auszubauen.

Ikone in der Trophy Andros

Von 1995 bis 2005 fuhr Yvan Muller mit Ausnahme der Saison 2002 stets die Trophy Andros mit. Bis auf sein Debütantenjahr sollte er sie jedes mal gewinnen, ganz gleich, ob er nun auf BMW, Opel oder Kia startete. Kein Konkurrent konnte das Eisrennen öfter für sich entscheiden. Zudem nahm Muller an vielen anderen Rennen teil, genannt seien hier nur die Tourenwagen-Europameisterschaft oder das Race of Champions.


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Das Team Chevrolet testete in Estoril für die anstehende Tourenwagen-Weltmeisterschaft den neuen Cruze erfolgreich. Auf der portugiesischen Rennstrecke wurde das neue Modell an drei Tagen auf Herz und Nieren geprüft. Saisonauftakt der WTCC ist im März im brasilianischen Curitiba.

Die Tests in Estoril fanden bei ständig wechselnden Witterungsbedingungen statt. Der Chevrolet-Pilot Nicola Larini sagte zu den Fahrten in Portugal: “In den drei Tagen hatten wir von allem etwas: Sonne, Regen, Hagel und Nebel.” Der Italiener fügte zu hinzu: “Das hat unsere Arbeit sicherlich beeinträchtigt. Andererseits konnten wir dadurch das Auto bei sämtlichen Strecken-Bedingungen testen. Es gab keine größeren Probleme, und wir konnten sehr nützliche Informationen sammeln.”

Dabei wurde sehr viel mit den Einstellungen der Aufhängung herumexperimentiert und das neue X-Trac-Getriebe geprüft. Das Modell Cruze hat den Lacetti abgelöst. Anfang Februar sollen in Valencia die nächsten Testfahrten für das neue Auto anstehen. Die Piloten Larini und Alain Menu werden sich auf der spanischen Rennstrecke weiter mit dem Cruze vertraut machen können um dann topfit beim WTCC-Start in Curitiba anzugreifen.


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Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben, wie auch schon im Vorjahr, beim Race of Champions den Nations Cup gewonnen. Im Wembley-Stadion setzten sich der Rekord-Formel-1-Weltmeister Schumacher und der 22-Jährige Monza-Sieger Vettel gegen die beiden Audi-DTM-Piloten Mattias Ekström und Tom Kristensen durch.

Die Creme de la Creme des Motorsports traf sich am heutigen Sonntag wieder im englischen Wembley-Stadion um die besten Fahrer der Welt in direkten Duellen rauszufahren. “The same procedure as every year” könnte man fast zum Finale des Nation Cups beim Race of Cahmpions sagen. Exakt wie auch im Jahr 2007 standen sich im Finale die deutschen Piloten Michael Schumacher und Sebastian Vettel und die schwedisch-dänische-Audi-Co-Produktion Mattias Ekström und Tom Kristensen gegenüber.

Das Team Scandinavia konnte erst im Tie-Break geschlagen werden. Dieses Jahr holte allerdings der 39-Jährige Schumacher den entscheidenden Punkt. Nachdem Schumacher das Duell gegen Le-Mans-Rekordsieger Kristensen gewonnen hatte, schaffte es der Le-Mens-Einzelsieger von 2006 und 2007, Ekström, vor Vettel in das Ziel zu kommen. Der Entscheidungslauf fand zwischen Schumacher und Ekström statt, mit nun bekannten Ausgang. Schumi schaffte es so sich für die letztjährige Niederlage im Einzelzeitfahren gegen den Schweden zu revanchieren.

Das Duo der beiden letzten deutschen Formel-1-Grand-Prix-Sieger (Schumacher letztmals 2006, Vettel 2008) setzte sich gegen Namenhafte Konkurrenten durch. Unter anderem waren der Dauer-Rallye-Champ Sebastian Loeb, Tourenwagen-Weltmeister Yvan Mueller, Formel-1-Pilot David Coulthard und Jenson Button an den Start gegangen.


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WTCC: BMW will wieder an der Spitze stehen

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: WTCC

 

BMW hat seine weitere Teilnahme an der Tourenwagen-Weltmeisterschaft für die Saison 2009 verkündet. In kommenden Jahr soll wieder voll angegriffen werden und dem ärgsten Konkurrenten SEAT Paroli geboten werden.

“Tourenwagen sind traditionell sehr wichtig für BMW”, erklärte Motorsportdirektor Mario Theissen zum neuen Engeagement in der WTCC. Schließlich erzielte die bayrische Marke zwischen 2005 und 2007 dreimal hintereinander den Fahrer-Weltmeister-Titel und die Konstrukteurswertung.

Aber der neuen Saison soll eine neue FIA-Gewichtsregelung eingeführt werden. “Ich bin froh, dass wir einen Kompromiss erzielt haben was die Regelung für 2009 betrifft”, befand Theissen und erklärte weiter. “Dadurch läuft der Wettbewerb zwischen den Teilnehmern fair ab.”

BMW wird die neue Mannschaft zu einem späteren Zeitpunkt verkünden. Aber für den Motorsportdirektor ist eins klar: “Wir sind entschlossen, beim WTCC-Saisonabschluss in Macau wieder an der Spitze zu stehen.”


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WTCC-Champion Yvan Muller in Wembley dabei

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1, Rallye, WTCC

 

Der neue WTCC-Weltmeister Yvan Muller aus Frankreich wird zusammen mit seinem Landsmann und Rallye-Champion Sébastièn Loeb am 14. Dezember beim Race of Champions in Wembely ein Team bilden. Auch weitere namenhafte WTCC-, Rallye- und F1-Piloten werden für ein Motorsport-Highlight sorgen.

Yvan Muller, der schon zum vierten Mal zum „Race of Champions“ eingeladen wurde, erklärte nach der Zusage: “Wenn Du die Chance bekommst, beim Race of Champions anzutreten, dann machst Du das auch. Es ist eine großartige Veranstaltung und es macht einen Riesenspaß, ohne bestimmte Zielvorgaben zu fahren und die Fans zu unterhalten.”

Wer die weiteren Zweier-Teams der anderen Motorsport-Nationen bilden werden, ist noch nich hundertprozentig geklärt. Für Deutschland wird aber Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und der jüngste Grand-Prix-Sieger der Königsklasse, Sebastian Vettel, ins Rennen gehen.

Unter anderem ist für das Team F1 Racing Großbritannien auf jeden Fall Altmeister David Coulthard gesetzt. Superbike-Meister Troy Bayliss wird für das Team Australien im Wembley-Stadion fahren und Jenson Button soll das Autosport-Team Großbritannien repräsentieren.


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Die französischen Medien feiern in diesen Tagen ihren frischgebackenen WTCC-Champion Yvan Muller. Viele Fernsehsender und Tageszeitungen berichteten wie verrückt über den zweiten Motorsport-Weltmeistertitel in dieser Saison eines Franzosen. Für den ersten Coup sorgte  Sébastién Loeb mit seinem fünften Rallye-WM-Titel in Serie.

SEAT-Pilot Yvan Muller ist nach dem Formel-1-Piloten Alain Prost, den Rallye-Fahrern Diedier Auriol und Sebasien Loeb sowie den Sportwagen-Champions Yannick Dalmas und Jean-Louis Schlesser der sechste französische Fahrer, der einen Weltmeistertitel für Frankreich einfuhr.

Muller muss aber noch einmal in seinen SEAT steigen. Am 14. Dezember wird der Elsässer beim “Race of Champions” im Londoner Wembley-Stadion an den Start gehen und mit Rekord-Champion Loeb im “Weltmeister-Team” gewinnen.

Anfang des kommenden Jahres steht dem 39-Jährigen ein ganz besonderes Abenteuer bevor. Muller will bei der Dakar Rallye, die erstmals in Südamerika ausgetragen wird, einen Prototyp von Philippe Gache steuern.


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Rob Huff hat im Chevrolet das letzte WTCC-Saisonrennen in Macau vor dem neuen Champion Yvan Muller im SEAT und dem BMW-Piloten Andy Priaulx für sich entschieden. Damit sorgte der Brite für einen Chevrolet-Doppelerfolg nachdem Alain Menu im ersten Rennen gewonnen hatte.

Der deutsche BMW-Pilot Jörg Müller schied in der zweiten Runde aus dem Rennen in China unbeabsichtigt aus, nachdem der Rheinländer in einen Unfall verwickelt wurde.

“Unglaublich, dass ich am Ende noch ganz nach vorne fahren konnte. Es war ein perfektes Finale für uns”, erklärte der Sieger Rob Huff. Der neue WTCC-Weltmeister Yvan Muller meinte nach dem letzten Rennen: “Ich bin zweimal auf das Podium gefahren. Mehr konnte ich nicht erwarten.”

Die Saison beendete bei den Werksfahrern Muller mit 114 Punkten vor Tarquini (88) und Huff (87). Titelverteidiger Priaulx errang 81 Zähler und wurde Vierter. Müller erreichte am Ende mit 60 Punkten Platz sieben.


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WTCC: Yvan Muller wird frühzeitig Weltmeister

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: WTCC

SEAT-Pilot Yvan Muller hat gestern beim FIA-WTCC-Rennen in Macau schon frühzeitig zum ersten Mal in seiner Karriere den WM-Titel gewonnen. Dazu genügte dem SEAT-Piloten ein dritter Platz hinter dem Sieger des ersten Rennens Alain Menu aus der Schweiz im Chevrolet und dem BMW-Piloten Andy Priaulx aus Großbritannien.

“Das ist unglaublich. Ich bin am Ziel angekommen. Vielen Dank an das ganze Team für die harte Arbeit. Eigentich müssten alle Mitarbeiter mit mir auf dem Podium stehen”, sagte ein freudestrahlender  Yvan Muller nach seinem ersten WTCC-Champion-Titel.

Sein SEAT-Teamkollege Gabriele Tarquini aus Italien vergab mit Platz sieben in China seine letzten Chancen auf den Titel. Der deutsche BMW-Pilot Jörg Müller wurde nur zehnter beim vorletzten Rennen der Saison.

Bei den Privatfahrern siegte Sergio Hernandez aus Spanien vor dem BMW-Fahrer Franz Engstler und Matthew Marsh aus Hongkong.


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