PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Archiv: Rallye

Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi will am 20. und 21. November in Mugello zum zweiten Mal nach 2006 Testfahrten in einem Ferrari-Boliden vornehmen. Außerdem will der Italiener beim Rallye-Saisonfinale in Wales in einem Ford Focus mitfahren.

Laut der italienischen Sporttageszeitung „Gazzetta dello Sport“ hatte sich Valentino Rossi  diese Ausfahrt mit dem Ferrari als Belohnung für den WM-Sieg in der MotoGP-Klasse gewünscht. Ferrari-Chef Luca di Montezemolo soll dem sofort zugestimmt haben. Das letzte Mal fuhr der 28-Jährige im Februar 2006 einen Rennwagen der Scuderia.

Aber damit nicht genug Der „Dottore“ muss nach seinem WM-Triumph reichlich lange Weile besitzen. Nun will Rossi laut seinem Pressesprecher beim Finale der WRC-Serie, der Wales-Rallye vom 5. bis 7. Dezember, einen Ford Focus steuern.

Im Jahre 2002 versuchte sich der Italiener in Wales in einem Peugeot 206 das erste Mal. Den nächsten Ausritt unternahm er 2006 an gleicher Stelle in einem schwarzen Subaru Impreza. Zur Vorbereitung auf das Rallye-Saisonfinale will das Motorrad-Genie im November an einer kleineren Rallye in Italien teilnehmen.


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Rallye-Weltmeister Sébastién Loeb wird in der kommenden Woche einen Test im Formel-1-Boliden von Red Bull vornehmen. Der Franzose soll bei wichtigen Testfahrten in Barcelona teilnehmen.

 

Der fünfmalige Rallye-Champion Sébastién Loeb sagte gegenüber „autosport.com“ vor den Testfahrten: “Die Formel 1 ist natürlich eine ganz andere Welt, aber die Herangehensweise und die Professionalität ist gar nicht mal so unterschiedlich. Auf diesem Level arbeitet man immer auf höchstem Standard.”

Für den Elsässer sind die bevorstehenden Tests nicht das erste Mal Fremdgehen in die „Königsklasse“. Loeb fuhr bereits im letzten Jahr mit einem Renault-Boliden.  “Ich weiß nun etwas mehr über das Auto und komme daher nicht als völliger Neuling nach Barcelona. Aber es wird trotzdem nicht einfach. Es wird für mich das erste Mal, dass ich gemeinsam mit den regulären Formel-1-Piloten gleichzeitig teste. Das wird also ganz bestimmt interessant”, meinte der Rallye-Star abschließend.


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Das Teilnehmerfeld bei der im kommenden Jahr erstmals in Argentinien und Chile ausgetragenen  Rallye Dakar ungebrochen groß. 530 Teams aus 49 Nationen wollen bei der Südamerika-Premiere dabei sein. Das Team Volkswagen schickt vier Touaregs  2 auf die neue Strecke.

230 Motorrad- Fahrer, 30 Quads, 188 Autos und 82 Trucks werden bei der 30. Auflage der schwersten Rallye der Welt um Siege fahren. Am 3. Januar beginnt die neue Herausforderung in Buenos Aires und am 17. Januar endet sie auch wieder in der argentinischen Hauptstadt. Die Dakar 2008 wurde nach Terrordrohungen kurz vor Beginn in Lissabon abgesagt.

Vier Volkswagen Race Touareg 2 sollen über 15 Tagesetappen vom Atlantik zum Pazifik und zurück für das Wolfsburger Team Erfolge einfahren. “Die Vorfreude im Team ist riesig. Gleichzeitig ist das Debüt der Rallye Dakar in Südamerika eine der größten Herausforderungen, der sich Volkswagen bisher gestellt hat”, erklärte Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “Der Race Touareg war dieses Jahr mit zwei Siegen und einem zweiten Platz in drei Einsätzen überaus erfolgreich. Bei der Dakar werden wir alles dafür geben, dieser Bilanz den größten Sieg hinzuzufügen”, erläuterte der Direktor abschließend.


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Dakar 2009: Präsentation der Route

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Die Rallye Dakar wird erstmals vom 3. bis 18. Januar 2009 in Südamerika ausgetragen werden. Im letzten Jahr musste die traditionelle Rallye wegen islamistischer Terror-Drohungen abgesagt werden. Am Dienstag wurde die 6000 Kilometer umfassende Route durch Argentinien und Chile vorgestellt.

Rallye-Direktor Etienne Lavigne war bei der Präsentation der ausgewählten Route durch Südamerika äußerst zufrieden. “Die Dakar bleibt was sie ist - die härteste und anspruchvollste Marathon-Rallye der Welt. Und über Südamerika hatten wir schon lange nachgedacht”, erörterte der Renndirektor.

Startpunkt der Dakar Rallye wird am 3. Januar im argentinischen Buenos Aires sein. In der argentinischen Hauptstadt wird sie auch am 18. Januar wieder ihr Ende finden. Am Anfang fahren die Rallye-Piloten Nach Süden Richtung Patagonien. Danach führt die Route weiter über die Anden nach Chile, wobei ein Pass in einer Höhe von 4500 Meter überquert werden muss. Im chilenischen Urlaubsort Valparaiso an der Pazifikküste soll am 10. Januar ein Ruhetag eingelegt werden. Dann müssen die Fahrer durch die Atacama-Wüste und durch die Städte Rioja und Cordoba bevor am 18. Januar das Ziel in Buenos Aires auf die modernen Abenteurer wartet.


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Sebastien Loeb hat bei der Rallye Japan zum fünften Mal in Folge den Weltmeister-Titel errungen. Mit dieser sagenhaften Leistung ist der französische Ausnahmefahrer alleiniger Rekordchampion. In Sapporo reichte Loeb  mit seinem Partner Daniel Elena Platz drei. Sieger wurde sein ärgster Rivale Mikko Hirvonen.

Mit dieser Leistung zog der Citroen-Pilot im Automobilsport mit Formel-1-Star Michael Schumacher gleich, der zwischen 2000 und 2004 fünfmal hintereinander den WM-Titel erzielte.

“Es ist unglaublich. Das ist ein großer Moment. Es ist perfekt, ich bin erleichtert”, sagte Sebastièn Loeb nach der Zielankunft total happy. “Aber es war eine schreckliche Rallye”, meinte der 34-Jährige weiter, der es nicht gewohnt war, auf eine Platzierung und nicht auf Sieg zu fahren.

Der Sieger in Sapporo Mikko Hirvonen hat Platz zwei in der Gesamtwertung sicher. Der finnische Fordpilot verwies seinen Teamkollegen Jari-Matti Latvala auf den dritten Rang. “Loeb hat zehn WM-Läufe gewonnen, er hat den Titel verdient. Ich habe alles getan, was ich konnte. Nun versuchen wir es nächstes Jahr”, sagte Hirvonen.

Bei der kommenden Rallye in Cardiff, wo das WRC-Saisonfinale vom 05. bis 07. Dezember ausgetragen wird, geht es noch um den Titel in der Konstrukteurs-WM. Titelverteidiger Ford hat seinen Rückstand auf Citroen von 23 auf elf Punkte verkürzen können.


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Die vorletzte Rallye-WM-Lauf  der WRC-Serie findet an diesem Wochenende in Japan statt. WM-Spitzenreiter Sebastièn Loeb würde ein dritter Platz in Sapporo genügen, um sich vorzeitig seinen fünften Rallye-Weltmeisterschaftstitel zu sichern.

“Ich würde gerne den Titel schon hier in Japan einfahren”, erklärte der Elsässer. Mit Titel Nummer fünf in Folge wäre Sebastièn Loeb alleiniger Rekordweltmeister. Vier Rallye-Weltmeisterschaftstitel erzielten bisher nur die beiden Finnen Juha Kankkunen (1986, 1987, 1991, 1993) und Tommi Mäkinen (1996 bis 1999).

Beim letzten WRC-Lauf  auf Korsika brach der Franzose wieder mal zwei neue Rekorde. Sebastièn Loeb sorgte auf der französischen Mittelmeerinsel für seinen zehnten Saison- und 46. Gesamtsieg. Vor dem vorletzten Rallye-Lauf hat er in der Gesamtwertung 14 Punkte Vorsprung vor seinem Verfolger Mikko Hirvonen (Ford Focus) aus Finnland.


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Der neue Gesamtsieger der Intercontinental Rally Challenge heißt erstmals Nicolas Vouilloz. Der Franzose erzielte bei der Rallye International du Valais in der Schweiz Platz zwei hinter dem Belgier Freddy Loix, was schon vor dem IRC-Finale zum Gesamtsieg reichte.

Nicolas Vouilloz war der beständigste Rallye-Pilot der diesjährigen IRC-Saison, wodurch der Titel hoch verdient für den Franzosen ist. Der Peugeot-Fahrer war der einzige Fahrer des gesamten Feldes, der bei jeder der neun Rallyes in die Punkteränge gefahren ist.

Hätte Vouilloz nicht einen Reifenschaden am dritten Tag gehabt, wäre er im Schweizer Kanton Wallis bei der vorletzten IRC-Rallye zu seinem zweiten Saisonsieg gefahren.

Platz drei bei der Rallye International du Valais ging an den Italiener Luca Rossetti, der die ersten beiden IRC-Rallyes in dieser Saison für sich entschieden, dann aber nachgelassen hatte.

Nach Giandomenico Basso aus Italien (2006) und dem Spanier Enrique Garcia Ojeda (2007) sorgt mit Vouilloz nun der erste Franzose für den Gesamtsieg bei der IRC. Auf der letzten Station dieser Saison, in China am ersten Dezember-Wochenende, geht es für Loix, Basso und Rossetti, die nur jeweils zwei Punkte Abstand haben, um Platz zwei in der Gesamtwertung. 


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IRC-Rallye International du Valais in der Schweiz

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Die kommende IRC-Rallye International du Valais findet in der Schweiz vom 23. bis 25.10. statt. Am Sonntag wurden weitere Details der Streckenführung veröffentlicht. Nicolas Vouilloz (Belgien), Giandomenico Basso (Italien) und Luca Rossetti (Italien) sind noch im Rennen um den IRC-Titel.

Am Donnerstagnachmittag (23. Oktober) beginnt der erste Rallye-Tag der Rallye International du Valais, an dem drei Wertungsprüfungen vorgenommen werden. Erst wird es einen inoffiziellen IRC-Auftakt in Martigny um 14 Uhr geben und um 15:23 Uhr wird es für die Piloten in Crans Montana ernst, wenn die Prüfung über 11,61 Kilometer ausgetragen wird. Die zweite Prüfung führt von Luc nach Tzouma über eine Distanz von 12,22 Kilometern. Die dritte und letzte Prüfung des ersten Tages endet in Sion rund um Les Casernes.

Am zweiten Renntag gilt es für die Rallye-Fahrer die 40 Kilometer lange Prüfung Les Cols zwischen Les Etangs und Sembrancher zu bewältigen.

Am letzten Renntag erleben die Fahrer drei Prüfungen, die jeweils zweimal gefahren werden müssen. Erst gibt es den Auftakt, die WP 11 über 27.57km in Vercorin. Danach startet die WP 12 in Veysonnaz (9,90km). Danach fahren die Profis nach Nendaz. Dort wird die letzte WP 13 über 12.30km über die Bühne gebracht.


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Rallye-Weltmeister Sebastién Loeb düpierte im Citroen C4 bei der Rallye auf Korsika die Konkurrenz. Der Franzose steht nach seinem zehnten Saison- und 46. Gesamterfolg kurz vor dem fünften WM-Titelgewinn. Zweiter wurde wieder einmal sein ärgster Rivale Mikko Hirvonen aus Finnland im Ford Focus. Die weiteren Plätze gingen an François Duval (Belgien) und Jari-Matti Latavla (Finnland). weiterlesen »


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Rallye-Spanien: Loeb souverän

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Rallye

Sébastian Loeb hat in Spanien einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und somit seinen 45. WRC-Sieg eingefahren. Der Citöen-Pilot verwies Daniel Sordo und Mikko Hirvonen auf die Plätze zwei und drei.

Loebs Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Citröen-Star fuhr in den ersten neun der 18 Wertungspunkte die Bestzeit und von dort an den Sieg sicher ins Ziel. Der Franzose dominiert die Rallye-WM nach belieben und steuert seinem fünften Titel in Folge, nach 200, 2005, 2006 und 2007 an.

Loeb und sein Gefährte Daniel Elena aus Monaco haben somit zum vierten Mal in Folge die Rallye in Katalonien gewonnen. Das Duo war bei seinem vierten Saisonsieg nach 18 Prüfungen 24 Sekunden schneller als die Einheimischen Dani Sordo und Marc Marti. In der WM-Wertung vergrößerte Loeb den Vorsprung auf den Finnen Hirvonen auf zwölf Punkte. Der nächste WM-Lauf findet am nächsten Wochenende auf Korsika statt.

Das Duo war bei seinem vierten Saisonsieg nach 18 Prüfungen 24 Sekunden schneller als Dani Sordo und Marc Marti. “Es war ein perfektes Wochenende für uns. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, alles ist wirklich gut gelaufen. Auch wenn es so aussah, war es kein Spaziergang. Man hat nie eine leichte Rallye, man muss immer pushen. Ich habe versucht, Dani hinter mir zu halten. Aber alles war perfekt!”, so Loeb nach dem Rennen.

In der WM-Wertung vergrößerte Loeb den Vorsprung auf den Finnen Hirvonen auf zwölf Punkte. Der nächste WM-Lauf findet am nächsten Wochenende auf Korsika statt.


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