PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Archiv: Rallye

Subaru und Suzuki steigen aus Rallye-WM aus

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Suzuki und Subaru treten in der kommenden Saison aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Motorsport nicht mehr in der WRC an. Somit sind für die Saison 2009 nur noch die beiden Werksteams Citroen und Ford bei der Weltmeisterschaft vertreten.

“Wir müssen unser Geschäftsmodell der aktuellen Krise anpassen”, erklärte der Konzernchef Ikuo Mori (Fuji Heavy Industries) auf einer Pressekonferenz in Tokio. “Deshalb werden wir uns so schnell wie möglich aus der Rallye-WM zurückziehen.” Subaru war bei der Rallye-WM seit 1990 mit von der Partie. Bei der diesjährigen Akropolis-Rallye hatte Subaru den neuen Impreza WRC 2008 vorgestellt.

Solche Bilder vom Team Subaru sind nun Geschichte:

 

Nach dieser schweren Stunde für den Rallye-Sport und dem Abschied von Honda aus der Formel 1 ist derzeit unklar, ob weitere Teams folgen werden.

Vielleicht ist Ford der nächste Kandidat.  Der Mutterkonzern in den USA ist gewaltigem Druck ausgesetzt, weil kürzlich ein Milliarden-Rettungspaket nicht gewährt wurde. Hoffen wir, dass die Rallye-Weltmeisterschaft durch die Wirtschaftskrise nicht ausstirbt!


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Der Volkswagen Race Touareg 2 wird hinsichtlich der neuen Umstände der Rallye Dakar, die Anfang des kommenden Jahres erstmals in Südamerika stattfindet, in einem ungewöhnlichen Trainingslager getestet.

VW stellt sich auf die extremen Verhältnisse in den Anden ein      ©flickr/SPEEDtv.com

Der Volkswagen-Konzern nutzte dazu eine spezielle Klima-Höhenkammer, in welcher der Race Touareg 2  mehrere Testreihen durchlief,  welche die neuen klimatischen Bedingungen in Argentinien und Chile simulierten. Hauptaspekt war dabei die Regelung der Motorelektronik, die in Höhen von bis zu 4.700 Metern optimal funktionieren muss.

“Nicht nur für Fahrer und Beifahrer wird bei der Überquerung der Anden die Luft dünn”, erklärte Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “Die extreme Höhenlage verlangt von Mensch und Material eine perfekte Vorbereitung auf die Verhältnisse. Die Tests in der Klima-Höhenkammer in Wolfsburg waren ein wichtiger Schritt in der Dakar-Vorbereitung. Dabei hat sich die enge Zusammenarbeit zwischen Motorsport und den Ingenieuren der Serien-Entwicklung einmal mehr sehr bewährt.”

In der Höhenkammer stellten die Ingeneure die klimatischen Verhältnisse in den Anden nach. In diesem Zusammenhang wurde beim Marathon-Rallye-Prototyp auch die Luftanströmung bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf dem integrierten Rollenprüfstand nachgestellt. Man kam zu dem Ergebnis, dass es zu einem Leistungsverlust von  20 Prozent in der dünnen Luft der Anden kommen wird.


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Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben, wie auch schon im Vorjahr, beim Race of Champions den Nations Cup gewonnen. Im Wembley-Stadion setzten sich der Rekord-Formel-1-Weltmeister Schumacher und der 22-Jährige Monza-Sieger Vettel gegen die beiden Audi-DTM-Piloten Mattias Ekström und Tom Kristensen durch.

Die Creme de la Creme des Motorsports traf sich am heutigen Sonntag wieder im englischen Wembley-Stadion um die besten Fahrer der Welt in direkten Duellen rauszufahren. “The same procedure as every year” könnte man fast zum Finale des Nation Cups beim Race of Cahmpions sagen. Exakt wie auch im Jahr 2007 standen sich im Finale die deutschen Piloten Michael Schumacher und Sebastian Vettel und die schwedisch-dänische-Audi-Co-Produktion Mattias Ekström und Tom Kristensen gegenüber.

Das Team Scandinavia konnte erst im Tie-Break geschlagen werden. Dieses Jahr holte allerdings der 39-Jährige Schumacher den entscheidenden Punkt. Nachdem Schumacher das Duell gegen Le-Mans-Rekordsieger Kristensen gewonnen hatte, schaffte es der Le-Mens-Einzelsieger von 2006 und 2007, Ekström, vor Vettel in das Ziel zu kommen. Der Entscheidungslauf fand zwischen Schumacher und Ekström statt, mit nun bekannten Ausgang. Schumi schaffte es so sich für die letztjährige Niederlage im Einzelzeitfahren gegen den Schweden zu revanchieren.

Das Duo der beiden letzten deutschen Formel-1-Grand-Prix-Sieger (Schumacher letztmals 2006, Vettel 2008) setzte sich gegen Namenhafte Konkurrenten durch. Unter anderem waren der Dauer-Rallye-Champ Sebastian Loeb, Tourenwagen-Weltmeister Yvan Mueller, Formel-1-Pilot David Coulthard und Jenson Button an den Start gegangen.


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Marco Cavigioli wurde beim Saisonfinale der IRC in China Dritter. Diese Platzierung war für den italienischen Fiat Punto-Piloten ausreichend, um den Titel in der 2WD-Kategorie zu erringen. Lokalmatador Jianrong Yan gewann im Honda die Rallye in China vor seinem Landsmann Xiong Xie im Volkswagen Polo.

Marco Cavigioli hatte am Ende der IRC-Saison drei Punkte Vorsprung auf seinen Landsmann Alessandro Bettega, der in China nicht teilnahm.

“Das war ein unglaubliches Jahr. Zu Saisonbeginn hatten wir Pech, aber das ist durch den Titelgewinn jetzt vergessen. Nun werden wir erst einmal den Titel feiern”, meinte der hocherfreute Cavigioli nach seinem Triumph.

In der 2WD-Teamwertung steht  Peugeot (86 Punkte) an der Spitze vor Fiat (64) und Honda (60).

Schon bei der Rallye International du Valais Ende Oktober in der Schweiz stand der Franzose Nicolas Vouilloz frühzeitig als Gesamtsieger der Intercontinental Rally Challenge fest.


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Weltmeister Loeb gewinnt zum ersten Mal in Wales    ©flickr/[WRZ]Panther

Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb hat am Wochenende zum ersten Mal die Rallye Wales gewonnen. Der Franzose setzte einen goldenen Schlusspunkt für sein Team Citroen, die durch den Sieg die vierte Marken-Weltmeisterschaft und den fünften Gesamtweltcup ihres Ausnahme-Piloten feiern konnten.

Sebastien Loeb entschied den letzten Saisonlauf erst auf den letzten Metern der 17 schwierigen Schotterprüfungen für sich. Der Finne Jari-Matti Latvala landete im Ford Focus mit 2,7 Sekunden Rückstand knapp auf dem zweiten Rang. Mit Sieg Nummer elf in einer Saison sorgte der Elsässer für einen weiteren Rekord. Platz drei erzielte Loebs spanischer Teamkollege Daniel Sordo (+1:10,6 Minuten).

„Es war eine äußerst schwierige Rallye, die für uns nicht so perfekt war. Zum Schluss habe ich alles gegeben und endlich hier gewonnen“, erklärte der alte und neue Weltmeister, der nun unglaubliche 47 Siege in der WRC gewonnen hat.

Der achtfache italienische Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi wurde nach seinem dritten Ausflug in der Rallye-WM im Ford Focus Zwölfter mit 13:10,4 Minuten Rückstand.


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Saisonfinale der IRC in China

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

 

Der Abschlusslauf der diesjährigen der IRC wird vom 5.12. bis 7.12. im chinesischen Shaowu ausgetragen. Der Franzose Nicolas Vouilloz steht schon frühzeitig als Gesamtsieger fest. Aber in der 2WD-Kategorie ist die Entscheidung noch nicht gefallen.

Der Italiener Marco Cavigioli befindet sich nur drei Punkte hinter seinem Landsmann Alessandro Bettega. Beim Saisonfinale der Intercontinental Rallye Challenge in China wird Bettega aber nicht dabei sein.

Am Freitag startet der letzte IRC-Lauf mit einer aufwendigen Eröffnungszeremonie im Zentrum von Shaowu. Die Wertungsprüfung mit einer Länge von zwei Kilometern folgt im Anschluss. An den darauf folgenden beiden Tagen werden die Rallye-Piloten noch einmal in sechs Sonderprüfungen auf den Schotterpisten rund um Shawou gefordert sein.


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VW will sich mehr im Motorsport engagieren

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: News, Rallye

Volkswagen will im kommenden Jahr sein Motorsport-Programm ausweiten. Neben der Dakar-Rallye im Januar will VW auch in die Formel 3 in Großbritannien und in den neuen Scirocco-Cup in China einsteigen.

Weitere Einsätze im Motorsport plant Volkswagen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei der Rallye des neuen Baja-Touareg in der SCORE-Serie in den USA, beim Polo-Cup und bei der Formel ADAC sowie bei weiteren Markenpokalen, die weltweit stattfinden werden.

“Volkswagen kann im Motorsport auf eine erfolgreiche Saison 2008 zurückblicken und sich schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Jahr 2009 freuen”, erklärte Motorsportdirektor Kris Nissen bei einer Motor-Show in Essen. “Von Nachwuchsprojekten für Einsteiger im Formel- oder Tourenwagensport über Profi-Engagements wie dem Formel-3-Motorenprogramm bis zum Spitzensport im Marathon- und Offroad-Rallyesport sowie bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring wird Volkswagen auch 2009 seine Motorsport-Kompetenz beweisen”, stellte Nissen das Programm vor.


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WTCC-Champion Yvan Muller in Wembley dabei

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Formel1, Rallye, WTCC

 

Der neue WTCC-Weltmeister Yvan Muller aus Frankreich wird zusammen mit seinem Landsmann und Rallye-Champion Sébastièn Loeb am 14. Dezember beim Race of Champions in Wembely ein Team bilden. Auch weitere namenhafte WTCC-, Rallye- und F1-Piloten werden für ein Motorsport-Highlight sorgen.

Yvan Muller, der schon zum vierten Mal zum „Race of Champions“ eingeladen wurde, erklärte nach der Zusage: “Wenn Du die Chance bekommst, beim Race of Champions anzutreten, dann machst Du das auch. Es ist eine großartige Veranstaltung und es macht einen Riesenspaß, ohne bestimmte Zielvorgaben zu fahren und die Fans zu unterhalten.”

Wer die weiteren Zweier-Teams der anderen Motorsport-Nationen bilden werden, ist noch nich hundertprozentig geklärt. Für Deutschland wird aber Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und der jüngste Grand-Prix-Sieger der Königsklasse, Sebastian Vettel, ins Rennen gehen.

Unter anderem ist für das Team F1 Racing Großbritannien auf jeden Fall Altmeister David Coulthard gesetzt. Superbike-Meister Troy Bayliss wird für das Team Australien im Wembley-Stadion fahren und Jenson Button soll das Autosport-Team Großbritannien repräsentieren.


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Dakar 2009: Südamerika-Premiere gilt als sicher

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rallye

Die Wüsten-Rallye Dakar wird am 03.01.2009 erstmals in Buenos Aires beginnen. Der Weg der Abenteurer wird über die Anden nach Chile führen. Nach einem Ruhetag geht es wieder zurück Richtung der argentinischen Hauptstadt, wo sie dann am 18.Januar endet. Laut den Organisatoren ist die Sicherheit für die Fahrer garantiert.

Patrice Clerc, Präsident der Amaury Sport Organisation (A.S.O.), erklärte zur bevorstehenden Südamerika-Premiere: “Die Rallye Dakar steht seit ihrem ersten Renntag für Abenteuerlust und Entdeckung. Das heißt aber nicht, dass immer die gleiche Strecke gefahren werden muss.” Der Präsident versuchte mit diesen Worten zu erklären, dass nach 30 Jahren Rallye Dakar in Afrika nun auch weitere 30 Jahre Rallye-Sport in Südamerika folgen werden.

Die letzte Dakar musste im Januar kurzfristig abgesagt werden, nachdem eine terroristische Zelle der El Kaida mit Anschlägen gedroht hatte. Laut den Organisatoren liegen die Wurzeln dieser Rallye in Afrika, so dass eine Rückkehr auf den Schwarzen Kontinent nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist.

Sicherheits-Bedenken hat der argentinische Staatssekretär für Tourismus, Carlos Enrique Meyer, in Südamerika keine: “Hier gibt es weder terroristische, religiöse noch ethnische Probleme. Die Sicherheit ist garantiert.”

880 Renn- und Begleitfahrzeuge machen sich Ende des Jahres per Schiff aus Nordamerika und Europa auf den Weg über den Atlantik nach Buenos Aires.


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Die französischen Medien feiern in diesen Tagen ihren frischgebackenen WTCC-Champion Yvan Muller. Viele Fernsehsender und Tageszeitungen berichteten wie verrückt über den zweiten Motorsport-Weltmeistertitel in dieser Saison eines Franzosen. Für den ersten Coup sorgte  Sébastién Loeb mit seinem fünften Rallye-WM-Titel in Serie.

SEAT-Pilot Yvan Muller ist nach dem Formel-1-Piloten Alain Prost, den Rallye-Fahrern Diedier Auriol und Sebasien Loeb sowie den Sportwagen-Champions Yannick Dalmas und Jean-Louis Schlesser der sechste französische Fahrer, der einen Weltmeistertitel für Frankreich einfuhr.

Muller muss aber noch einmal in seinen SEAT steigen. Am 14. Dezember wird der Elsässer beim “Race of Champions” im Londoner Wembley-Stadion an den Start gehen und mit Rekord-Champion Loeb im “Weltmeister-Team” gewinnen.

Anfang des kommenden Jahres steht dem 39-Jährigen ein ganz besonderes Abenteuer bevor. Muller will bei der Dakar Rallye, die erstmals in Südamerika ausgetragen wird, einen Prototyp von Philippe Gache steuern.


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