PS-Geflüster

Motorsport - von Formel 1 & DTM bis Rallye
 


Archiv: News

Werden die Top-Motorenhersteller die Formel 1 verlassen? Das schrecklichste aller Szenarien ist nicht so weit von und entfernt wie gedacht. Es ist nicht das erste Mal, dass die Top-Teams der Formel 1 sich zusammenschließen um ihre Interessen durchzusezten. Im Ernstfall würde man eine eigene Liga bilden.

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Der jüngste Stern am Mercedes-Himmel, Paul Di Resta, will so schnell wie möglich in die Formel 1 - das ist schon lange kein Geheimnis. Ein Mercedes-Cockpit wird dem Briten dabei wohl verwehrt bleiben. Heikki Kovalainen konnte in seiner ersten Saison an der Seite von Vize-Weltmeister Lewis Hamilton zwar nicht überzeugen, jedoch wird der Finne auch nächste Saison an der Seite Hamiltons auf Punktejagd gehen. Doch nun mischt Force India die Karten neu. Sehen wir Di Resta nächste Saison als DTM-Champ in der Formel 1 nur hinterherfahren?

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DTM: Schneider beendet ruhmreiche Karriere

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: DTM, News

Mercedes-Pilot Bernd Schneider beendet am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring seine einzigartige Karriere. Der 44-Jährige wurde fünf Mal Champ der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und ist so der erfolgreichste deutsche Motorsportler - nach Michael Schumacher.

Bernd Schneider alias “Mister DTM” wird nur noch ein einziges Mal an einem offiziellen Rennen teilnehmen. Die Motorsport-Welt wird um eine weitere deutsche Legende ärmer. Schneider, der sein erstes Rennen auf dem Circuit Zolder im Jahr 1986 bestritt, nimmt kommenden Sonntag in Hockenheim seinen Hut. Dies in alter Rennfahrermanier natürlich am liebsten mit seinem 34. Sieg im Koffer: „Ich will meine beste Leistung bringen und am liebsten dort gewinnen.“ weiterlesen »


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Nun ist es ofiziell: Nick Heidfeld wird auch 2009 für BMW Sauber auf Punktejagd gehen. Trotz einer Saison voller Höhen und vor allem Tiefen, hat BMW Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen dem Gladbacher das Vertrauen ausgesprochen.

Das Fahrer-Duo “Quick” Nick Heidfeld und Robert Kubica wird auch im Jahr 2009 für BMW Sauber an den Start gehen. Damit sind die Spekulationen um einen möglichen Wechsel des zweifachen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso zu den Bayern endgültig vom Tisch. “Wir sind überzeugt, dass wir mit ihnen unsere ambitionierten Ziele auch im vierten Jahr erreichen werden”, so Theissen in einem Interview. Im Fahrerlager wird allerdings vermutet, dass Alonso den Weiß-Blauen eine Absage erteilte.

Nick Heidfeld © by ph-Shop @ flickr.com

Heidfeld, der BMW über Jahre hinweg half, einen Formel-1-Stall aufzubauen, der um den Titel mitfahren kann, wird nächste Saison versuchen diesen endlich nach München zu holen. Doch den WM-Titel wird ihn nicht zuletzt sein ambitionierter Teamkollege Robert Kubica streitig machen.

Der erst 23-Jährige Pole gilt unumstritten zu den größten Talenten in der Königsklasse. Kubica wird in einem Atemzug mit Fahrern, wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel oder Nico Rosberg genannt. Mit 20 Punkten Rückstand auf den WM-Führenden, Lewis Hamilton, hat Kubica sogar noch theoretische Chancen auf den WM-Titel.

Bleibt abzuwarten, ob diese schwarze Saison für Heidfeld nur ein kleiner, schwacher Zwischenstopp auf dem Weg zum Weltmeister-Titel war oder ob der 31-Jährige auch nächste Saison nur neben Kubica herfahren kann und somit zeigt, dass er seinen Zenit überschritten hat. Um den Fahrer-Titel zu holen, muss man auch in der Lage sein einen Grand Prix zu gewinnen - was Heidfeld noch nie gelang.


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Hülkenberg Formel-3-Champ!

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: News

Nico Hülkenberg hat es als erster deutscher Fahrer überhaupt geschafft die Formel-3-Euroserie zu gewinnen. Der Williams-Test-Pilot hat somit große Chance schon bald nächster deutscher Formel-1-Pilot zu werden.

Der 21-Jährige Nicolas Hülkenberg hat somit das Geschafft, was vor ihm weder Sebastian Vettel noch Adrian Sutil gelang und befindet sich nun auf einer Höhe mit dem letzten prominenten Formel-3-Sieger Lewis Hamilton, der es 2005 schaffte die Serie zu gewinnen. Fragt sich nun, ob auch Hülkenberg eine so steile Karriere erwartet? Vorerst kann man diese Frage jedoch wohl nur mit einem “Nein” beantworten.

Hülkenberg steht bereits nach vier Saisonrennen vor Schluss als Gesamtsieger fest. “Natürlich stellt man sich den Titelgewinn etwas anders vor. Als ich aus dem Auto gestiegen bin, konnte ich mich gar nicht richtig freuen”, verriet Hülkenberg. Nico Hülkenbergs Bekanntheitsgrad wuchs letztes Jahr, als der ehemalige Champ der Formel BMW in das Formel-1-Cockpit von Williams stieg - aber leider nur als Testpilot. Hülkenberg, der im zweiten Rennen in Le Mans nach furioser Aufholjagd von Startplatz 24 noch auf Rang acht raste, träumt nun natürlich berechtigt von einem Formel-1-Stammcockpit.

Dieses Cockpit bleibt ihm zunächst jedoch verwehrt - zumindest im Williams. Dort wurde schon bekanntgegeben, dass Rosberg und Nakajima auch nächste Saison für den britischen Formel-1-Rennstall an den Start gehen werden. Wir werden wohl weiter von dem deutschen William-Traum-Duo Nico und Nico träumen müssen.


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Formel 1: Ab 2010 GP Russland?

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Formel1, News

Die russische Hauptstadt

Der DPA zufolge hat heute in der Nähe von Moskau der Bau einer Formel-1-Rennstrecke begonnen, die ab 2010 fester Bestandteil des Rennkalenders von Bernie Ecclestone werden könnte.

Seit Jahren schwebt Bernie Ecclestone ein Grand Prix in Russland vor, um die Formel 1 weiter zu expandieren. Um diesen Wunsch entgegenzukommen, wird nun eine russische Formel-1-Rennstrecke in Russland gebaut. Der britische Formel-1-Pilot David Coulthard hat mit dem pflanzen einer Eiche heute den Startschuss für den Bau der ersten Formel-1-tauglichen Rennstrecke in dem größten Land der Welt gegeben. Bis dato waren Russland, Indien und der Mittlere Osten immer öfter als mögliche Formel-1-Standorte gehandelt worden. Nach Abu Dhabi, dass nächste Saison als neue Rennstrecke hinzu kommt, könnte ein neuer 20. Grand Prix nun in der Nähe von Russland stattfinden.

Die vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfene Anlage soll nach Angaben der Agentur Itar-Tass bei der Stadt Wolokolamsk, zirka 80 Kilometer von Moskau entfernt, für 152 Millionen Euro erbaut werden. Auch der Ausbau soll von deutschen Firmen übernommen werden. Das Projekt wird von russischen und ausländischen Investoren finanziert. Laut Betreiber “Moscow Raceway” wird die Strecke 3,878 Kilomter lang sein, mit 15 Kurven ausgestattet werden und eine Höchstgeschwindigkeit von 311 Stundenkilometern zulassen.

Eine wirkliche Höchstgeschwindigkeitstrecke wird der Russland Grand Prix mit 15 Kurven also nicht. Ebenso wenig wird dieser Grand Prix das nächste Nachtrennen, das aufgrund des immensen Erfolgs vom Singapur Grand Prix in Planung ist. Hier bieten sich Japan oder Malaysia zeitlich gesehen einfach viel mehr an. Ob die Formel 1 ein Rennen in Moskau braucht ist eine Frage, doch das größte ungeschriebene Gesetz der Königsklasse ist: was Bernie Ecclestone will, wird gemacht.


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Motorrad: Hauptsponsor bremst Bradl aus

Autor: Nikola Trboglav
abgelegt in: Motorrad, News

copyright by Richard Mushet@flickr.com

Der angestrebte Klassenwechsel der wohl größten Motorradhoffnung Deutschlands, Stefan Bradl, wird sich wohl nicht schon nächste Saison ereignen. Der 18-Jährige Aprilia-Pilot wird auf Wunsch seines Hauptsponsors eine weitere Saison in der 125er-Klasse bleiben.

Wie zuletzt berichtet, hat die größte deutsche Nachwuchshoffnung im Motorradsport seinen Willen geäußert möglichst in der nächsten Saison in die Königsklasse aufsteigen zu wollen. Nach dem Bradl seinen zweiten Saisonsieg beim Grand Prix von Japan in Motegi feiern konnte, hat der Zahlinger seine berechtigten Hoffnungen kundgetan. Doch wie Bradls selbst sagte, entscheiden das andere. Diese Anderen sind zum Beispiel sein Hauptsponsor Grizzly Power, der den Bemühungen des 18-Jährigen den Riegel vorschob.

Bradls Vater und die Förderer des Aprilia-Piloten sehen den ganzen Vorgang mit Bedauern. Das Nachwuchstalent verliert so ein Jahr in der Königsklasse und die Möglichkeit wichtige Erfahrungen in jungen Jahren zu sammeln. Die einzige Möglichkeit für Bradl wäre wohl ein neuer, viel einflussreicherer Sponsor, der ihn aus dem Vertrag mit Grizzly Power rauskauft und in die 250er-Klasse bringt. Doch das ist eher unwahrscheinlich.

Unserem Rohdiamanten bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich mit der 125er-Klasse anzufreunden und nächste Saison den Titel nach Deutschland zu holen.


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Das FIA-Berufungsgericht entscheidet am Montag, ob Lewis Hamilton doch noch zum Sieger des Grand Prix von Belgien erklärt wird. Hamilton wurde nach einem kuriosen Urteil, dass die Formel1-Fach-Welt nicht nachvollziehen konnte der Sieg aberkannt. Statt seine Führung im Gesamtklassement auszubauen, wurde der Ferrari-Pilot Massa am Grünern Tisch zum Sieger ernannt und kam so bis an einen Punkt an Hamilton ran.

McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton kürzte, um einem Crash auszuweichen, ab und fuhr nicht durch eine Passage vor der Start-Ziel-Geraden. Hamilton ließ den bis dato Führenden Räikkönen aber wieder vorbei, fuhr hinter den Ferrari-Piloten her und setzte dann ordnungsgemäß am Finnen vorbei. Laut Regularien darf man abkürzen, wenn man einem Crash ausweicht, darf davon aber nicht profitieren. Die Regel ist nicht genau definiert und ist daher eher Auslegungssache. Die Stuarts werteten Hamiltons Verhalten nach dem Abkürzen für ungenügend und vorteilverschaffend. Laut ihnen hätte der Brite zwei Kurven abwarten müssen, um Räikkönen anzugreifen - eine bis dato nie ausgesprochen Entscheidung.

Die Motorsportwelt war verblüfft über das Urteil der FIA, da Hamilton sich bei der bis jetzt geltenden Auslegung auf jeden Fall korrekt verhalten hatte. Er hat weder grundlos abgekürzt, noch profitierte er davon. Wenn man nach solchen Aktionen immer zwei Kurven warten würde um neu anzugreifen, würde letztendlich der aggressiv verteidigende Fahrer profitieren, was auch nicht der Sinn einer solchen Regel sein kann. Zuletzt würde eine solche Regelauslegung uns Fans am meisten treffen, weil so ein spannendes Finale, wie in Spa, nie gesehen werden würde. Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug geht optimistisch in das Berufungsverfahren : “Die Fakten sprechen für aus unserer Sicht ganz klar für Lewis Hamilton und sein faires Verhalten in Spa”.


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Doch keine DTM-Demonstration in Paris

Autor: Nikola Trboglav
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Die Pariser Stadtregierung hat die bereits erteilte Genehmigung für die geplante Demonstrationsfahrt am 26. September zurückgezogen. Das Deutsche Tourenwagen Masters wollte sich auf den Boulevards von Paris präsentieren um Werbung für sich und das anstehende Rennen in Le Mans zu machen.

Die Genehmigung war längst da, doch kurzfristig entschlossen sich die obersten Herren der französischen Hauptstadt gegen eine DTM-Demonstration in ihrer Stadt. Weshalb die Franzosen diesen Rückzieher machten ist unklar. Fest steht nur, dass es keine Show in Paris geben wird. Ursprünglich sollten die Mercedes-Piloten Bruno Spengler und Ralf Schumacher sowie die Audi-Fahrer Alexandre Prémat und Tom Kristensen nächsten Freitag mit ihren Boliden die französische Hauptstadt unsicher machen und möglichst viele Fans für das Rennen am 5. Oktober in Le Mans mobilisieren.

Die Stadt an der Seine liegt lediglich 200 Kilometer von der legendären Strecke in Le Mans entfernt und wäre so ein optimaler Schauplatz für ein Warm-Up des spannenden zehnten von elf Rennen gewesen. Das Rennen auf der Strecke im Nordwesten Frankreichs ist das einzige der Auslandsrennen noch nicht für den Rennkalender 2009 bestätigt und hat so auch schlechte Karten für eine Übernahme in den Rennkalender desnächsten Saison. Die Pariser Stadtregierung scheint das alles nicht zu interessieren und die DTM wird so wohlmöglich wegen politischer Gründer um eine Attraktion ärmer.


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MotoGP: Valentino Rossi bleibt bei Yamaha

Autor: Jörgen Heller
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Valentino Rossi möchte seinem Rennstall treu bleiben. Der siebenmalige Motorrad-Weltmeister hat kürzlich seinen Vertrag bei Yamaha verlängert. Der Italiener will zwei weitere Jahre bis 2010 bei dem japanischen Rennstall um die WM-Krone fahren.

 

“Ich hatte andere Angebote, aber da Yamaha alles unternimmt, um mir die beste Maschine und das beste Umfeld zu bieten, habe ich mich entschieden, zwei weitere Jahre hierzubleiben”, erklärte der 29-Jährige kurz vor dem letzten WM-Lauf vor der Sommerpause. Den Großen Preis von Laguna Seca in den Vereinigten Staaten konnte der „Doctore“ dann auch für sich entscheiden. weiterlesen »


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