Im Rahmen der als Pressekonferenz ausgetragenen Racenight 2009 wurde der 16-jährige Daniel Abt als Motorsport Talent geehrt.
Daniel Abt konnte es kaum fassen, als er in diesem Jahr auf der Essen Motor Show in der Racenight 2009 als bestes Nachwuchstalent den Fördergeldscheck in Höhe von 75.000 Euro überreicht bekam. Mit denkbar knappem Vorsprung konnte er sich vor seinem Teamkollegen Christoph Mies in der Gunst der Jury durchsetzen, der als Zweitplatzierter einen Scheck von 65.000 Euro entgegennehmen durfte. Die Jurywertung spiegelt das ADAC Formel Masters wieder, das Abt vor Mies als Champion beenden konnte.
„Dieser Sieg ist neben meinem Meistertitel der größte Erfolg meiner Karriere und macht 2009 endgültig zu einem perfekten Jahr”, freut sich Daniel Abt auf seiner Website. „Ich kann mir keine bessere und professionellere Förderung als die Speed Academy vorstellen. In meinem zweiten Jahr die Gesamtwertung zu gewinnen, macht mich sehr stolz.” Die „Akademie“ ist ihrerseits die Deutsche Post Speed Academy, die Nachwuchs-Rennfahrer unterstützt.
Daniel Abt kann auf mehrere Jahre Rennsport-Erfahrung zurückblicken, sein erster Gesamtsieg in der Südbayerischen ADAC Bambini A Meisterschaft datiert auf 2003. Seine Formel-Zukunft will der Knabe mit dem kompetenten Hintergrund in der Saison 2010 als Volkswagen-Junior für das 2009er-Gewinnerteam Van Amersfoort Racing im ATS Formel-3-Cup ins Cockpit steigen. Abt verspricht hier ähnliche Ergebnisse abzuliefern wie die gleichnamigen Sportline Audi: „Die Auszeichnung ist für mich vielmehr ein Ansporn, im nächsten Jahr noch mehr Gas zu geben und meine Leistung zu bestätigen.”
Beim Race of Champions treten die wichtigsten Gewinner der Motorsport-Saison 2009 gegeneinander an. Bemerkenswert sind die größtenteils rechts seriennahen Fahrzeuge, die den Piloten zu Verfügung stehen.

Sebastian Vettel will beim Race of Champions 2009 dem Formel 1-Weltmeister weiterlesen »
Der vor allem als ehemaliger Freund von Steffi Graf bekannte Rennfahrer Michael Bartels mischte in verschiedenen Rennserien vor allem vorne mit. Hätte er das Lotus Formel 1 Team zu besseren Zeiten erwischt, wäre er nie zum Tourenwagen und GT Racing gekommen.

Michael Bartels wurde 1968 im Sauerland geboren kam dank seines Vaters weiterlesen »
Lotus und Formel 1? Die Älteren erinnern sich an Erfolglosigkeit und die noch Älteren wissen, dass Lotus vor einigen Dekaden eine echte Macht im F1 Motorsport darstellte. Nun soll ein neues Lotus F1 Team 2010 das Newcomerfeld aufmischen.
Formel 1, die 80er Jahre: Grausame Mode dominiert, grausame Leistungen im Lotus Team sorgen nach dem Tod von Lotus-Gründer Colin Chapman 1982 für einen beginnenden Abstieg. Auch Spitzenfahrer wie Ayrton Senna, Nigel Mansell und Nelson Piquet – der Vater von Renault Crash Kid Nelson Piquet Junior - konnten die Strähne Misserfolge nicht abwenden. Die 90er Jahre beschleunigten den Niedergang des Traditionsrennstalls mit sechs Fahrer- und sieben Konstrukteursmeisterschaften dann der rasante Abstieg des berühmten Rennstalls. Geld- und Erfolgsflaute bedingten das Ausscheiden des Lotus Formel 1-Team nach der Saison 1994.
Lotus F1 steht drauf, Proton ist drin, Cosworth ist drunter
Nach diesem Debakel übernahm David Hunt, Bruder des früheren F1-Champions James Hunt, die Namensrechte und gab trat sie zwei Jahre später an den malaysischen Automobilhersteller Proton ab. In der Saison 2010 soll das neue Lotus F1 Team in der Formel 1 das Feld von hinten aufrollen. Das Team verfolgt das Ziel, im ersten Wettbewerbsjahr zur Nummer eins der Neueinsteiger zu avancieren. Die Grand Prix Rennwagen befeuert ein Cosworth V8 Motor, was dem asiatischen Team zumindest etwas britisches Flair verleiht, der seine Kraft an ein Getriebe von Xtrac weiterleitet.
Lotus F1 Team mit Ex-Force India und -Ferrari Persona
Chef des neuen Lotus F1 Teams ist der Air Asia-Boss Tony Fernandes. Weitere Mitsprache haben der ehemalige Marketingchef von Red Bull und Ferrari und jetzige Lotus-Boss Dany Bahar sowie die Investmentfirma Mangrove Capital Partners aus Luxemburg. Der techniche Bereich untersteht dem Ex-Force India-Technikchef Mike Gascoyne. Das Sponsoring besorgen Proton und die Fluglinie Air Asia mit Hilfe der malaysischen Regierung. Noch vor dem Saisonende 2009 will Lotus F1 der Öffentlichkeit die Fahrer vorstellen.
Manager Willi Weber sieht seinen Protegee Nico Hülkenberg als geeigneten Einsatz für Ferrari-Pilot. Der 22-Jährige könnte nach Webers Ansicht den bislang erfolglosen Luca Badoer ablösen.
Nach der gescheiterten Rückkehr von Michael Schumacher in die Formel 1 könnte doch noch ein Schützling von Willi Weber die anhaltende Schlappe bei Ferrari beenden.
Falls der Italiener Luca Badoer wie bei seinem glücklosen Einsatz in Valencia beim Großen Preis von Belgien in Spa (Sonntag, 14.00 Uhr/live bei RTL und Sky) abermals am Ende des Feldes fährt, wäre der Tabellenführer der GP2, Nico Hülkenberg, nach Angabe von Willi Weber bereit. “Wenn Ferrari uns fragt, würden wir nicht nein sagen. Dann würden wir bei Williams um die Freigabe bitten”, teilte Weber der Zeitschrift „Sport Bild“ mit.

Der 22 Jahre alte Rheinländer aus Emmerich stellt in dieser Saison seine Dienste als Test- und Ersatzfahrer bei Williams zur Verfügung. Weber ist weiterlesen »
Nach dem angekündigten Ausstieg aus der Formel 1 brodelt die Gerüchteküche zu BMWs weiterem Motorsportengagement. In irgendeiner Klasse plant BMW mit starken Tourenwagen oder sonstigen Produktionswagen die Konkurrenz zurückzulassen.
BMW machte jedoch keine klare Aussage, unter welchen Spezifikationen die Fahrzeuge antreten sollen. BMWs Motorsportdirektor Mario Theissen ließ hierzu verlauten, dass man mit den Entwicklungen in der WTCC “im vergangenen und in diesem Jahr nicht sonderlich zufrieden” sei. Es sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen und die Klassenfrage weiterhin offen. “Wir werden auf jeden Fall im Tourenwagensport vertreten sein, sowohl mit werksunterstützten Engagements als auch in der freien Kundenszene, die wir ja ohnehin haben“ erklärte Theissen gegenüber „Motorsport-Total“.

Theissen erläuterte weiter, dass ein Ausstieg aus der WTCC nicht automatisch der Teilnahme an der DTM gleichkäme: weiterlesen »
Jetzt steht es fest: Der siebenfache Ex-Weltmeister Michael Schumacher wird am 23. August beim Großen Preis von Europa für seinen verletzten Kollegen Felipe Massa in den Ferrari steigen.
Schumacher-Manager Willi Weber stand den Plänen bis vor kurzem äußerst ablehnend gegenüber, wie er dem Magazin „Auto Bild Motorsport“ mitteilte. “Ich dachte, es sei ein Fehler”, erklärte Weber, “Die Vorbereitung im Auto fehlt, außerdem kennt Michael die Strecke nicht.” Allerdings gelang es, Weber Schumis Comeback-Gedanken von einer anderen Warte aus zu sehen: “Michael ist topfit, hat immer noch diesen riesigen Kampfgeist und begreift sehr schnell. Das unbekannte Auto und die neue Strecke sollten also kein Problem sein, wenn er am Freitag genug zum Fahren kommt.” Bis zuletzt hatte Weber verlauten lassen, dass ein Comeback in Valencia ausgeschlossen sei.

Michael Schumacher erwarten einige massive Veränderungen. Das Auto mit nur noch acht statt zehn Zylindern, dem Energierückgewinnungssystem KERS und profillosen Reifen. Vollkommen andere Aerodynamikverhältnisse. Seine alte Mannschaft existiert nicht mehr: Sein ehemaliger Renningenieur Chris Dyer ist inzwischen zum Cheforganisator der Scuderia Ferrari befördert worden. Die Abstimmung am Wagen werden daher unter der Aufsicht von Massas Renningenieur Rob Smedley vorgenommen. Der damalige Strategiechef Luca Baldisseri verdient seine Brötchen nicht mehr in der Box, sondern in der Fabrik. Zusätzlich wird es für Schumi das erste Rennen bei Ferrari ohne den alten Teamchef Jean Todt. In der Boxengasse heißt es für den Kerpener besonders darauf zu achten, nicht in den Machtbereich seines alten technischen Direktors einzufahren. Dieser heißt Ross Brawn und leitet mittlerweile seinen eigenen Rennstall.
Da das Formel 1-Reglement keine Testfahrten in den eingeschriebenen Rennfahrzeugen vorsieht, musste sich Schumacher mit einem Kniff einige schnelle Runden ermöglichen. Neben der grundlegenden Gewöhnung an Hochgeschwindigkeitsrennen soll Schumi seine bei einem Motorradunfall in Mitleidenschaft gezogene Genickmuskulatur den Anforderungen gemäß trainieren. Hierzu ist der Rennfahrer mit einem Ferrari F2007 und den F1 Clienti auf der Hausstrecke im norditalienischen Mugello zugegen. Die F1 Clienti ist die Abteilung des Sportwagenherstellers, die mit ausrangierten Formel-1-Ferraris auf der weltweit unterwegs ist. Das eigentliche Rennteam darf diese Versuchsfahrten nicht begleiten, damit würde ein klarer Verstoß gegen das aktuelle Testreglement vorliegen.
In diesem Jahr findet auf dem Nürnberger Norisring das dritte von insgesamt zehn DTM-Rennen statt. Das Wochenende 26.-28. Juni 2009 dreht sich für die vielen Fans der Deutschen Tourenwagen Masters daher nur um Nürnberg und seinen Norisring.
Für viele stellt das Norisring-Rennen ein Highlight nicht nur im Zusammenhang mit der DTM dar, findet das Rennen doch als einziges der DTM-Tour nicht auf einer eigens für Motorsport errichteten Anlage statt, sondern auf Straßen inmitten Nürnbergs, die sonst für den normalen Autoverkehr weiterlesen »
Vom 21. bis zum 24. Mai findet auf dem Nürburgring das 37. ADAC Zurich 24H Rennen satt: Mit neuen Regeln, Erdgas-Boliden aber ohne BMW. Die Bayern haben erst kürzlich ihren Start abgesagt, aber dennoch dürften die Renntage auf dem Nürburgring wieder spannend werden.
Denn das Ziel des modifizierten Regelwerkes für das 24 Stunden Rennen ist es, mehr Fahrzeugen Chancen auf den Gesamtsieg zu geben und Wettbewerbschancen für möglichst viele Marke zu eröffnen.
So können nun auch GT3- und GT4-Fahrzeuge starten. Für sie wurden eigens die Klassen SP9 und SP10 eingeführt. Um auch hier die Verhältnismäßigkeit zu wahren, wurde das Regelwerk entsprechend modifiziert. weiterlesen »
Er ist das neue Reizthema in der Formel 1, der Doppel-Diffusor. Die Saison 2009 scheint alles andere als ruhig zu beginnen. Erst gab es die Verwirrungen um den neuen WM-Modus und nun sorgt ein kleines Bauteil bei Brown GP, Williams und Toyota für handfeste Probleme.
Es geht um den sogenannten Doppel-Diffusor, welchen die drei Formel1-Teams Brown GP, Williams und Toyota in dieser Saison bei ihren Boliden verwenden. Erdacht hat dieses Bauteil Ross Brown, der kürzlich erst das verwaiste Honda-Team übernommen hatte, und damit nun eine Grauzone im Regelwerk der Formel1 ausnutzt.
Der Streit dreht sich weniger um den eigentlichen Diffusor, sondern um eine zusätzliche kleinere Platte über dem „normalen“ Diffusor.
Die Aufgabe des ursprünglichen Bauteils, welches am hinteren Ende des Unterbodens montiert wird, ist, den Abtrieb des Fahrzeuges zu erhöhen.
Ein hoher Abtrieb sorgt für eine gute Straßenlage. Die zweite Platte, die dieses aerodynamische Bauteil erst zum sogenannten Doppel-Diffusor macht, soll in Verbindung mit Lufteinlasslöchern im Unterboden den Abtrieb noch weiter erhöhen und so einen Zeitgewinn von bis zu 0,5 Sekunden pro Runde ermöglichen. weiterlesen »