Für das 24 Stunden Rennen von Le Mans 2010 haben Peugeot und Audi ihre Teamaufstellung bekannt gegeben. Auf dem legendären Langstreckenkurs von Le Mans will Audi am 12. und 13. Juni seine lange Siegesliste fortsetzen.
Die 24 Stunden von Le Mans (24 Heures du Mans) zählen zum Höhepunkt und bedeutendsten Sportwagen-Rennen des Jahres. Das legendäre Langstreckenrennen für Sportwagen wird bereits seit 1923 auf einem Rundkurs südlich der französischen Stadt Le Mans ausgetragen. Am 12. und 13. Juni 2010 treffen sich Rennteams und Fans zur 78. Auflage der 24 Stunden. weiterlesen »
Die “Faszination Hockenheimring” geht in eine neue Saison. Die Betreibergesellschaft veröffentlichte den Rennkalender 2010. Neben der Formel 1 und der DTM, zählen zu den weiteren Highlights, die Dragster NitrOlmpX, das Motorrad-Festival und die Public Race Days.
Auch dieses Jahr können Motorsport Fans wieder verschiedenartigste Events besuchen, bestaunen und selbst aktiv daran teilhaben.
500 Daytona-Meilen im Rennwagen durchzustehen, ist kein Pappenstiel. Das wissen auch die Nascar-Fans und pilgern in Massen zum Daytona 500.
Das Daytona 500-Meilenrennen steht seit 1959 im Motorsport-Kalender vieler Nascar-Fans ganz oben, stellt es doch eine der schnellsten Rennsport-Veranstaltungen überhaupt dar. So kam das auf dem legendären Daytona International Speedway ausgetragene Rennen 1988 in den zweifelhaften genuss, die Rennfahrer mit leistungsmindernden Air Restrictor Plates auszustatten. Die Nascar-Boliden ähneln ganz wie die DTM-Flitzer zeitgenössischen Serienfahrzeugen und sind unter der Hülle genauso stark modifiziert. weiterlesen »
Das neue Formel 1 Team USF1 hat sich mit Jose Maria Lopez einen kompetenten Piloten gesichert. Wer das andere Cockpit besetzt, ist bislang unklar.
USF1 ist eines der vier neuen F1-Teams, die in der Formel 1 2010 ihr Debüt geben. Den Posten vom Teamchef soll Ken Anderson übernehmen, und als Sportdirektor wird Peter Windsor gehandelt, die gleichzeitig die Gründer und Besitzer des Rennstalls darstellen und über lange Jahre Kenntnisse im Motorsport gesammelt haben. Campos Grand Prix, Virgin Racing und Lotus F1 Racing heißen die übrigen neuen Teams. USF1 ist das erste Formel-1-Team mit US-amerikanischer Lizenz seit Team Haas 1986. Der traditionsreiche Tuner Cosworth wird als Motorenlieferant fungieren und ist damit erstmals seit 2006 wieder in der Formel 1 vertreten. Den Rennwagen konstruiert US F1 in Eigenregie. weiterlesen »
Im Rahmen der als Pressekonferenz ausgetragenen Racenight 2009 wurde der 16-jährige Daniel Abt als Motorsport Talent geehrt.
Daniel Abt konnte es kaum fassen, als er in diesem Jahr auf der Essen Motor Show in der Racenight 2009 als bestes Nachwuchstalent den Fördergeldscheck in Höhe von 75.000 Euro überreicht bekam. Mit denkbar knappem Vorsprung konnte er sich vor seinem Teamkollegen Christoph Mies in der Gunst der Jury durchsetzen, der als Zweitplatzierter einen Scheck von 65.000 Euro entgegennehmen durfte. Die Jurywertung spiegelt das ADAC Formel Masters wieder, das Abt vor Mies als Champion beenden konnte.
„Dieser Sieg ist neben meinem Meistertitel der größte Erfolg meiner Karriere und macht 2009 endgültig zu einem perfekten Jahr”, freut sich Daniel Abt auf seiner Website. „Ich kann mir keine bessere und professionellere Förderung als die Speed Academy vorstellen. In meinem zweiten Jahr die Gesamtwertung zu gewinnen, macht mich sehr stolz.” Die „Akademie“ ist ihrerseits die Deutsche Post Speed Academy, die Nachwuchs-Rennfahrer unterstützt.
Daniel Abt kann auf mehrere Jahre Rennsport-Erfahrung zurückblicken, sein erster Gesamtsieg in der Südbayerischen ADAC Bambini A Meisterschaft datiert auf 2003. Seine Formel-Zukunft will der Knabe mit dem kompetenten Hintergrund in der Saison 2010 als Volkswagen-Junior für das 2009er-Gewinnerteam Van Amersfoort Racing im ATS Formel-3-Cup ins Cockpit steigen. Abt verspricht hier ähnliche Ergebnisse abzuliefern wie die gleichnamigen Sportline Audi: „Die Auszeichnung ist für mich vielmehr ein Ansporn, im nächsten Jahr noch mehr Gas zu geben und meine Leistung zu bestätigen.”
Beim Race of Champions treten die wichtigsten Gewinner der Motorsport-Saison 2009 gegeneinander an. Bemerkenswert sind die größtenteils rechts seriennahen Fahrzeuge, die den Piloten zu Verfügung stehen.

Sebastian Vettel will beim Race of Champions 2009 dem Formel 1-Weltmeister weiterlesen »
Der vor allem als ehemaliger Freund von Steffi Graf bekannte Rennfahrer Michael Bartels mischte in verschiedenen Rennserien vor allem vorne mit. Hätte er das Lotus Formel 1 Team zu besseren Zeiten erwischt, wäre er nie zum Tourenwagen und GT Racing gekommen.

Michael Bartels wurde 1968 im Sauerland geboren kam dank seines Vaters weiterlesen »
Lotus und Formel 1? Die Älteren erinnern sich an Erfolglosigkeit und die noch Älteren wissen, dass Lotus vor einigen Dekaden eine echte Macht im F1 Motorsport darstellte. Nun soll ein neues Lotus F1 Team 2010 das Newcomerfeld aufmischen.
Formel 1, die 80er Jahre: Grausame Mode dominiert, grausame Leistungen im Lotus Team sorgen nach dem Tod von Lotus-Gründer Colin Chapman 1982 für einen beginnenden Abstieg. Auch Spitzenfahrer wie Ayrton Senna, Nigel Mansell und Nelson Piquet – der Vater von Renault Crash Kid Nelson Piquet Junior - konnten die Strähne Misserfolge nicht abwenden. Die 90er Jahre beschleunigten den Niedergang des Traditionsrennstalls mit sechs Fahrer- und sieben Konstrukteursmeisterschaften dann der rasante Abstieg des berühmten Rennstalls. Geld- und Erfolgsflaute bedingten das Ausscheiden des Lotus Formel 1-Team nach der Saison 1994.
Lotus F1 steht drauf, Proton ist drin, Cosworth ist drunter
Nach diesem Debakel übernahm David Hunt, Bruder des früheren F1-Champions James Hunt, die Namensrechte und gab trat sie zwei Jahre später an den malaysischen Automobilhersteller Proton ab. In der Saison 2010 soll das neue Lotus F1 Team in der Formel 1 das Feld von hinten aufrollen. Das Team verfolgt das Ziel, im ersten Wettbewerbsjahr zur Nummer eins der Neueinsteiger zu avancieren. Die Grand Prix Rennwagen befeuert ein Cosworth V8 Motor, was dem asiatischen Team zumindest etwas britisches Flair verleiht, der seine Kraft an ein Getriebe von Xtrac weiterleitet.
Lotus F1 Team mit Ex-Force India und -Ferrari Persona
Chef des neuen Lotus F1 Teams ist der Air Asia-Boss Tony Fernandes. Weitere Mitsprache haben der ehemalige Marketingchef von Red Bull und Ferrari und jetzige Lotus-Boss Dany Bahar sowie die Investmentfirma Mangrove Capital Partners aus Luxemburg. Der techniche Bereich untersteht dem Ex-Force India-Technikchef Mike Gascoyne. Das Sponsoring besorgen Proton und die Fluglinie Air Asia mit Hilfe der malaysischen Regierung. Noch vor dem Saisonende 2009 will Lotus F1 der Öffentlichkeit die Fahrer vorstellen.
Manager Willi Weber sieht seinen Protegee Nico Hülkenberg als geeigneten Einsatz für Ferrari-Pilot. Der 22-Jährige könnte nach Webers Ansicht den bislang erfolglosen Luca Badoer ablösen.
Nach der gescheiterten Rückkehr von Michael Schumacher in die Formel 1 könnte doch noch ein Schützling von Willi Weber die anhaltende Schlappe bei Ferrari beenden.
Falls der Italiener Luca Badoer wie bei seinem glücklosen Einsatz in Valencia beim Großen Preis von Belgien in Spa (Sonntag, 14.00 Uhr/live bei RTL und Sky) abermals am Ende des Feldes fährt, wäre der Tabellenführer der GP2, Nico Hülkenberg, nach Angabe von Willi Weber bereit. “Wenn Ferrari uns fragt, würden wir nicht nein sagen. Dann würden wir bei Williams um die Freigabe bitten”, teilte Weber der Zeitschrift „Sport Bild“ mit.

Der 22 Jahre alte Rheinländer aus Emmerich stellt in dieser Saison seine Dienste als Test- und Ersatzfahrer bei Williams zur Verfügung. Weber ist weiterlesen »
Nach dem angekündigten Ausstieg aus der Formel 1 brodelt die Gerüchteküche zu BMWs weiterem Motorsportengagement. In irgendeiner Klasse plant BMW mit starken Tourenwagen oder sonstigen Produktionswagen die Konkurrenz zurückzulassen.
BMW machte jedoch keine klare Aussage, unter welchen Spezifikationen die Fahrzeuge antreten sollen. BMWs Motorsportdirektor Mario Theissen ließ hierzu verlauten, dass man mit den Entwicklungen in der WTCC “im vergangenen und in diesem Jahr nicht sonderlich zufrieden” sei. Es sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen und die Klassenfrage weiterhin offen. “Wir werden auf jeden Fall im Tourenwagensport vertreten sein, sowohl mit werksunterstützten Engagements als auch in der freien Kundenszene, die wir ja ohnehin haben“ erklärte Theissen gegenüber „Motorsport-Total“.

Theissen erläuterte weiter, dass ein Ausstieg aus der WTCC nicht automatisch der Teilnahme an der DTM gleichkäme: weiterlesen »