Der 1993 geborene Marcel Schrötter bestritt sein erstes Rennen im Alter von drei Jahren, auf einer Yamaha PW 50 beim Motocross in Reichling. Mit neun Jahren gewann er den DMSB/dmsj-Pocket-Bike-Nachwuchs-Cup. 2003 ging Schrötter zum ADAC-Mini-Bike-Cup, in dem er zwei Jahre lang antrat.

Marcel Schrötter wurde 2005 vom fünffachen Weltmeister Toni Mang zu weiterlesen »
Der Moto GP Fahrer Randy de Puniet bleibt auch in der Saison 2010 bei Honda LCR, wie das Team von Lucio Cecchinello am Montag mitteilte.

Gegenüber dem Online Portal Motorsport-Magazin teilte Teammanager Cecchinello mit: „Wir sind sehr glücklich, dass wir auch nächstes Jahr mit Randy arbeiten werden. Er hat noch viel Potenzial und unser Ziel ist es, das Projekt fortzusetzen, das wir 2008 in der MotoGP begonnen haben. Ich bin sehr zuversichtlich, was unsere Chancen 2010 angeht: Wir werden mit der gleichen Art und der gleichen Entschlossen arbeiten, um einen weiteren Fortschritt zu erzielen.“
Bevor Lorenzo um die Weltmeisterschaft fuhr, trat er im Alter von gerade einmal vier Jahren zu seinem ersten Minicross-Rennen an. 1992 fing er dazu an, Minibikes zu fahren. In den Jahren 1993 bis 1995 startete er an der Minicross-Meisterschaft der Balearen und eroberte sie in allen drei Saisons.
Im Alter von zehn Jahren kam der 1987 geborene Jorge Lorenzo zum Straßenrennsport in den Aprilia-50-ccm-Cup, den er in den Saisons 1998 und 1999 für sich beanspruchte. 2000 nahm der 13-jährige Lorenzo an der

spanischen 125-ccm-Meisterschaft teil, im Folgejahr erlangte er in der 125-ccm-Europameisterschaft den sechsten Platz, die spanische Meisterschaft endete mit einem vierten Gesamtrang.
Im Jahr 2002 gelangte Jorge Lorenzo als jüngster Pilot in der Geschichte der Weltmeisterschaft zum spanischen Hersteller Derbi in die 125-ccm-Klasse der WM. Wegen des in dieser Klasse herrschenden Alterslimits von 15 Jahren weiterlesen »
Der in Ochsenhausen geborene Sandro Cortese sammelte bereits im jungen Alter von vier Jahren Motocross-Erfahrungen.
In den Saisons 2003 und 2004 fuhr der 165 cm große Cortese in der 125-ccm-Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft mit. Im Endergebnis der Meisterschaft konnte er die 2003 Platz Vier und 2004 Platz Zehn bekleiden. Im Jahr 2004 trat er unter anderem gegen Stefan Bradl an, der den fünften Gesamtrang belegte. Für die Saison 2005 holten die Gebrüder Kiefer Cortese in das deutsche Team Kiefer-Bos-Sotin Racing, wo er auf Honda seine erste komplette Saison in der 125er-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft startete. Mit acht Punkten kam Cortese auf den 26. Rang in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft.

Die Folgesaison absolvierte Sandro Cortese im Schweizer Elit-Team von Daniel Epp. Sein dortiger Teamkollege war der Vorjahresweltmeisters Thomas Lüthi. Mit einer Werks-Honda im Vorjahres-Trimm erkämpfte Cortese 23 Punkte und konnte auf den 17. Platz in der Endabrechnung klettern. Die Saison 2007 startete Cortese erneut für sein Team aus dem Vorjahr. Hauptsponsor war nun Emmi-Caffe-Latte, und die Maschinen stammten vom italienischen Hersteller Aprilia. Im Qualifying zeigte Cortese sich oft in Bestform, die Rennen verliefen in der Regel allerdings weit weniger glücklich für ihn.
Für die Motorrad-WM-Saison 2008 stellte man Sandro Cortese eine offizielle Werks-Aprilia zur Verfügung, die gleiche Maschine wie sie Weltmeister Gábor Talmácsi benutzte. Zu Saisonbeginn hielt ihn eine Verletzung von der vollen Entfaltung seiner Fähigkeiten ab, doch Cortese konnte sich von Rennen zu Rennen verbessern. Sein bis dato bestes Ergebnis fuhr er kurz vor Saisonabschluss ein: Beim Großen Preis von Malaysia in Sepang misslang ihm als Vierten der Sprung auf das Podium um lediglich dreißig Hundertstelsekunden. Die Saison-Gesamtwertung schloss Sandro Cortese mit 141 Zählern auf dem achten Platz ab.
Zur Saison 2009 wechselte Cortese zum Team Ajo Interwetten und erhielt als Arbeitsgerät eine 125 ccm Derbi, mit der der Franzose Mike Di Meglio im Vorjahr Weltmeister geworden war. Das Auftaktrennen beim großen Preis von Katar, das nach vier Runden wegen Regens abgebrochen wurde, schloss Cortese als Dritter ab und fuhr damit seine erste Podiumsplatzierung in der Motorrad-Weltmeisterschaft ein. Auf der niederländischen Piste Assen setzte er im Juni 2009 seine erste Pole-Position ein durch, die ihm, genau wie der dritte Startplatz im tschechischen Brünn jedoch keinen Platz auf dem Treppchen bescherte. Momentan steht Cortese mit 65 Punkten auf dem siebten Gesamtrang.
Lange Zeit sah es so aus, als gäbe es im Motorradrennsport keine Aussicht mehr auf einen Fahrer, der mal wieder einen Titel in irgendeiner Klasse nach Deutschland hohlen könnte. Mit Stefan Bradl geht neben Jonas Folger und Sandro Cortese nun ein dritter Deutscher auf einer 125er bei der WM an den Start.
Neben Jungstar Jonas Folger mit seinen 15 Jahren wirkt der 19-jährige Stefan Bradl beinahe schon wie ein erfahrener Routinier. Und in der Tat hat der Schwabe schon einiges hinter sich im Rennsport, sogar das eigene Karriereende.
Stefan Bradl, der Sohn des 250-cm³-Vizeweltmeisters Helmut Bradl, konnte auf der 125er bereits zwei Titel für sich beanspruchen. 2005 gewann er die Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft und 2007 wurde er spanischer Meister. Dennoch hätte er mit 17 Jahren beinahe für immer das Handtuch geworfen und das Motorrad in die Ecke gestellt. weiterlesen »
Er ist der jüngste deutsche WM-Teilnehmer im Motorradrennsport. Nachdem Jonas Folger breits in der letzten Saison sechs Wildcard-Einsätze verbuchen konnte, wird er in der Saison 2009 dauerhaft für das I.C.-Team von Aprilia fahren. Beim Saisonauftakt in Katar führ er mit einem sechsten Platz auch gleich in die Punkte.
Der Teenager, der dort, wo die StVO gilt, noch nicht einmal Motorrad fahren dürfte, muss sich schon jetzt daran gewöhnen, ein Hoffnungsträger für den deutschen Motorradsport zu sein. In der Formel1 besteht kein Mangel. Nachdem Michael Schumacher lange Jahre die WM-Wertungen dominiert hat, sind immerhin mit Nico Rosberg, Nick Heidfeld, Timo Glock und Sebastian Vettel vier Deutsche unter den 20 Piloten der Königsklasse des Motorsports. Auf zwei Rädern sieht es anders aus.
Seit den Zeiten, als Toni Mang, Reinhold Roth oder Martin Wimmer in den 1990ern hunderttausende Fans an die Rennbahnen lockten, sind in Deutschland die Talente auf zwei Rädern rar gesät. weiterlesen »
Die Motorrad-WM macht auch im kommenden Jahr wieder beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring Station. Traditionell im Sommer wird das Rennen am 19. Juli als neunter WM-Lauf stattfinden. Die neue Saison wird zirka einen Monat später als 2008 mit dem Nachtrennen am 12. April in Losil/Katar beginnen. Das Saisonfinale ist wie immer am 8. November in Valencia.
Der Große Preis von China in Schanghai wird im kommenden Jahr nicht mehr vertreten sein. Anstatt diesem Rennen soll am 20. September der Große Preis von Ungarn am Balaton ausgetragen werden.
Ab 2011 soll die Motorrad-WM erstmals in Singapur halt machen. Dieser Grand Prix soll nicht wie bei der diesjährigen Formel-1-Premiere durch die Stadt führen. Dafür wird extra eine Rennstrecke in Changi gebaut.
Der Motorrad-WM-Kalender 2009:
12. April: Großer Preis von Katar in Losail (Nachtrennen),
26. April: Großer Preis von Japan in Motegi,
3. Mai: Großer Preis von Spanien in Jerez,
17. Mai: Großer Preis von Frankreich in Le Mans,
31. Mai: Großer Preis von Italien in Mugello,
14. Juni: Großer Preis von Katalonien in Barcelona,
27. Juni: Großer Preis der Niederlande in Assen,
5. Juli: Großer Preis der USA in Laguna Seca (nur MotoGP),
19. Juli: Großer Preis von Deutschland auf dem Sachsenring,
26. Juli: Großer Preis von Großbritannien in Donington,
16. August: Großer Preis von Tschechien in Brünn,
30. August: Großer Preis von Indianapolis,
6. September: Großer Preis von San Marino in Misano,
20. September: Großer Preis von Ungarn am Balaton,
4. Oktober: Großer Preis von Portugal in Estoril,
18. Oktober: Großer Preis von Australien in Phillip Island,
25. Oktober: Großer Preis von Malaysia in Kuala Lumpur,
8. November: Großer Preis der Region Valencia
Michael Schumachers diesjährige schnelle Runde auf Motorrädern haben wohl das Interesse des japanischen Konzerns Honda geweckt. Der Rennstall würde dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Einsätze in der Superbike-WM ermöglichen - wenn dieser brav fragen würde!
Honda hat Michael Schumacher ein Werksmotorrad für die Superbike-WM 2009 angeboten. Der 39-Jährige hat vergangene Saison des Öfteren an Superbike-Läufen der deutschen Meisterschaft teilgenommen. Wie der Zufall es so will, ausgerechnet für Honda. Der Europa-Boss von Honda Racing, Carlo Fiorani, erklärte in einem Interview: “Bis jetzt hat er uns noch nicht gefragt, ob er in der WM fahren kann. Aber wenn er will, wird es einen Weg geben. Er muss uns einfach nur fragen.”
Weltmeister Marco Simoncelli hat auch das Saisonfinale der 250er-Klasse in Valencia für sich entscheiden können. Auch beim Saisonfinale in Spanien ließ der Italiener keinerlei Zweifel aufkommen, wer der wahre 250er-Champion ist. Voraussichtlich will der Lockenkopf im nächsten Jahr in dieser Motorradklasse bleiben und seinen Titel verteidigen. weiterlesen »
Durch einen Sieg beim finalen Rennen in Valencia sicherte sich Simone Corsi (Aprilla) den Vizeweltmeisterschaftstitel in der 125er-Klasse. Im Voraus stand Mike di Meglio (Derbi) zwar schon als Weltmeister fest, aber den Fans wurde ein großes Rennen geboten, bei dem bis zum Schluß fünf Fahrer die Chance hatten zu gewinnen - Stefan Bradl (Aprilla) befand sich nicht unter den Anwärtern.
Der 21-Jährige Aprilla-Pilot Simone Corsi hat sich den Sieg beim letzten Rennen der Saison sichern können und sich so noch den Vizeweltmeisterschaftstitel unter den Nagel reißen können. Der Italiener profitierte von einem groben Fahrfehler des neuen Weltmeisters Mike di Meglio (Derbi). Corsi verwies seinen Teamkollegen Nico Terol und den eben erwähnten di Meglio auf die Plätze. weiterlesen »